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Di, 31. Mai 2005, 08:03

Die Selbständigenhaushalte liegen sicher deshalb so hoch weil da der Prozentsatz an Firmenbesitzern sicher nicht ganz niedrig ist. Für jemanden der selbstständig alleine für Firmen arbeitet oder einen kleinen Laden hat sind die Werte sicher nicht zu erreichen.

Zu dem Thema Geld für den Konsum: IM DURCHSCHNITT müßte es in Deutschland genug Geld für den Konsum geben. Falls es sich so verhält daß 20% der Bevölkerung 80% des Vermögens halten kann es natürlich schon sein daß sich das nicht positiv im Konsum niederschlägt. Auch reiche Leute können nur ein Auto gleichzeitig fahren und brauchen keine 5 Spülmaschinen oder Waschmaschinen.

Es gibt sicher genug Leute in diesem Land wo das Geld gerade so zum Leben reicht, aber es gibt sicher auch nicht wenige die genug Geld haben um dem Konsum frönen zu können.
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Da geh ich voll mit...
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Di, 31. Mai 2005, 09:51

Ich bin auch der Meinung die meisten könnten in diesem Land gut leben wenn Sie ihre Ansprüche auch ein bißchen an die finanziellen Verhältnisse anpassen. Bei uns in der Firma gibt es auch so welche, die mit an die 2000 Euro Netto (Alleinstehend) sicher schon ganz gut verdienen. Trotzdem jammern die ständig sie hätten zu wenig Geld. Ist auch kein Wunder wenn man sich um 500 Euro im Monat einen CLK mi dicker Ausstattung least. So ein Auto ist dann einfach über die Verhältnisse. Da brauchen Sie sich auch dann nicht zu wundern wenn es mit einer Finanzierung einer eigenen Wohnung dann knapp wird.
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Di, 31. Mai 2005, 10:39

Ich habe das Genörgel einiger Offizierskameraden, sie wären völlig unterbezahlt, auch nie nachvollziehen können. Alleinstehend, 1500 Euro netto, noch dazu in der Kaserne wohnend für 70 Euro monatlich - lächerlich, da von finanzieller Unterversorgung zu sprechen! Wenn ich höre, daß ver.di streiken lassen will, weil die öffentlich Angestellten in Niedersachsen für's selbe Geld jetzt täglich 20 Minuten länger arbeiten sollen, dann muß ich schon sagen, daß bei einigen die Maßstäbe aber total verrutscht sind. Viele wissen offenbar nicht, wie gut es ihnen hierzulande geht. Im Weltmaßstab herrschen hier paradiesische Zustände.

Ich denke, es ist zu einem großen Teil ein psychologisches Problem in Deutschland. Die gesamte Presseberichterstattung ergeht sich in Schilderungen von Tristesse, daß es bergab geht, daß Hartz IV die große Katastrophe für alle ist (und nachdem es halbwegs über die Bühne ist, wird jetzt geklagt daß der Staat mehr ausgibt als geplant, am Ende also sogar mehr Leute mehr Hilfen bekommen als vorher...). Wir haben ein Talent, uns immer auf das Negative zu konzentrieren. Das wird freilich durch eine vor allem handwerklich schlechte Arbeit des Gesetzgebers und einen letztlich konfusen, an tagespolitischen Aktualitäten ausgerichteten Aktionismus des Kabinetts Schröder noch verstärkt. Es mangelt einfach an einer motivierenden, überzeugenden Vision, wie man durch das Tal der Tränen zu neuen Höhen gelangen will. Daher sieht jeder nur die Tränen und man geht den an sich richtigen Weg nicht entschlossen genug, um schnell aus dem tal wieder herauszukommen.


