Scheint mir eines der klügsten Bücher zu sein, die je zum Thema geschrieben wurden.
Es fokussiert (zumindest in den ersten zwei Dritteln) eher auf kleinere Kinder und deren Entwicklung, weniger auf Jugendliche, und bezieht sich auf Medien eher allgemein (einschließlich Gangsta-Rap, Horrorvideos, Britney Spears, Pokémon, Fernsehkrimis, und auch Computerspiele wie Quake III), ist aber dennoch sehr lesenswert, weil es auch die Methodik soziologischer Feld- und Laborstudien mit behandelt (und wieder bestätigt, daß Soziologen lausige Wissenschaftler und Statistiker sind).
Einerlei: Handfeste Munition gegen hysterische Elternbeiräte. Naja, vielleicht auch nicht: Die haben sich ja noch nie von Fakten beeindrucken lassen.
