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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

So, 4. Aug 2019, 17:40

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Das Zeitreise-Abenteuer mit Anleihen bei Back to The Future und Butterfly Effect gemischt mit Sozialkritik entpuppt sich als völlig enttäuschende Netflix-Produktion. Die Protagonistin nervt, weil sie immer wieder dieselben Fehler macht und dabei völlig uneinsichtig bleibt. Auch am Ende hat sie nichts gelernt - das heißt, ein richtiges Ende gibt es gar nicht, der Film ist einfach mittendrin plötzlich zu Ende.
Trauriger Tiefpunkt: Michael J. Fox hat zu Anfang einen überraschenden Gastauftritt. Den hätte er sich aber lieber gespart, denn sine Krankheit ließ sich nicht mehr verbergen. Der arme Kerl kann ja kaum noch deutlich sprechen. Zudem passt das nicht wirklich rein, da es sich eben nicht um eine Komödie wie BttF handelt.
Klar der schlechteste Netflix-Film, den ich bisher gesehen habe, so leid es mir tut: 3/10 "Black Lives Matter"-Protesten
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Di, 6. Aug 2019, 22:36

Der König der Löwen
Tja, was soll ich sagen? Es ist der König der Löwen! Ein Film, für den ich einiges an Nostalgie empfinde, mit bei Licht betrachtet simpler Geschichte aus dem Disney-Standardbaukasten, aber mit tollen Figuren und Songs. Und neuerdings mit sensationeller Tricktechnik, die einfach absolut echt aussieht. Da ist wirklich jedes Bild perfekt, man möchte fast glauben, dass sie irgendwie Tiere zu Schauspielern gemacht haben. Aber ich muss auch sagen, dass dieser naturalistische Stil nicht so ganz zum Film passt. Die Sprecher bringen die volle Palette Emotionen rüber, die Gesichter zeigen aber kaum Mimik. Besonders auffällig fand ich das bei Warzenschwein Pumbaa. Der sieht mit seinem schwarzen Fell und den Hauern eher bedrohlich aus, dabei ist er doch ein lustiger Charakter.
Aber im Großen und Ganzen fand ich ihn doch faszinierend und mitreißend. Den Zeichentrickklassiker würde ich einen Punkt höher bewerten, bis auf die Technik bzw. den Stil ist das hier "nur" ein nahezu Eins-zu Eins-Remake. 8/10 flauschigen Löwenbabies
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

So, 11. Aug 2019, 08:29

Und noch eine Disney-Neuverfilmung: Dumbo ist mit seiner ausgefallenen Optik und den überzeichneten Charakteren ein typischer Tim-Burton-Film. Die Story gibt nicht übermäßig viel her und das artverwandte Edward mit den Scherenhänden ist natürlich um Längen besser, aber es ist dennoch ein netter, unterhaltsamer Film, den man sich auf alle Fälle anschauen kann. 6/10
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Sa, 17. Aug 2019, 20:48

Ganon hat geschrieben:
Godzilla: King of the Monsters
Ich war mir nicht sicher, ob ich zum Vorgänger hier was geschrieben hatte, habe aber das hier in einem alten Posting gefunden:
Ganon hat geschrieben:
Godzilla (2014) hat mich total enttäuscht. Wäre schön, wenn man das namensgebende Monster mal länger als 10 Sekunden am Stück sehen könnte. Oder wenn der menschliche Held nicht ganz so uninteressant wäre, sowohl vom Charakter her als auch von dem, was er in der Handlung so tut. Hat mich richtig aufgeregt, so sehr wie es zuletzt der erste Transformers geschafft hatte.