Es ist ja nicht so, als hätten wir das wirtschaften verlernt - von allen etablierten Industrienationen hat nur Deutschland (!) in den vergangenen zehn Jahren seinen Weltmarktanteil steigern (!!) können. Was Japaner und Amerikaner als Kaizen und kontinuierliche Verbesserungsprozesse feiern, ist hierzulande seit den 60ern gang und gäbe. Wir sind zwar die Trottel, die Walkman, Fax und einen Haufen anderes Zeug erfinden und dann bei deren Vermarktung versagen - aber verdammt noch eins, es gibt viele andere Bereiche in denen deutsche Firmen mit ihren Produkten nach wie vor die absolute Weltspitze ihres jeweiligen Marktes markieren. Nach wie vor sind wir die leistungsfähigste Volkswirtschaft des mächtigsten Wirtschaftsraums der Welt. Kein anderes Land hätte eine vergleichbare Wiedervereinigung so vergleichsweise geräuscharm bewältigen können.

Natürlich haben wir Fehler gemacht - wer nicht?
Vielleicht sind wir auch zu zögerlich bei den Korrekturen. Aber es wird Zeit, daß wir uns auch mal unsere Stärken ins Bewußtsein rufen. Die Probleme, vor denen Deutschland steht, sind durchaus zu bewältigen, wenn wir uns nicht hängen lassen.
 
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Di, 31. Mai 2005, 11:23

Tolle Rede Ssnake, sehe ich genauso. Wo wir Zweifelsfrei wirklich führend sind ist im Schwarzsehen.

Somit: Ssnake for President äh... Kanzler!
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Di, 31. Mai 2005, 11:44

Dirty Harry hat geschrieben:
Tolle Rede Ssnake, sehe ich genauso. Wo wir Zweifelsfrei wirklich führend sind ist im Schwarzsehen.

Somit: Ssnake for President äh... Kanzler!


Nanana, mehr Jammerer als bei uns habt ihr aber auch nicht. :wink: Österreich ist schließlich als Land der Jammerer und Nörgler (bzw. "Suderer") bekannt.
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Di, 31. Mai 2005, 11:59

Early hat geschrieben:
Dirty Harry hat geschrieben:
Tolle Rede Ssnake, sehe ich genauso. Wo wir Zweifelsfrei wirklich führend sind ist im Schwarzsehen.

Somit: Ssnake for President äh... Kanzler!


Nanana, mehr Jammerer als bei uns habt ihr aber auch nicht. :wink: Österreich ist schließlich als Land der Jammerer und Nörgler (bzw. "Suderer") bekannt.


Naja, wenn man Österreicher ist hat man dann ja nun wirklich Grund zu jammern, was könnte schlimmer sein? :wink:
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Di, 31. Mai 2005, 12:57

Stimmt, die Ösis habt ja wenigstens einen Grund... :twisted:
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Cloud
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Di, 31. Mai 2005, 13:44

Ssnake hat geschrieben:
(und nachdem es halbwegs über die Bühne ist, wird jetzt geklagt daß der Staat mehr ausgibt als geplant, am Ende also sogar mehr Leute mehr Hilfen bekommen als vorher...)

Also bitte Ssnake, stell doch hier nicht einfach solchen Unsinn in den Raum. Ja, die Kosten des Bundes sind weit höher als veranschlagt, aber doch nur weil sie von den Kommunen auf den Bund verlagert wurden (und zwar in einem weit höheren Umfang als vorher kalkuliert wurde). Die Kommunen wurden infolge von Hartz IV nämlich deutlich entlastet.

Tatsächlich sind Arbeitslose durch Hartz IV zum Teil wesentlich schlechter gestellt, als vorher. Das Gejammere ist deswegen für mich in vielen Fällen auch absolut nachvollziehbar, es ist schließlich kaum einzusehen, dass jemand, der im Extremfall über Jahrzehnte hinweg brav seine Arbeitslosenversicherung gezahlt hat, jetzt keine entsprechende Gegenleistung erhält, sondern nach einem Jahr in die Sozialhilfe rutscht (ALG II) - und damit genausoviel bekommt wie jene, die überhaupt keine oder nur sehr wenige Beiträge gezahlt haben.

Sorry, aber ich kann dieses Gejammere über dieses angebliche Gejammere einfach nicht mehr hören ;)
 
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Early
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Di, 31. Mai 2005, 14:04

Dirty Harry hat geschrieben:
Early hat geschrieben:
Dirty Harry hat geschrieben:
Tolle Rede Ssnake, sehe ich genauso. Wo wir Zweifelsfrei wirklich führend sind ist im Schwarzsehen.

