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Christian
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mi, 7. Okt 2020, 09:33

thwidra hat geschrieben:
Mafia (Definitive Edition): Mafia ist eben noch aus der Vor-Open-World-Ära. Auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad ist das Remake übrigens problemlos spielbar. Ich fand es insgesamt ganz gelungen, besser spielbar als das Original ist es heutzutage allemal. Beim Original war ja damals schon die Steuerung verdammt hakelig, was es aus meiner Sicht heute kaum noch spielbar macht. Da hat das Remake doch einen deutlichen Vorteil.


So sehr mir das Original-Mafia vor 18(!) Jahren Spass gemacht hat, heutzutage ist es eigentlich nicht mehr spielbar!
Für Leute, die Spiele kein 2. Mal spielen, bietet dieses Remake Nix Neues und man kann drauf verzichten. Ich bin aber gerne noch einmal eingetaucht und es hat mir nocheinmal Spaß gemacht! Alles in allem -gerade- für die neue Generation. ABER: es ist nur eine Quasi-Offene Welt, so wie sie halt vor 18(!) Jahren möglich war. Heute gibt es da halt GTA V, als Beispiel...

Christian
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thwidra
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Do, 8. Okt 2020, 19:13

GTA V kam mir auch paar mal in den Sinn. Aber da liegen wirklich Welten dazwischen. Mafia ist rein Missions- und Story-basiert. Ich würde gern aber mal ein Open-World-Spiel in so einem 1920er Gangster-Großstadt-Setting haben wollen. Der Free-Ride-Modus in Mafia ist da kein Ersatz.

tafkag hat geschrieben:
thwidra hat geschrieben:
Mafia (Definitive Edition): [...] Das Remake hält sich recht eng an das Original

Lasse ich glaube ich besser aus. :x :D

Wie gesagt, das Remake wurde stark vereinfach. ;) Bei Gelegenheit würde ich aber gern noch mal den Classic Modus des Remakes ausprobieren. Mal sehen wie weit ich da heute noch kommen würde.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 18. Okt 2020, 15:48

Red Dead Redemption: Ein weiteres Spiel von meinem Pile of Shame (auf der PS3) nachgeholt. RDR ist im Grunde ein ziemlich cooles Open-World-Spiel, heute allerdings etwas aus der Zeit gefallen. Mir hat die Spaghetti-Western-Atmosphäre des ausgehenden Wilden Westens wirklich gefallen und die Spielwelt ist ziemlich groß, einmal habe ich 25 Minuten gebraucht, um vom südwestlichsten Punkt an den nordöstlichsten zu reiten, ohne mich dabei großartig ablenken zu lassen. Man reitet dabei von der mexikanischen Wüste über Prärien bis in die schneebedeckten Berge. Die Spielwelt ist klasse. Zwei große Mankos hatte ich aber mit dem Spiel: dank der Berichterstattung über Teil 2 wusste ich zum einen bereits was am Ende passiert, leider wurde das ja gefühlt in jeder zweiten Nachricht über RDR2 erwähnt. Zum anderen fand ich die Charaktere einschließlich des Helden ziemlich unsympathisch. Damit hat mir auch die Story nur bedingt gefallen. So wirklich eine Bindung zum Hauptcharakter ist da nie entstanden. Es dauert auch ziemlich lange, bis ein paar mehr Andeutungen über John Marstons Vergangenheit kommen und die Hintergrundstory ein Bild ergibt.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 18. Okt 2020, 22:46

Memoria war das zweite DSA-Adventure von Daedalic und die direkte Fortsetzung von Satinvas Ketten. Die Handlung setzt einige Monate danach an, und der heldenhafte Vogelfänger Geron ist auf einer neuen Mission, die sich aus dem Ende des Vorgängers ergibt. Dabei stößt er auf die Geschichte einer Prinzessin, die 450 Jahre zuvor lebte und offenbar aus dem arabisch angehauchten Teil Aventuriens stammt. Deren Abenteuer fand ich sehr spannend und wie das alles mit der Handlung in der "Gegenwart" zusammenhängt, wird zum faszinierenden Mysterium. Gleichzeitig war auch das Wiedersehen mit Charakteren und Schauplätzen des Vorgängers sehr nett. Von der Story her also klar besser als Satinavs Ketten. Das Rätseldesign war wieder ordentlich und diesmal durchgehend logisch nachvollziehbar. Ich kam durch, ohne in eine Lösung gucken zu müssen, die integrierte, optionale Hinweisfunktion war allerdings gelegentlich ganz nützlich.
Auch hier also eine Verbesserung zum Vorgänger, dafür gibt's eine 8.5
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Sa, 31. Okt 2020, 18:34

