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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2018

Di, 5. Mär 2019, 19:49

Ganon hat geschrieben:
Bohemian Rhapsody
Wer die Musik von Queen nicht mag, sollte sich den Film wohl eher sparen. ;-) Aber für Fans ist er sehr schön gemacht. Die Darsteller sind richtig toll, allen voran Rami Malek als Freddie Mercury. Aber auch Brian May war extrem gut getroffen, als härte da ein Klon des Echten vor der Kamera gestanden. Ich habe in mehreren Kritiken gelesen, der Film sei zu oberflächlich und weichgespült. Mag sein, dass man die Schattenseiten von Freddies Leben und Karriere noch deutlicher hätte zeigen können. Aber sie werden keinesfalls ausgespart und am Ende soll der Film doch ein gutes Gefühl hinterlassen. Bei mir tat er das jedenfalls. 8/10

Ja, in Anbetracht dieser Lebensgeschichte war das sicherlich zu sehr ein Feel-Good-Film mit einer gehörigen Portion Kitsch. Aber mir war das egal, ich fand den Film absolut klasse und dafür gibts 9/10.

Sehenswert der direkte Vergleich des tatsächlichen Live-Aid-Auftritts mit jenem aus den Bluray-Extras (wo sie komplette Konzert nachgestellt haben). Okay, Malik sieht Mercury jetzt nicht gerade zum Verwechseln ähnlich (ganz im Gegensatz zu Brian May), aber das hat er schon echt toll hinbekommen: https://www.youtube.com/watch?v=2cH5htm6T4E
 
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Christian
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2018

Di, 9. Apr 2019, 11:04

Wow, da habe ich doch in den letzten Wochen 11 2018er Filme gesehen. Die Fettgedrucken sind es...

Filme des Produktionsjahres 2018
(Stand: April 2019)

Gundermann (2018) 8/10
Transit (2018) 8/10
In den Gängen (2018) 8/10
BlacKKKlansman (2018) 8/10
Ready Player One (2018) 8/10
The Favourite – Intrigen und Irrsinn (2018) 8/10
Deadpool 2 (2018) 8/10
Bad Time at the El Royale (2018) 8/10

Deine Juliet - The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society (2018) 7/10
Kindeswohl (2017) 7/10
Ballon (2018) 7/10
Astrid (2018) 7/10
Der Vorname (2018) 7/10
Aufbruch zum Mond (2018) 7/10
3 Tage in Quiberon (2018) 7/10
Bohemian Rhapsody (2018) 7/10
Colette (2028) 7/10
Der Trafikant (2018) 7/10
Das schweigende Klassenzimmer (2018) 7/10
Der Junge muss an die frische Luft (2018) 7/10
Vice – Der zweite Mann (2018) 7/10
Green Book (2018) 7/10

Maria Stewart – Königin von Schottland (2018) 7/10

Offenes Geheimnis (2018) 6/10
Mission Impossible – Fallout 6/10
Oceans Eight (2018) 6/10
Tomb Raider (2018) 6/10
Avengers – Infinity War (2018) 6/10
Der Papst – Ein Mann seines Wortes (2018) 6/10
Jurrassic World 2 – Das gefallene Königreich (2018) 6/10
Solo – A Star Wars Story (2018) 5/10
Cold War – Der Breitengrad der Liebe (2018) 5/10

Mamma Mia – Here we go again (2018) 4/10

Three Billboards outside Ebbing, Missouri (2017) 8/10
Die Frau des Nobelpreisträgers (2017) 6/10

Es wäre ermüdend, alle neuen Filme zu besprechen, einige Highlights haben es aber verdient..!

- BlacKKKlansman (2018) 8/10 8 Punkte sind vielleicht einer zuviel, aber ich fand diesen Film sehr interessant, so ja authentisch sein. Die Darsteller sind auch ziemlich sympathisch.

- The Favourite – Intrigen und Irrsinn (2018) 8/10 Warum auch immer: Ich fande schon als Jugendlicher die Filme vom Peter Greenaway ganz toll. Vielleicht gerade, weil ich sie, wenn überhaupt, nach nach öfter ansehen, meist nicht versanden habe. :green: Geheimnisvoll ist ein BONUS!
Die "Intrigen" sind nun durchweg verständlich, auch die Zeit ist toll dargestellt, die DarstellerInnen sind prima und auch Bilder/Kostüme etc. sind prima...