Somit: Ssnake for President äh... Kanzler!


Nanana, mehr Jammerer als bei uns habt ihr aber auch nicht. :wink: Österreich ist schließlich als Land der Jammerer und Nörgler (bzw. "Suderer") bekannt.


Naja, wenn man Österreicher ist hat man dann ja nun wirklich Grund zu jammern, was könnte schlimmer sein? :wink:


Das Eigentor war jetzt natürlich herrlich aufgelegt... :arg:
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Di, 31. Mai 2005, 14:06

Du hast recht, kam mir auch schon in den Sinn.

Daß man als fleißiger beitragszahler nicht mehr bekommt als einer der nie Beiträge bezahlt hat ist natürlich bitter, aber so ist das eben in einem Sozialstaat - daß auch Leute die nichts oder wenig zum Wohle des Staates getan haben auch versorgt werden. Wie soll man das anders machen? Um die Beitragszahler noch besser zu versorgen ist ja leider kein Geld da. Ist doch wie mit der Krankenversicherung: Da zahlt auch jeder fleißig ein und manch einer wird kaum einmal richtig krank. Ich für meinen Teil zahle da auch eine ganze Menge ein und bin ehrlich gesagt froh wenn ich von diesem Geld niemals etwas zurückbekomme. (Wenn das der Fall ist bin ich immer gesund gewesen), genau so sehe ich das mit meinen Beiträgen zur Arbeitslosenunterstützung.

Ärgerlich ist bei der Krankenversicherung dann natürlich daß ich zwar eine Menge zahle, aber z.B. für Zahnersatz noch eine Menge draufzahlen muß. Aber was wäre die Alternative: Eine 100% Rundumversorgung, für die ich dann aber noch kräftiger zur Kasse gebeten werde und letztendlich irgendwelchen anderen Leuten ihre vergoldeten Zähne finanziere nur weil die schön aussehen wollen?
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Hardbern
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Di, 31. Mai 2005, 14:10

Hi !

Soweit ich mich richtig erinnere erhalten alle die arbeitsfähig sind die Leistungen vom Arbeitsamt (Bund). Alle nicht arbeitsfähigen erhalten das Geld von den Kommunen. Das fürte u. a. dazu, dass Anfang des Jahres Komapatienten als arbeitsfähig von den Kommunen eingestuft wurden usw. Das ist imho Sanierung der Kommunen auf Kosten des Bundes. Sowas hatte nartürlich keiner eingeplant, mit diesen vielen auf einmal Arbeitsfähigen hat keiner gerechnet. Es ist außerdem richtig, dass es Leute gibt, die durch das ArbeitslosengeldII bessergestellt sind als vorher als Sozialhilfeempfänger. Insofern hat Ssnake nicht ganz unrecht. Auf jeden Fall kann man von Hartz4 leben. Zumal die Kosten der Unterkunft vollständig vom Amt übernommen werden (wenn der Wohnraum eine angemessene Größe hat) und der ALGII Empfänger (bezieht sich auf eine Einzelperson) zum Leben noch ca. 350 EUR erhält.

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Zuletzt geändert von Hardbern am Di, 31. Mai 2005, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Di, 31. Mai 2005, 14:15

@Harry: Dass es nicht anders geht, ist klar, man sollte aber auch Verständnis dafür aufbringen, dass Arbeitslose "jammern", wenn sie plötzlich erheblich weniger bekommen, als ihnen nach altem Recht zugestanden wäre. Im Übrigen will die Union das ja wieder entschärfen, indem sie je nach Dauer der Beitragszahlung wieder zwei Jahre ALG gewähren wollen.

Hardbern hat geschrieben:
Es ist außerdem richtig, dass es Leute gibt, die durch das ArbeitslosengeldII bessergestellt sind als vorher als Sozialhilfeempfänger.