Kann man so stehen lassen. Der Versuch, Godzilla als ernsthaftes, düsteres Drama anzulegen, ist IMHO voll gescheitert.
Dazwischen kam ja der im selben Universum angesiedelte Kong: Skull Island, der deutlich mehr auf Spaß und Action setzten und mich gut unterhalten konnte. Nun also Godzilla 2. Relativ düster und ernsthaft ist er immer noch, aber er verschwendet keine Zeit, die Monster früh zu zeigen und aufeinander treffen zu lassen. Und es hat schon was Erhabenes, Godzilla und erstmals in einem Hollywood-Film auch drei weitere der bekanntesten klassischen Toho-Monster in voller Big-Budget-CGI-Pracht zu sehen. Allerdings nimmt die menschliche Seite der Geschichte gefühlt wieder zu viel zeit ein - so blöd das klingt. Bis zum großen Finale sind die Monsterkämpfe relativ kurz und finden wieder teilweise eher im Hintergrund statt, während die Militärs und Wisschenschaftler herumschwirren und panisch irgendwelche Dinge tun, die mal mehr, mal weniger sinnvoll sind. Tiefgang darf man dabei nicht erwarten - eigentlich nicht schlimm, aber wenn sie schon so viel Raum einnehmen... na ja.
Immerhin sind die Schauspieler durchweg besser als im Vorgänger. Kyle Chandler habe ich ja ewig nicht gesehen, aber ist immer gut in solchen Rollen. Ken Watanabe ist wieder dabei und dann acuh noch Zhang Ziyi in einer Doppelrolle - großer Plupunkt. :angel:
Diverse Anspielungen auf die japanischen Originalfilme lösten bei mir gelegentlich eine kindliche Freude aus, wie es zuletzt Ready Player One schaffte. Aber musste immer alles so dunkel und die Kamera in den Kämpfen so ungünstig positioniert sein? Man wollte wohl die menschliche Perspektive darstellen, aber ich will die Klopperei doch so gut wie möglich erkennen. Kurz gesagt: Der Schritt in die richtige Richtung war mir noch nicht groß genug. ;-)

Meine Wertungen für das "MonsterVerse":
Godzilla - 5/10
Kong: Skull Island - 7/10
Gosdilla: king of the Monsters - 7/10

2020 folgt Godzilla vs Kong, und ein weiterer Godzilla-Solo-Film wird wohl auch kommen... Da hat es tatsächlich mal jemand geschafft, ein Shared Universe nach MCU-Vorbild erfolgreich in ein anderes Genre zu bringen. Die meisten Versuche (Dark Universe, lol) sind ja krachend gescheitert.

Ich habe mir die drei Filme jetzt auch angeschaut und kann das durchgängig unterstreichen - wobei ich jeweils einen Punkt weniger vergeben habe. Der zweite Godzilla hat mir von der Monster-Action her klar am besten gefallen, aber auch hier hat dieser Familien-Drama-Quatsch das ganze immer wieder unnötig unterbrochen und in die Länge gezogen. Quasi jedes Mal, wenn es richtig cool wurde, kam ein Schnitt zu den Menschen und *gäääähn* :arg:
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Sa, 24. Aug 2019, 12:20

Ganon hat geschrieben:
John Wick Chapter 3: Parabellum
In aller Kürze: Sensationelle Action, blöde Story
Ausführlicher: Bei den Kampfszenen bleibt einem echt die Spucke weg, irre was da aufgefahren wird. Die charakteristischen Schießereien werden noch weiter aufgedreht (etwa wenn Keanu Reeves von Halle Berry und zwei Schäferhunden unterstützt wird), dazu gibt es diesmal auch viel Nahkampf. Unter den Gegnern entdeckte ich sogar einige bekannte Gesichter aus dem Martial-Arts-Genre.
Dazu erfährt man mehr über die Struktur dieser merkwürdigen Auftragskiller-Gesellschaft, vor allem die Hierarchie oberhalb des Continental-Hotels. Das ist aber einfach nur noch bescheuert und nimmt viel zu viel Zeit ein. Der Film hätte wirklich nicht 130 Minuten gehen müssen.
Also ich gebe 8/10 panzerbrechenden Geschossen, aber wäre der 20 Minuten kürzer und der Story-Bullshit reduziert worden, hätten es mehr sein können.

Auch hier kann ich eigentlich nur zustimmen. Wobei ich auch die Kämpfe teils zu ausschweifend lang fand. Der ganze Film um 30min gekürzt hätte mir sicherlich noch besser gefallen. 7/10
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Mi, 11. Sep 2019, 23:46

Once upon a Time... in Hollywood
Harrys und Christians Meinungen stehen ja im Filmquiz-Thread, ich reihe mich da im Wesentlichen ein. Dafür, dass fast zweieinhalb Stunden lang fast gar nichts passiert, ist er recht unterhaltsam, zumal alle Schauspieler großartig agieren. Aber so richtig abgeholt hat mich das nicht. Das mag auch daran liegen, dass ich mit dem Kino der 60er im Allgemeinen und Western im Speziellen nicht so wahnsinnig viel anfangen kann.
Hattori Hanso hat geschrieben:
Wenn man sich vorher ein bißchen über Charles Manson auf Wikipedia einliest ist der Film echt super. Habe ich leider nicht gemacht und hatte das Wissen um gewisse Sachen nicht mehr parat, dann fehlt dem Film irgendwie der rote Faden. Nachdem ich es nochmal nachgelesen habe ist mir vieles im Film klarer geworden.