Starcraft II, alle drei Kampagnen plus erstmalig Novas Geheimmissionen. Ich fand es äußerst gelungen, an dem Spiel stimmt so ziemlich alles. Jede Mission spielt sich anders, immer gibt es Sonderaufgaben oder neue Situationen, Musik, Story (wenn auch etwas arg pathetisch manchmal), Charaktere passen, die Solo-Kampagnen sind ein großes Abenteuer, die Soundkulisse fantastisch, das Artdesign besonders bei den Protoss ist großartig, die Optik sowieso. Schade, dass es beinahe das einzige noch vernünftige Echtzeit-Strategiespiel ist und eine Fortsetzung wohl in den Sternen steht. Mit Command & Conquer konnte ich nie viel anfangen, Warcraft 3 Reforged spielt sich leider auch sehr altbacken, lediglich Age of Empires taugt noch was, ist aber ganz anders angelegt. Grey Goo kenne ich noch nicht. Den einzigen Kritikpunkt an Starcraft II sehe ich nur in der Zerg-Kampagne, die zwischendurch doch mal etwas lahmt und die ziemlich uninteressante Nebencharaktere spendiert bekommen hat. Aber das reißt die Protoss-Kampagne mit all dem Drumherum in der Präsentation und den spannenden Missionen wieder raus. Selbst Novas Geheimmissionen bleiben interessant, auch wenn dort an der Präsentation etwas gespart wurde. Und Starcraft II ist für mich immer noch eines der Spiele mit den besten Rendersequenzen, mir fällt nicht wirklich ein anderes Spiel mit qualitativ und quantitativ ähnlich guten Rendersequenzen ein. Ich wünsche mir ganz klar eine Fortsetzung, für mich ist das jedenfalls das bis dato beste Blizzard-Spiel.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Sa, 7. Nov 2020, 18:46

Mafia II in der Definitive Edition: Mafia II ist für mich eine solide Fortsetzung, wobei mich hier Story und Spielwelt nicht ganz so sehr angesprochen haben wie im Vorgänger. Es ist trotzdem alles nett zu spielen und wenn einem solche Spiele liegen, dann macht man mit Mafia II nichts verkehrt, es macht auch heute noch Spaß. Mir blieb Vito als Hauptcharakter aber etwas zu blass und die Story springt gefühlt manchmal ganz schön. Übrigens total bescheuert: das offene Ende. Das hatte ich gar nicht mehr in Erinnerung. Die Definitive Edition macht keinen so großen Unterschied zum Originalspiel, das sieht genauso aus wie damals. In den Zwischensequenzen haben die Charaktere zwar höher aufgelöste Texturen spendiert bekommen, sonst sehe ich aber keinen so großen Unterschied. Die Definitive Edition von Mafia II sieht auch etwas schlechter aus als die von Mafia. Die DLCs schenke ich mir, reines Abarbeiten von Missionen ohne Story ist mir nichts. Selbst Joes Adventures, wo es noch ein bisschen Story gibt, hat mich dann nicht mehr angesprochen.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mo, 16. Nov 2020, 22:13

Wolfenstein: The Old Blood
Ein Prequel zu The New Order, das sich im Wesentlich genauso spielt, aber etwas abgespeckt ist. Es gibt weder verschiedene Munitionstypen noch die überraschend tiefgehenden Story-Elemente. Die Gespräche in der Basis fallen weg, denn es ist einfach eine lange, lineare Mission mit etwas zu wenig optischer Abwechslung. Ein paar Charaktere trifft man aber doch und es gibt neue Waffen und Gegner. Insgesamt bleibt es die gelungene Mischung aus Oldschool-Geballer und (meistens optionalem) Schleichen. 7.5
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mo, 23. Nov 2020, 21:43