Ja, das stimmt, frühere Sozialhilfeempfänger sind zum Teil ein wenig besser gestellt als vorher. Demgegenüber stehen aber die Arbeitslosen, die nach einem Jahr zum Teil drastisch schlechter gestellt sind als vorher. Alles in allem wurden die Leistungen natürlich gekürzt, was anderes hätte ja auch keinen Sinn gemacht. Nur hatte man eben nicht damit gerechnet, dass die Kommunen derart zu Lasten des Bundes von der Reform profitieren würden. Wobei man aber auch sagen muss, dass die Kommunen die Entlastung bitter nötig hatten. Im Prinzip haben sie sich mit Hartz IV das genommen, was ihnen an anderer Stelle verwahrt wurde.
Zuletzt geändert von Cloud am Di, 31. Mai 2005, 15:01, insgesamt 3-mal geändert.
 
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Di, 31. Mai 2005, 15:06

Dirty Harry hat geschrieben:
Ärgerlich ist bei der Krankenversicherung dann natürlich daß ich zwar eine Menge zahle, aber z.B. für Zahnersatz noch eine Menge draufzahlen muß. Aber was wäre die Alternative: Eine 100% Rundumversorgung, für die ich dann aber noch kräftiger zur Kasse gebeten werde und letztendlich irgendwelchen anderen Leuten ihre vergoldeten Zähne finanziere nur weil die schön aussehen wollen?


Da stellt sich für mich schon die Frage, warum muss ich wenn ich schon bei meinem Hausarzt war, nochmal beim Zahnarzt 10 EUR zahlen???? Warum kann ich keine Überweisung vom Hausarzt zum Zahnarzt bekommen, wie zu jedem anderen Arzt? Es hieß immer 10 EUR im Quartal in Wirklichkeit sind es bis zu 20 EUR im Quartal. Warum zahle ich jeden Monat fette Krankenkassenbeiträge, gehe einmal im Jahr zum Arzt (Grippe), sitze dort stundenlang rum oder werde sogar weggeschickt, weil ich keinen Termin habe (nur so zur Erinnerung ich bin zu diesem Zeitpunkt krank und mir geht es dreckig) und werde dann 2 Minuten lang (!) begutachtet (wenn ich glück habe) und der Arzt sagt mir: "Kaufen Sie sich eine Packung Gripposstat und legen Sie sich ins Bett, die Krankschrift holen sie sich bitte vorne am Counter ab"? Also ärztlich behandelt fühle ich mich da nicht.Gut was soll der Arzt auch anders sagen, aber dann sollen sie doch gleich blanko Krankschriften ausstellen, da kann man sich die teure "Untersuchung" sparen und man selbst sitzt nicht stundenlang krank im Wartezimmer rum. Oder meine Freundin: geht zum HNO-Arzt (hat sich vorher eine Überweisung dahin von ihrem Allergiearzt geben lassen !!!) der sagt ihr, sie hat eine Grippe, aber er kann sie nicht krank schreiben, dafür müsste sie bitte zu ihrem Hausarzt gehen, sowas mache er nicht. Nochmals zur Erinnerung: sie saß dort schon 2 Stunden (hatte keinen Termin) und war richtig krank. Wäre ich dabei gewesen, wäre ich amok gelaufen in der scheiß Praxis. Dafür werden einem also 175 EUR monatlich einbehalten für 2 Minuten Behandlung im Jahr und zwei Pflichtbesuche beim Zahnartzt. Naja zum Glück muss ich nicht so oft zum Arzt (dreimalaufholzklopf), aber ich stelle mir gerade vor wie es chronisch Kranken gehen muss oder Krebspatienten. Leuten also den es wirklich schlecht geht und die wirklich auf Hilfe angewiesen sind.

Hardbern
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Di, 31. Mai 2005, 15:13

Da du gerade die 10€ ansprichst: ich muss die 10€ alleine dafür hinlegen, wenn ich mir ein Rezept für meine Tabletten ausstellen lasse. D.h. ich werde gar nicht vom Arzt untersucht, sondern gehe nur kurz in der Praxis vorbei, um mir das Rezept abzuholen. Letzten Endes zahle ich dann nicht 5€ sondern 15€ für meine Tabletten, na danke schön :roll:
Zuletzt geändert von Cloud am Di, 31. Mai 2005, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.

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