Ich hatte zumindest über Margot Robbies Figur im Vorfeld ein bisschen was gelesen, so dass ich (denke ich) schon kapiert habe, was Tarantino da am Ende veranstaltet. Bis dahin ist es aber echt sehr lang. Ich gebe 7/10 Tarantinos
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Do, 26. Sep 2019, 10:54

Ad Astra
Brad Pitt fliegt zum Neptun, wo einst sein Vater (Tommy Lee Jones) mit einer Forschungsmission verschwand, die nun für katastrophale Wetterphänomene auf der Erde verantwortlich zu sein scheint. Was ein spannendes Sci-Fi-Drama à la Interstellar sein könnte, fand ich einfach nur laaaangweilig. Es gibt stimmungsvolle Bilder, aber die Geschichte tröpfelt uninteressant vor sich hin, die eingestreuten Actionszenen wirken deplatziert und überflüssig und das Ende fällt unspektakulär aus; ein großes Mysterium, wie immer wieder angedeutet wird, gibt es da nicht.
Fällt nicht so katastrophal aus wie The Wandering Earth, hat mich aber doch schwer enttäuscht. 5/10 psychologischen Beurteilungen
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Do, 10. Okt 2019, 16:48

Joker (2019)
Wie vor 25 Jahren, als ich nicht wenige vormittagliche Vorlesungen "umgangen" habe und bei nicht wenigen Pressevorführungen mir Filme angesehen und Pressematerial mitgenommen habe, war ich auch heute vor(!) 12.00 Uhr mittags im Kino und habe mir Joker (2019) angesehen.

Dieser Film hat in Venedig den Goldenen Löwen zu Recht gewonnen und ist wirklich ein guter Film, der sich Zeit lässt, den Charakter des Joker "richtig" vorzustellen. Auch/gerade weil es -literarisch :green:- keine Vorlage gibt, gefällt mir dieser Film so gut. Er ist kein weiterer MCU/DC-Blockbuster und man sollte keinen weitere Superhelden bzw. -schurken erwarteten...

Joker (2019) 9/10!!!
Christian#

EDIT
Hier nocheinmal ein paar gute Links zum Film
- https://www.youtube.com/watch?v=uw2mqCAaaUg (Cinema Strikers Back)
- https://www.youtube.com/watch?v=JbURnVz5evM (Die Fiklmfabrik)
- https://www.youtube.com/watch?v=bkupo1RM2-Y (Nerdkultur)
- https://www.youtube.com/watch?v=TfrWYwTzv-k (Filmanalyse)
- Schwitzen ist, wenn Muskeln weinen! -
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Do, 17. Okt 2019, 22:11

Ebenfalls Joker und ich weiß auch einen Tag später noch nicht so recht, wie ich ihn finden soll...
Zuallererst: Joaquin Phoenix liefert eine geniale Vorstellung, wenn es da nicht zumindest eine Oscar-Nominierung gibt, weiß ich auch nicht. Aber das Drehbuch hatte mir ein paar oft gesehen Klischees zu viel und wurde dadurch sowohl vorhersehbar wie auch unglaubwürdig. Andererseits ist es ein Film, über den man hinterher noch viel nachdenken, diskutieren und interpretieren kann. Also kein Kino-Fastfood, aber auch kein wirklicher Geniestreich in allen Belangen...
Wirklich schwierig zu bewerten. ??/10 unkontrollierten Lachanfällen
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Fr, 25. Okt 2019, 23:36