Battletech ist Rundentaktik à la XCOM. Die Gefechte spielen sich sehr ähnlich und nebenher levelt man seine Piloten auf, verwaltet die Mechs (man kann sie individuell mit Waffen ausrüsten) und achtet dabei auf die Finanzen. Da ich mich mit dem Universum überhaupt nicht auskenne und einem das Spiel auch nicht sonderlich viel erklärt, hat es eine ganze Weile gebraucht, bis ich mich so richtig reingefunden habe. Aber irgendwann hats dann Klick gemacht. Die Mechs sind schon eine coole Sache, wenn man z.B. einfach auf Panzer drauftreten kann, um sie zu zerstören. An XCOM kommt es nicht heran, dafür fehlt es einfach an Abwechslung. Aber Battletech ist dennoch absolut empfehlenswert, wenn man ein ähnliches Spiel sucht. 8/10
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mo, 23. Nov 2020, 23:34

Cloud hat geschrieben:
Battletech ist Rundentaktik à la XCOM. Die Gefechte spielen sich sehr ähnlich und nebenher levelt man seine Piloten auf, verwaltet die Mechs (man kann sie individuell mit Waffen ausrüsten) und achtet dabei auf die Finanzen. Da ich mich mit dem Universum überhaupt nicht auskenne und einem das Spiel auch nicht sonderlich viel erklärt, hat es eine ganze Weile gebraucht, bis ich mich so richtig reingefunden habe. Aber irgendwann hats dann Klick gemacht. Die Mechs sind schon eine coole Sache, wenn man z.B. einfach auf Panzer drauftreten kann, um sie zu zerstören. An XCOM kommt es nicht heran, dafür fehlt es einfach an Abwechslung. Aber Battletech ist dennoch absolut empfehlenswert, wenn man ein ähnliches Spiel sucht. 8/10

...sich mit Battletech nicht auskennen ... tststs... 8)
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Di, 24. Nov 2020, 15:17

Ich weiß noch nichtmal, ob das im gleichen Universum wie Warhammer angesiedelt ist (mit dem ich mich genausowenig auskenne). Es gab eine Mechklasse namens Warhammer, also wahrscheinlich ist es das.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Di, 24. Nov 2020, 15:37

Also da bin ich ziemlich sicher, dass das nichts miteinander zu tun hat. :green:
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Di, 24. Nov 2020, 19:45

Nein, keine Verbindung. :)
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Do, 26. Nov 2020, 22:25

Kürzlich hatte ich gleich zwei Strategiespiele in der Mache.

R.U.S.E. spielt im Zweiten Weltkrieg und ist ein Echtzeit-Strategiespiel, aber kein typisches. Man steuert seine Einheiten von einem Kartentisch aus, von dem aus man aber bis zum einzelnen Panzer reinzoomen kann und sieht, wie er über den Acker kurvt und den Gegner auf dem Nachbarfeld plattschießt. Die Mechanik funktioniert ganz klassisch nach dem Stein-Schere-Papier-Prinzip, gegen den Panzer schicke ich meine Flugzeuge oder Anti-Tank-Kanonen. Letztere sind wieder anfällig gegen Infanterie. Und Infanterie mag Panzer nicht, usw. Dazu kommen sogenannte R.U.S.E.s, die ich in einzelnen Sektoren der Karte einsetzen kann, also bspw. Fake-Offensiven, Spione oder Funkstörung. Damit spielt man dann Schlachten in Afrika, Italien, der Normandie, die Operation Market Garden oder Bastogne nach, bis es im etwas seltsamen Finale nach Torgau geht und man als Amerikaner sogar deutsche Truppen gegen die Russen kommandiert. Soweit ist das zwar ganz spaßig, aber leider gewinnt man die Missionen in der Kampagne immer nur so wie es die Designer vorgesehen haben. Zum Zeitpunkt X passiert immer dasselbe und man kann sich drauf einstellen. Geht eine Mission also im ersten Anlauf schief, weiß man beim zweiten Anlauf immer genau, wann der Gegner aus welcher Richtung mit welchen Einheiten anrückt. Easy peasy. Was mich noch etwas sprachlos gemacht hat waren die Rendersequenzen nach jeder Mission. Ich weiß nicht, ob das eine Story gewesen sein soll oder was die für eine Bedeutung hatten. Da reden ein paar Leute, die ich nicht kenne, über den Krieg und die aktuellen Operationen und erzählen sich einfach irgendwas. Einer davon hieß Joe... Na ja, ich würde das Spiel nicht unbedingt weiterempfehlen, es sei denn man hat Bock auf etwas Weltkriegsstrategie.