- Aufbruch zum Mond (2018) 7/10 Der Film ist trotz des Themas sehr unspoektakulär und dies ist soweit sehr gut. Der Film hat mich durchaus an Der Stoff aus dem die Helden sind (1983) erinnert und dies ist toll. Der erste Film, den ich 1983 an 2 Tagen hintereinander im Kino gesehen habe. Die ist mir sonst nur noch bei Face/Off (1997) passiert. Punkt! :D

- Vice - Der zweite Mann (2018) Trotz der wirklich tollen Darbietung vom Christian Bale, war meine erste Bewertung 6/10. Jetzt nach dem 2. Ansehen, ich führe ihn vor, muss ich doch sagen: US-amerikanische Politik hin oder her, Cheney hat die "Weltpolitik" über Jahre beeinflusst, gerade nach dem 9/11. UInd der Film ist wirklich gut gemacht. Gerade der Beginn des Abspanns mitten im Film und dem Abbruch des Abspanns nach dem Anruf vom Bush Jr beim Cheney ist prima. Oder auch das öftere Auftauchen eines unbekannten Mannes, der sich später als Herzspenders herausstellt ist köstlich... Es ist dann doch ein sehenswerter Film! 7/10...

Christian
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2018

Di, 9. Apr 2019, 11:43

Respekt, du bist ein wirklich ernstzunehmender Cineast und es gefällt mir auch was du über den Aufbruch zum Mond geschrieben hast. :)
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Ich bin echt dankbar fuer 8 jahre PCPlayer-Abo. das GameStar Abo hab ich gekuendigt. die PCPowerplay fand ich auch nicht so richtig brauchbar. jetzt suche ich mein heil in online mags wie gamona.de, escapistmagazine.com, rockpapershotgun.com
 
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Christian
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2018

Mo, 22. Apr 2019, 05:18

Habe mir nun Phantastische Tierwesen: Grimdelwalds Verbrechen (2018) angesehen. Hat mich etwas an ein modernes Ghostbusters (1984) erinnert. Dieser Film hier ist tolles Popcorn-Kino, wobei ich ja die Harry Popper-Filme und auch Bücher der Rowling nicht so prikelnd finde. Sie hat aber das Thema BÜCHER der damaligen jungen Generation prima nahgebracht. Nun sollen die damals jungen Leute und überhaupt Erwachsene Ex-Kinder in ein neues Universum gezogen werden.
Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (2016) hat mir zwar besser gefallen, aber hier wird etwas mit den Zaubertricks übertrieben. Aber was macht man nicht alles, um gg. das MCU-DC-Superhelden Konglomerat einen Stich zu machen... :P Auch hier wird wohl bald auch Disney zuschlagen...

Phantastische Tierwesen: Grimdelwalds Verbrechen (2018) 7/10
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2018

Mo, 22. Apr 2019, 16:30

Playing Hard ist eine Dokumentation über die Entwicklung von For Honor bei Ubisoft Montreal. Ist seit Kurzem bei Netflix verfügbar. Der Film konzentriert sich mehr auf den kreativen als den technischen Aspekt und folgt vor allem dem Creative Director Jason vandenBerghe. Der wandert dann mit seinem hübsch verzierten Gehstock durch weite Schneelandschaften und erzählt voller pathetisch, dass er dieses Spiel seit 10 Jahren machen will und jetzt endlich die Gelegenheit hat. Ist schon ein spezieller Charakter, den man auch nach Ende des Films nicht so recht durchschaut hat. Es kommen aber auch andere Beteiligte zu Wort und auch der Stress, den so eine große Entwicklung bedeutet, spielt eine Rolle. Ist also durchaus interessant, dafür muss man kein Fan des Spiels sein. Die Doku ist ohnehin eher für ein Massenpublikum gemacht als für Gamer, würde ich sagen.
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2018

So, 12. Mai 2019, 22:51

Master Z: The Ip Man Legacy lief jetzt für zwei Tage im Kino. Konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. In Ip Man 3 wurde der von Donnie Yen gespielte Titelheld von einem weiteren Wing-Chun-Meister namens Cheung Tin-Chi (Max Zhang) herausgefordert. Der unterlag natürlich, bekam dann aber trotzdem noch seinen eigenen Film. Darin wollte der der Welt des Kung Fu nach seiner Niederlage eigentlich den Rücken kehren und friedlich mit seinem Sohn leben. Doch er gerät an skrupellose Heroin-Händler, die ihm keine Wahl lassen, als sie windelweich zu kloppen. Highlights sind die Kämpfe gegen die "Gaststars" Tony Jaa (bekannt aus Ong Bak), Michelle Yeoh (hat es actionmäßig immer noch genauso drauf wie schauspielerisch) und Dave "Drax" Bautista (der trotz seiner Wrestler-Statur auf mich irgendwie immer zu nett für solche Böchewicht-Rolle wirkt, obwohl er hier ordentlich austeilt) sowie natürlich ein bisschen weiteres Fußvolk. Dank der Regie von Altmeister Yuen Woo-Ping sieht das auch echt toll aus.
Zur Ip-Man-Reihe gehört neben den Fights aber auch immer relativ viel Drama, das ist zwar auch hier so, leider ist das nicht so interessant und eher langatmig. Zudem werden die nationalistischen Tendenzen immer deutlicher. Die Handlung spielt im Hongkong des Jahres 1960 (zumindest ungefähr) und alle Ausländer sind böse, ob mörderischer Drogenhändler, korrupter Polizist oder notgeiler Matrose.
Na ja, für Genrefans wie mich gibt's 7/10 blaue Augen. Definitiv schwächer als die Hauptreihe, aber noch lange nicht schlecht.
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2018

