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Doc SoLo
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Mi, 5. Mär 2003, 22:17

Spiele ich mit meinem Opa zusammen Skat,...

MERKE: Spiele niemals mit altklugen Opas Skat - Du bist nämlich immer der Dumme, egal wie du spielst.
Man bekommt willkürlich eine Zusammenstellung an Karten zugelost, viel Entscheidung bleibt dann ja wohl nicht mehr.

Eben doch! Es geht ja hauptsächlich um das Erkennen von Chancen, nicht um das tatsächliche Kartenausspielen. Wenn man zu feige ist, bekommt man natürlich kein Spiel. Viele Anfänger verpassen Chancen, weil sie auf Optimal-Blätter warten. Das entscheidende ist das Reizen, da kann man am meisten falsch machen. Das Spielen dann hat meist nur noch 2 bis 3 spannende Stellen, wos drauf ankommt wie die Karten verteilt sind, der Rest ist mechanisches "Runterklatschen" - zumindest wenn mitgezählt wird.

Ciao,

Doc SoLo
 
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Do, 6. Mär 2003, 09:23

Ich glaube hier gibt es ein Mißverständnis: mit "mitzählen" meinte ich die Punkte mitzählen, nicht sich merken, welche Karten schon gespielt wurden (zumindest bei uns werden diese beiden Dinge begrifflich immer so unterschieden). Letzteres ist natürlich wichtig, ersteres in den allermeisten Fällen unerheblich.

Doc Solo hat geschrieben:
Abdiel hat geschrieben:
Im übrigen ist doch Skat das pure Glück, oder nicht? Man bekommt willkürlich eine Zusammenstellung an Karten zugelost, viel Entscheidung bleibt dann ja wohl nicht mehr.

Eben doch! Es geht ja hauptsächlich um das Erkennen von Chancen, nicht um das tatsächliche Kartenausspielen. Wenn man zu feige ist, bekommt man natürlich kein Spiel. Viele Anfänger verpassen Chancen, weil sie auf Optimal-Blätter warten.

Exakt! Und genau in diesem Punkt haperts bei vielen. Da wird ein sicheres Blatt nicht als solches erkannt und deswegen nicht gespielt, auf der anderen Seite wird ein sehr unsicheres Blatt für ein sicheres gehalten und gespielt. Vor allem Grands können viele nicht einschätzen: hier ist nämlich erheblich mehr machbar, als die meisten denken; im Prinzip sollte bei der überwiegenden Anzahl der Spiele einer in der Lage sein, einen relativ sicheren Grand zu spielen (so kommt es ab und zu durchaus vor, dass in Folge 5-10 Grands gespielt und gewonnen werden). Mit Glück hat das nun wirklich überhaupt nichts zu tun. Wer einen ganzen Abend lang nicht spielt, hat kein Pech (eher würde man im Lotto gewinnen, als soviel Pech zu haben ;)), sondern ist einfach nicht in der Lage ein spielbares Blatt zu erkennen.
 
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Frogo
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Do, 6. Mär 2003, 09:43

Skat spiele ich (seit ich's beim Bund gelernt habe, weil dort fast ausschließlich Skat gespielt wurde, und ich nicht nur zugucken wollte...)auch gerne, hab's aber schon viel zu lange nicht mehr gemacht... Bin entsprechend auch wieder völlig eingerostet (ok, gut war ich eh nie...)

Bei den Brettspielen favorisiere ich wie viele andere auch die Siedler von Catan, auch wenn ich mir das Buch bislang noch nicht hab leisten können/wollen. Carcasonne macht uns auch viel Spaß, und auch klassischere Spiele wie Risiko oder Cluedo werden gerne mal wieder rausgekramt, Auf Achse und Scotland Yard machen auch immer wieder Spaß. Gute Spiele zu zweit sind auch Abalone (wenn auch irgendwie sauteuer) und Stratego, beide was zum Nachdenken in unterschiedlicher Komplexität.

Ach ja, ein weiteres prinzipiel simples, aber irgendwie trotzdem völlig spaßiges und kurzweiliges Spiel ist Café International, auch zu empfehlen, zumal da ein Spiel immer nur ca. 20 Minuten dauert, halt auch gut was für zwischendurch zum ausspannen.
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Do, 6. Mär 2003, 10:15

Ssnake hat geschrieben:
Ganz im Gegenteil - es spielt sich, je nach Zahl der Mitspieler - komplett anders. Bei wenigen Spielern dominiert der Bau von zahlreichen, kleinen Städten, bei vielen Spielern können sie riesengroß werden (oder unfertig bleiben), es sind also gänzlich andere Verhaltensweisen erforderlich.

