Lost in Translation
Verfasst: Mo, 2. Feb 2004, 18:29
Gestern habe ich es endlich geschafft mir Lost in Translation anzugucken und ich kann nur sagen: ein wunderbarer Film!
Es ist im Grunde eine zarte Lovestory zwischen einem älteren Mann (Bill Murray) und einer jungen Frau (Scarlett Johannson: mit der würde ich gerne mal knutschen!
), die beide in sinnentleerten Ehen vor sich hinleben, er ein berühmter Schauspieler, sie eine Uni-Absolventin, die noch nicht weiß, was sie mit ihrem Leben überhaupt anfangen soll. Die Liebe der beiden bleibt allerdings bis zum Ende platonisch.
Das hört sich langweilig an, ist es aber nicht (wobei gesagt sein sollte, daß sich der Film mehr an die Ü30 richtet). Zunächst deswegen nicht, da es auch unglaublich komisch ist, vor allem der Japaner wegen (der Film spielt in Tokio), zudem gelingen der Regisseurin Sofia Coppola immer wieder beinahe traumähnliche Sequenzen, so etwa wenn die beiden durch das nächtliche Tokio ziehen. Schon um dieser Aufnahmen willen ist der Film sehenswert.
Die Schönheit des Films liegt darin, daß es ihm gelingt große Themen wie Liebe, Ehe, Lebens- und Sinnkrise, die Vereinsamung des modernen Menschen etc. nicht mit dem Bierernst eines französischen Autorenfilms, sondern verspielt und subtil, mit einer großen Prise Humor, vorzutragen.
Die Schauspieler sind alle großartig, ebenso der Soundtrack. Unbedingt sehenswert!
Es ist im Grunde eine zarte Lovestory zwischen einem älteren Mann (Bill Murray) und einer jungen Frau (Scarlett Johannson: mit der würde ich gerne mal knutschen!

Das hört sich langweilig an, ist es aber nicht (wobei gesagt sein sollte, daß sich der Film mehr an die Ü30 richtet). Zunächst deswegen nicht, da es auch unglaublich komisch ist, vor allem der Japaner wegen (der Film spielt in Tokio), zudem gelingen der Regisseurin Sofia Coppola immer wieder beinahe traumähnliche Sequenzen, so etwa wenn die beiden durch das nächtliche Tokio ziehen. Schon um dieser Aufnahmen willen ist der Film sehenswert.
Die Schönheit des Films liegt darin, daß es ihm gelingt große Themen wie Liebe, Ehe, Lebens- und Sinnkrise, die Vereinsamung des modernen Menschen etc. nicht mit dem Bierernst eines französischen Autorenfilms, sondern verspielt und subtil, mit einer großen Prise Humor, vorzutragen.
Die Schauspieler sind alle großartig, ebenso der Soundtrack. Unbedingt sehenswert!