Gemini Man in 3D HFR
Fast schon mehr Tech-Demo als Film. Denn die Story ist supersimpel: Der beste Auftragskiller einer geheimen Regierungsorganisation (a.k.a. der 51jährige Will Smith) will sich zur Ruhe setzen, doch er weiß zu viel. Also setzt man den einzigen Agenten auf ihn an, der ihm ebenbürtig sein kann: seinen knapp 30 Jahre jüngeren Klon (a.k.a. eine mit Performance Capture animierte Figur mit dem Gesicht des 23jährigen Will Smith)! Das ist schon verdammt gut gemacht, im ersten Moment meinst man W.S. zu Zeiten von Men in Black vor sich zu haben. In Bewegung wirkt das Gesicht allerdings schon noch etwas künstlich, aber das ist deutlich besser als etwa Tarkin in Rogue One.
Dazu nehme man noch einen ebenso renommierten wie ambitionierten Regisseur, der das Ganze mit 120FPS-3D-Kameras dreht und fertig ist der Techporn für Filmnerds. 8) Ang Lee holt wirklich einiges aus der Technik raus: lange Kamerafahrten, ungewöhnliche Einstellungen in den Actionszenen, sogar kurze Sequenzen in Ego-Perspektive - das alles superflüssig, knackscharf, in satten Farben. Was so eine Framerate doch ausmacht! Leider konnte mir der Typ an der Kinokasse nicht sagen, wie viele Bilder pro Sekunde es wirklich waren, ich habe gelesen, dass die meisten Kinos nicht mehr als 60 abspielen können - aber das reicht wohl auch.
Das Problem ist halt, dass sich die eher belanglose Story zwischen den drei, vier großen Actionszenen etwas zieht. Kürzer wäre wohl mal wieder besser gewesen. Also im normalen Fernsehformat lohnt sich der Streifen nur bedingt. Aber in einem ordentlichen Kinosaal ist er ein außergewöhnliches Erlebnis. Der nächste Film, bei dem ich mich mit der Bewertung schwertue... Kann ich mich aus der Affäre ziehen, indem ich einfach beiden 7/10 Punkten zugestehe?
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Sa, 26. Okt 2019, 14:01

Ganon hat geschrieben:
indem ich einfach beiden [b]7/10 Punkten zugestehe?

Mit "beiden" meinst Du jetzt den Gemini Man und Joker vorher, oder? Hhmm, dann muss aber Joker doch ziemlich schlecht gewesen sein, auch wenn Dich die Bewertung ziemlch beschäftigt hat. Ist doch eigentlich ein gutes Zeichen. Diese gute Bewertung für Gemini Man liegt aber doch wohl nur an der "heuen" Technik...
Auch wenn Du es rätst, werde ich mir diesen Film doch "nur" im Fernseher ansehen. Bei den heutigen Fernsehern werde ich auch nicht mehr sooo nahe rücken müssen, damit das Format kinoänlich ist... :green:

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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Sa, 26. Okt 2019, 15:34

Na ja, im Fernsehen wird es ein recht generischer Actionthriller sein, der höchstens mit der Verjüngungstechnik punkten kann. Der Reiz kam für mich halt auch durch die HFR-Technik und endlich mal wieder gelungenem 3D-Ansatz. Ohne das ist es vielleicht gerade noch eine 6.
Joker habe ich ja hoffentlich ausreichend begründet. Tolle schauspielerische Leistung und ungewöhnlicher Ansatz, aber das Drehbuch hatte für mich deutliche Schwächen, die sich ein Film, der derart ernstgenommen werden will, nicht leisten darf.
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Sa, 26. Okt 2019, 17:21

Okay, das 3D wird fehlen, aber HFR wird man dann auch zuhause haben.
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

So, 27. Okt 2019, 09:04

Echt, ist das so? Ich meine, 3D gibt es auch auf BluRay, und ein Fernseher kann natürlich auch mehr FPS darstellen, aber haben HFR-Filme auch in der Heimkino-Version die höhere Framerate?
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

So, 27. Okt 2019, 09:26

Ja, es hängt nur davon ab, ob ein entsprechendes Format für BluRay bzw. Ultra HD BluRays spezifiziert ist. Unter 2D sind das 24/25/50/60fps (bei einer Standard-BluRay sind unter 1080p sogar nur 24fps möglich), entsprechend hat es schon Ang Lees letzten Film als 4k@60fps gegeben. Dagegen sind 48fps nicht spezifiziert, weswegen es die Hobbit-Filme auf BluRay nur mit 24fps gibt. Auf 120fps oder 3D@60fps wird man dadurch auch verzichten müssen.

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