Schon, es bleibt aber dennoch ein kleines, unkompliziertes Spielchen für zwischendurch. Natürlich ist es sehr gut, aber ich würde jetzt niemanden kennen, der es mehr als zweimal hintereinander spielen wollte.

Noch einmal zu den Siedlern, welche schon einige Male angesprochen wurden. Die beiden Erweiterungen (Seefahrer, Städte&Ritter) sind ja bekannt und sollten im Prinzip jedes Siedler-Fans sein. Darüberhinaus gibt es noch zwei Historische Szenarien, welche jeweils zwei feste Szenarien auf einem großen Spielplan beinhalten, die Landschaftsfelder werden also nicht benötigt: Zumindest vom ersten würde ich definitiv abraten (Alexander ist einfach nur schlecht, Cheops mittelmäßig); das zweite ist zwar etwas besser, muss aber auch nicht sein. Eine eindeutige Empfehlung wert ist aber das Siedler-Buch, welches zwar relativ teuer ist (allerdings nur auf den ersten Blick, da alleine das große Buch schon seinen Preis qwert ist), dafür aber auch jahrelangen Spielspaß bietet. Seit ich es habe, haben wir das Basis-Spiel eigentlich gar nicht mehr gespielt, sondern immer ein anderes Szenario aus dem Buch herausgegriffen. Es sind zwar nicht alle perfekt, was bei der Fülle aber nicht verwunderlich und auch nicht tragisch ist.

Noch ein Tipp für alle, die sich mal ein anderes Spiel kaufen wollen und eine kleine Kaufberatung wünschen: http://www.siegpunkt.de/
Trotz der Masse an Kritiken war bis dato zumindest meinem Geschmack nach noch keine einzige Fehlwertung dabei, weswegen ich ihnen blind vertraue. Der Rezensent (Michael Knopf) war übrigens lange Jahre Mitglied und Vorsitzender der Spiel-des-Jahres-Jury bevor es vor ein paar Jahren zum Eklat kam und er sowie einige Mitstreiter die Jury verlassen haben (der Grund war wohl, dass die Jury ihre Vergabekriterien weg von der Qualität hin zum Geld verändert haben, was seitdem auch deutlich zum Vorschein gekommen ist...).
 
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Do, 6. Mär 2003, 16:52

Ssnake hat geschrieben:
Carcassonne (Hans im Glück-Verlag) hat in meinem Freundeskreis auch die fanatischen Siedler-Fans überlaufen lassen. Noch dazu ist es relativ preiswert und sehr einfach von den Regeln. Die erste Erweiterung sollte man sich ruhig holen, die "Jäger und Sammler" müssen nicht sein. Bis 6 Mitspieler.

Ohne Furcht und Adel ist ein witziges Spiel als Eröffnung oder zum Abschluß eines Brettspielabends - Strategie und psychologisch geschicktes Raten in einer guten Mischung. Bonus: Mit bis zu acht Mann spielbar, das gilt ja nur für wenige andere Spiele.

Pfeffersäcke ist ein recht interessantes Strategiespiel in einfacher aber wertiger Ausstattung. Man eröffne Handelskontore und gewinne Einfluß über mittelalterliche Handelsstädte. Paranoia-Element ist die gemeinsame Anwesenheit in Städten. Man kann gemeinsam viel Geld verdienen oder aber einer prescht vor und reißt die Kontrolle über die Stadt an sich...

Zombies!!! ist ein ganz witziges Strategiespiel mit trashiger Zombiefilm-Atmosphäre. Nicht zwingend für jeden gutsortierten Brettspielhaushalt, aber eine witzige Abwechslung pro Quartal oder so. Nach und nach werden Stadtplankarten ausgelegt, auf denen immer n Zombies erscheinen. Der Spieler würfelt zunächst für sich selbst und muß, wenn er auf das Feld eines Zombies trifft, mit diesem kämpfen. Danach würfelt er, um nach Ergebnis eine Anzahl von Zombies um ein Feld zu setzen. Dazu kommen typische Metzelfilm-Ereigniskarten und Sonderwaffen wie "das Skateboard" usw. Die letzte Karte, die aufgedeckt wird, ist der Heliport, und der erste Spieler der das Zentrum des Heliports erreicht, hat gewonnen (während alle anderen selbstverständlich ein grauenhaftes Ende finden, ist ja klar).