Sa, 8. Jun 2019, 09:00

Burning (diese Woche bei uns im Kino gestartet) ist ein koreanischer Film basierend auf einer Kurzgeschichte meines Lieblingsautors Haruki Murakami. Von der Kritik wurde er überschwänglich gelobt, die ZEIT nannte ihn gar einen der besten Filme aller Zeiten. So weit würde ich jetzt nicht gerade gehen, auch wenn er mir sehr gut gefallen hat. Die Story kann man im Prinzip in einem Satz zusammenfassen und das wäre dann auch schon gespoilert. Im Kern geht es um eine Dreiecksgeschichte. Oder doch um einen Serienmörder? Ist das alles überhaupt real? Man weiß es nicht. Typisch Murakami halt. 8/10

In einer der Hauptrollen ist übrigens Steven Yeun zu sehen, den man als Glenn aus Walking Dead kennt. Und wow, ist der gut! Das hat mich echt überrascht.
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2018

Sa, 8. Jun 2019, 13:35

Cloud hat geschrieben:
Burning (diese Woche bei uns im Kino gestartet) ist ein koreanischer Film basierend auf einer Kurzgeschichte meines Lieblingsautors Haruki Murakami.

Wäre (selbstverständlich) total an mir vorbei gegangen. Ich habe mir nun mal den Trailer auf imdb angesehen und der macht wirklich Lust auf mehr. Darf ich meiner Frau natürlich gar nicht sagen :lol: aber Japanerinnen haben schon etwas. Hopp oder Top halt :green:

Christian

Ach so: Beim Ansehen des Trailers habe ich einen Filmtrailer mit Ethan Hawke gesehen: First Reformed (2017). Das Drehbuch stammt von Paul Schrader(!), der ua die Drehbücher zu Taxi Driver (1976), Ein Mann für gewisse Stunden (1981) oder Wie ein wilder Stier (auch 1981) geschrieben hat. Zweites Buch ist zu dem Film mit Richard Gere und aus diesem Grund bis heute unterschätzt(!), sieht der Film aber die 80er Jahre am Anfang des Jahrzehnts sehr schön vorraus! Regie hat der Schrader ua bei Katzenmenschen (1982) mit N. Kinski und M. McDowell und bei Light Sleeper (1992) mit W. Dafoe und S. Sarandon geführt. Also auch First Reformed (2017) interessiert mich sehr...

EDIT Burning ist ja ein koreanischer Film und ich habe aber "deutlich" :wink: JAPANERINNEN gemeint. Aber auch dies ist ein Fehler: Ua Zhang Ziyi (China) oder hier Jong-seo Jun (Korea). Ausnahmen bestätigen halt die Regel... :irre:
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2018

Di, 9. Jul 2019, 17:24

To all the Boys I've loved before
Da ich mit Netflix-Komödien (auch der romantischen Variante) bisher ganz gute Erfahrungen gemacht habe und das eine der erfolgreichsten ist, habe ich mir den nun auch mal angesehen - auch wenn es ein Teenie-Film ist und ich größeres Kitsch-Potenzial befürchtet habe. Nun ja, im späteren Verlauf wird die Romanze tatsächlich wichtiger als der Humor. Viel schlimmer fand ich allerdings, dass aus der eigentlich witzigen Anfangsidee dann doch nur ein Standard-Plot wird, den man schon x-fach gesehen hat. Sympathische Figuren und der ein oder andere Lacher retten den Film zwar vor dem Durchschnitt, aber die geplante Fortsetzung werde ich mir sparen. 6/10 Liebesbriefen

Nett fand ich aber, dass so ein Film einfach mal eine asiatischstämmige Heldin hat, ohne dass das großartig Teil der Handlung oder ihres Charakters wäre. Laut IMDb war Netflix das einzige Filmstudio, dass sie nicht in eine Weiße ändern wollte (der Film basiert auf einem Buch einer chinesisch-amerikanischen Autorin). Schade, dass man so etwas immer noch so betonen muss.
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2018

Mo, 15. Jul 2019, 11:13

Stan & Ollie (2018) 6/10

Die Frage ist eigentlich nur, wie Steve Coogan und John C Reilly "Dick und Doof" oder eigentlich "Doof und Dick" :) darstellen. Und sie machen es durchaus gut. Das Gute war auch, dass wir den Film mit Das verrückte Klavier (1932, The Music Box) zeigten. Das Kino hat sich vor Lachen gebogen und der Witz der Beiden ist wirklich zeitlos. Auf der anderen Seite kann man aber auch verstehen, dass diese Zeit nun (völlig) abgelaufen ist..!

Für verregnete Sontage und filmhistorisch aber immer nett: "Dick und Doof"...

Christian

PS Ach so, jetzt habe ich ja gar Nix zu dem Film gesagt. Ein gutes BioPic - Nicht mehr aber auch nicht weniger...
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