Sid Meier's Civilization V: Die letzten Wochen hatte ich einen Rückfall. ;) Allerding habe ich auch zum ersten Mal wirklich begriffen, was in Teil 5 drinsteckt und wie bedeutend die Unique Abilities und besonderen Einheiten der einzelnen Zivilisationen sind. Da lässt sich immer eine Strategie drumherum basteln und auf einen bestimmten Sieg hin spielen. Das macht Spaß, so seinen Vorsprung gegenüber anderen Zivs auszubauen oder etwas in der Hinterhand zu haben, was einem am Ende doch den Sieg bringt, wenn man ansonsten etwas hinterherhinkt. Die vielfältigen Spielweisen sind echt klasse. Mit einigen Zivs bin ich besser zurechtgekommen, mit anderen fiel es mir schwerer. Als Persien habe ich mir in der Antike mit meinen Immortals die halbe Welt unterjocht, mit Gandhi dagegen Megacitys hochgezogen, die mir einen unschlagbaren Vorteil in Wissenschaft und Kultur gebracht haben. Lediglich nervig und leidig: die KI. Selbst im mittleren Schwierigkeitsgrad springt der Gegner in der Neuzeit noch mit Bogenschützen rum, spammt mir im Neuzeitkrieg aber massig Einheiten entgegen (die ich durch geschicktes Manövrieren mit Artillerie und Infanterie oder Kavallerie trotzdem problemlos besiegen konnte). Auch die besseren Startbedingungen der Gegner in den mittleren oder höheren Schwierigkeitsgraden finde ich eher unfair, dadurch bekommt der Gegner einfach einen Vorteil, den man nicht so schnell aufholt. Trotzdem: mit den besonderen Fähigkeiten und Einheiten macht mir Civ V durchaus mehr Spaß als der Vorgänger und ich werde auch in Zukunft sicherlich noch die eine oder andere Partie spielen. Bisher habe ich bis auf eine Nation alle aus dem Basisspiel und ein paar wenige aus den Addons bereits ausprobiert. Da sind also noch einige offen und die Szenarios habe ich bisher auch nicht angetastet.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mo, 30. Nov 2020, 20:21

Sherlock Holmes: Crimes and Punishments gab es kostenlos bei Epic und da es das beste SH-Spiel sein soll, habe ich es mir mal angeschaut. Man hat sechs Fälle zu lösen und sammelt dazu Hinweise, führt Gespräche und absolviert Minispiele. Am Ende muss man alles zusammenführen, um herauszufinden, wer der Täter war. Dabei lassen sich auch falsche Schlussfolgerungen ziehen und Unschuldige verurteilen. Das Spiel ist überraschend hübsch und ganz allgemein hochwertig, womit ich nicht gerechnet hatte. Leider ist es schon sehr einfach, so dass mir z.b. kein einziger Hinweis entgangen ist. Alles in allem ganz nett, aber nicht so gut, wie es mit schwereren Fällen hätte sein können. 6/10
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mi, 2. Dez 2020, 17:38

thwidra hat geschrieben:
Black Mesa (Half-Life Mod): In Black Mesa habe ich nur einige Level gespielt und obwohl die Engine inzwischen auch schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, sieht das olle Half-Life darin doch sehr schick aus. Ich hab mich bis an die Oberfläche gekämpft und bin noch ein bisschen durch die Militärbasis. Schön, dass man am Anfang ein paar Charaktere wiedererkennt, die man erst im zweiten Teil richtig kennenlernt. Insgesamt merkt man dann aber doch, dass das Spieldesign nicht mehr ganz zeitgemäß ist. In irgendeinem Office-Komplex hab ich dann erst mal aufgegeben.

Nachdem die Definitive Edition erschienen ist, habe ich mich jetzt auch mal daran gemacht und es doch ziemlich schnell wieder deinstalliert. Es ist weder Fisch noch Fleisch: Im Gegensatz zum Original-Doom ist es kein spaßiger Shooter, bei dem man einfach drauflos ballern kann. Und im Gegensatz zu neueren Titeln sind die vielen gescripteten Sequenzen reichlich schwach. Schon die berühmte Eröffnungssequenz fand ich dieses Mal eigentlich nur langweilig. Und so geht es dann gefühlt eine Stunde weiter, bis man überhaupt mal eine Waffe bekommt. Also für mich ist das nichts mehr.

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