Mein persönliches Lieblingsspiel ist das klassische Illuminati von Steve Jackson Games, allerdings in der deutlich besser ausgestatteten und längst vergriffenen Ausgabe des (totgestorbenen) Citadel/Laurin-Verlags. Nicht zu verwechseln mit dem Magic-Klon Illuminati - New World Order (das aber ersatzweise auch Spaß machen kann; identische Thematik, ganz entfernt ähnliche Spielmechanismen, aber eben doch ganz anders). Dieses Spiel verbindet auf geniale Weise satirischen Witz mit Spielmechanismen, die die Paranoia unter den Mitspielern gezielt schüren. So ist man gezwungen, in stets wechselnden Allianzen Intrigen gegen Mitspieler zu schüren, ohne sich dabei zum Feind aller machen zu dürfen (die sich dann ja gegen einen verbünden würden). Da jeder Mitspieler auf eine andere Art und Weise gewinnen kann und man nicht weiß, wer welches Ziel verfolgt, kann man jede Menge böse Überraschungen erleben - einfach herrlich. Und wer hätte nicht schon mal davon geträumt, mit Hilfe des orbitalen Gedankenkontrollasers, der Mafia und der Linksanwälte die Post zu übernehmen, um im nächsten Zug nach der Zerstörung der kommunistischen japanischen Filmmonster die Weltherrschaft an sich zu reißen? :twisted:


Illuminati ist wirklich klasse, vor allem weil die Übersetzung wirklich super war und perfekt an den deutschen Markt angepaßt war.
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Mo, 10. Mär 2003, 18:04

Dirty Harry hat geschrieben:
Ssnake hat geschrieben:
Mein persönliches Lieblingsspiel ist das klassische Illuminati von Steve Jackson Games, allerdings in der deutlich besser ausgestatteten und längst vergriffenen Ausgabe des (totgestorbenen) Citadel/Laurin-Verlags. Nicht zu verwechseln mit dem Magic-Klon Illuminati - New World Order (das aber ersatzweise auch Spaß machen kann; identische Thematik, ganz entfernt ähnliche Spielmechanismen, aber eben doch ganz anders). Dieses Spiel verbindet auf geniale Weise satirischen Witz mit Spielmechanismen, die die Paranoia unter den Mitspielern gezielt schüren. So ist man gezwungen, in stets wechselnden Allianzen Intrigen gegen Mitspieler zu schüren, ohne sich dabei zum Feind aller machen zu dürfen (die sich dann ja gegen einen verbünden würden). Da jeder Mitspieler auf eine andere Art und Weise gewinnen kann und man nicht weiß, wer welches Ziel verfolgt, kann man jede Menge böse Überraschungen erleben - einfach herrlich. Und wer hätte nicht schon mal davon geträumt, mit Hilfe des orbitalen Gedankenkontrollasers, der Mafia und der Linksanwälte die Post zu übernehmen, um im nächsten Zug nach der Zerstörung der kommunistischen japanischen Filmmonster die Weltherrschaft an sich zu reißen? :twisted:


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Wenn Du in Hannover vorbeikommst, müssen wir mal einen Abend damit verbringen - ich komme viel zu wenig dazu. In der einen Runde kann ich es nicht spielen, weil eine der Frauen stark sehbehindert ist und deswegen mit dem Schwarzgeld absolut nichts mehr anfangen kann, in der anderen Runde sitzt ein Illuminati-Hasser (wahrscheinlich, weil er selbst Freimaurer ist... :lol: )
 
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Hattori Hanso
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Di, 11. Mär 2003, 07:53

Ssnake hat geschrieben:
Dirty Harry hat geschrieben:
Ssnake hat geschrieben:
Mein persönliches Lieblingsspiel ist das klassische Illuminati von Steve Jackson Games, allerdings in der deutlich besser ausgestatteten und längst vergriffenen Ausgabe des (totgestorbenen) Citadel/Laurin-Verlags. Nicht zu verwechseln mit dem Magic-Klon Illuminati - New World Order (das aber ersatzweise auch Spaß machen kann; identische Thematik, ganz entfernt ähnliche Spielmechanismen, aber eben doch ganz anders). Dieses Spiel verbindet auf geniale Weise satirischen Witz mit Spielmechanismen, die die Paranoia unter den Mitspielern gezielt schüren. So ist man gezwungen, in stets wechselnden Allianzen Intrigen gegen Mitspieler zu schüren, ohne sich dabei zum Feind aller machen zu dürfen (die sich dann ja gegen einen verbünden würden). Da jeder Mitspieler auf eine andere Art und Weise gewinnen kann und man nicht weiß, wer welches Ziel verfolgt, kann man jede Menge böse Überraschungen erleben - einfach herrlich. Und wer hätte nicht schon mal davon geträumt, mit Hilfe des orbitalen Gedankenkontrollasers, der Mafia und der Linksanwälte die Post zu übernehmen, um im nächsten Zug nach der Zerstörung der kommunistischen japanischen Filmmonster die Weltherrschaft an sich zu reißen? :twisted:


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Au ja, hätte ich mal wieder Lust, allerdings muß ich dazu sagen daß meine letzte Illuminati - Partie ca. 15 Jahre her ist. Ich selbst hatte es leider nie, aber bei einem Kumpel haben wir es oft gespielt.
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Fr, 23. Mai 2014, 15:38

Ich grab das gute Stück mal aus. :D

In letzter Zeit habe ich mich mehr mit analogen als mit Videospielen beschäftigt. Nachdem vor ~15 Jahren die auch hier oft genannten Siedler mehr oder weniger tot gespielt wurden (man hatte ja sonst nichts!!!), wurde es erst mal ruhig. Da musste erst Wil Wheaton mit seiner tollen Tabletop-Show kommen, um das Interesse erneut zu wecken. Derzeit baue ich mir eine kleine Sammlung auf, habe einen entsprechenden, lokalen Laden entdeckt, der leer gekauft werden will und im Freundeskreis finden sich in unregelmäßigen Abständen auch immer 2-5 Personen, die Bock auf eine gepflegte Spiele-Session haben.

Mein Profil auf boardgamegeek:
http://boardgamegeek.com/user/tafkag

Was spielt ihr so zur Zeit?
 
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Fr, 23. Mai 2014, 16:24

Leichenfledderer!!!1!

Aber finde ich gut! :D

Wir komme leider zu selten dazu, uns mal zum Spielen zu treffen, aber wenn, dann zuletzt gerne Village, Ligretto oder 7 Wonders. Wir versuchen aber auch, immer mal wieder was anderes zu spielen, aber alles aufzulisten, was wir sagen wir so im letzten Jahr gespielt haben, habe ich gerade keine Zeit ;)
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Fr, 23. Mai 2014, 16:31

Frogo hat geschrieben:
Wir komme leider zu selten dazu, uns mal zum Spielen zu treffen, aber wenn, dann zuletzt gerne Village, Ligretto oder 7 Wonders.

Village hatten wir vor ein paar Monaten auch mal auf dem Tisch. Fand es ganz interessant und will es auf jeden Fall nochmal spielen. 7 Wonders würde ich gerne mal ausprobieren, aber so groß, dass ich es mir kaufen würde, war der Drang noch nicht. :)

Wir versuchen aber auch, immer mal wieder was anderes zu spielen, aber alles aufzulisten, was wir sagen wir so im letzten Jahr gespielt haben, habe ich gerade keine Zeit ;)


Aus diesem Grund habe ich angefangen, die "Plays"-Rubrik auf BGG zu füllen. ;)
http://boardgamegeek.com/plays/bydate/u ... /boardgame
 
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Fr, 23. Mai 2014, 16:45

Ja, Tabletop ist klasse :)

Brettspiele sind bei uns nach wie vor gerne gesehen. Wir treffen uns jede Woche zu einem Online-Abend in der Brettspielwelt, dort werden dann z.B. Funkenschlag, Puerto Rico, Stone Age, Sankt Petersburg, 7 Wonders oder Transamerika regelmäßig gespielt. Zu offline Spieleabenden kommt es nur noch so alle zwei Wochen. Dabei spielen wir überwiegend neue Sachen, die meisten Spiele verstauben dann nach zwei, drei Partien im Regal. Ein Grund dafür, wieso ich mir bis auf eine Ausnahme (s.u.) keine neuen Spiele mehr kaufe, das überlasse ich gerne den anderen. Meine eigene Sammlung ist schon groß genug.

Mein absoluter Favorit seit 2008 ist Dominion: Ein phänomenal gutes Spiel, das sich durch die zufällige Zusammenstellung der Sets quasi jedesmal anders spielt und damit niemals langweilig wird. Einfach zu lernen und zu spielen, aber schwer zu meistern. Das habe ich ein paar Jahre lang on und offline richtig exzessiv gespielt (inklusive Ligen und Turniere, die ich zum Teil sogar gewinnen konnte). Totalbiscuit hat zur Online-Fassung (die sich kostenlos spielen lässt) ein WTF is... gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=pCmIj_VT8cA

Ach Gott, ich sehe gerade, dass ich damals Skat gespielt habe. Mann ist das ewig her, das habe ich seitdem kein einziges Mal mehr gespielt.

Meine drei Allzeit-Favoriten wären jedenfalls Dominion, Die Siedler und Funkenschlag.
Zuletzt geändert von Cloud am Fr, 23. Mai 2014, 17:21, insgesamt 1-mal geändert.
 
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Fr, 23. Mai 2014, 18:14

Dominion steht auf meine ToDo-Liste. Kenne leider niemanden, der es hat und die Freundin, die letztens meinte "fand ich so doof, dass ich es weggeschmissen habe" 8O hat auch nicht geholfen. ;)

Die Siedler "muss" ich ab und zu noch spielen - Freunde haben das gerade erst entdeckt und steigen damit langsam in die Spielewelt ein. Ab und zu kann ich mir das geben, aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich doch eher was anderes spielen. Was ich dagegen gerne mal wieder spielen würde, sind die Sternfahrer von Catan.

Außer in diversen Top10-Listen bin ich mit Funkenschlag/Power Grid bisher noch gar nicht in Brührung gekommen.
 
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Fr, 23. Mai 2014, 18:49

Die Siedler haben wir seit Jahren nicht mehr gespielt. Bei den Sternenfahrern wurde für die Schiffe dummerweise ein Material verwendet, das nicht zeitbeständig ist. Ich wusste das leider nicht und somit sind die Dinger bei unserem letzten Spiel in unseren Händen zerbröselt. Es gibt auch keinen Ersatz mehr, so dass man das nicht mehr vernünftig spielen kann.

Für Funkenschlag & Co kann ich www.brettspielwelt.de sehr empfehlen. Ist kostenlos und die ideale Möglichkeit, um Spiele kennenzulernen. Und für Dominion https://www.playdominion.com/Dominion/gameClient.html was sich gegen die KI gut spielen lässt. Das reicht auf jeden Fall, um herauszufinden, ob das Spiel was für einen ist.
Zuletzt geändert von Cloud am Fr, 23. Mai 2014, 18:50, insgesamt 1-mal geändert.
 
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Fr, 23. Mai 2014, 22:33

Cloud hat geschrieben:
Die Siedler haben wir seit Jahren nicht mehr gespielt.

Ich jetzt seit Jahren das erste Mal wieder. Nachdem ich den ersten Schock überwunden hatte (sieht anders aus und alles ist aus Plastik!) und den Mitspielern erklärt habe, dass sie es falsch spielen ("So hat man uns das beigebracht!"), konnte ich ihnen wenigstens zeigen wo der Siedler-Hammer hängt. 8)

Bei den Sternenfahrern wurde für die Schiffe dummerweise ein Material verwendet, das nicht zeitbeständig ist. Ich wusste das leider nicht und somit sind die Dinger bei unserem letzten Spiel in unseren Händen zerbröselt. Es gibt auch keinen Ersatz mehr, so dass man das nicht mehr vernünftig spielen kann.


Teile abgebrochen sind auch damals schon, aber wenn sich das völlig in seine Bestandteile auflösen würde, wäre das in der Tat übel. :?

Für Funkenschlag & Co kann ich www.brettspielwelt.de sehr empfehlen. Ist kostenlos und die ideale Möglichkeit, um Spiele kennenzulernen. Und für Dominion https://www.playdominion.com/Dominion/gameClient.html was sich gegen die KI gut spielen lässt. Das reicht auf jeden Fall, um herauszufinden, ob das Spiel was für einen ist.

Danke, schau ich vielleicht mal rein. Auch wenn ich Brettspiele lieber analog teste.

EDIT: Das Dominion-Tutorial macht schon mal Spaß! :D

EDIT2: Suuuuucht!!! :irre: Wäre allerdings noch schöner, wenn ich wenigstens 1x gegen einen dummen Bot gewinnen würde! :oops:

EDIT3: Jippie! Gute Nacht...
Zuletzt geändert von tafkag am Sa, 24. Mai 2014, 01:45, insgesamt 4-mal geändert.
 
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Sa, 24. Mai 2014, 08:48

tafkag hat geschrieben:
EDIT: Das Dominion-Tutorial macht schon mal Spaß! :D

EDIT2: Suuuuucht!!! :irre: Wäre allerdings noch schöner, wenn ich wenigstens 1x gegen einen dummen Bot gewinnen würde! :oops:

EDIT3: Jippie! Gute Nacht...

:) Ja, am Anfang muss man erstmal entdecken, welche Karten am besten miteinander harmonieren etc. Man sollte sich im übrigen nicht von den Kartenkosten blenden lassen. Eine Karte, die 2 kostet, ist keineswegs schlechter als eine, die 6 kostet. Eine der besten Karten im Spiel überhaupt (über alle 8 Erweiterungen) ist z.B eine 2er-Karte aus dem Basisspiel.

Wenns dir weiterhin gefällt, können wir uns natürlich auch gerne mal zu einem Spielchen online treffen.

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