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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Sa, 4. Mai 2019, 08:27
von Cloud
Ich habs im Original gesehen.

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Mo, 13. Mai 2019, 22:46
von thwidra
Bin von Avengers: Endgame total enttäuscht. Die Story macht irgendwie gar keinen Sinn und wirkt total hingeklatscht, bis auf das letzte Drittel haben sie die Action total vergessen und bis dahin ertrinkt alles im schnöden Mitleid. Was ist denn das für ein Abschuss für so eine tolle Filmserie?? Da rettet auch das oftmals viel zu kurze Wiedersehen mit ein paar netten Nebencharakteren nicht mehr viel.

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Di, 14. Mai 2019, 08:41
von Ganon
Also hingeklatscht war da nichts, der Film steckt voller liebevoller Details und Rückbezüge zu den früheren Filmen. In der Logik des Marvel-Universums ist auch alles gut erklärt. Manche Ereignisse sind vielleicht etwas konstruiert, aber es hatte IMHO alles Sinn.
Und na ja, Daueraction hatten wir im letzten Teil, da fand ich den Tempowechsel hier mal ganz erfrischend. Dafür fand ich den Endkampf in Endgame viel gelungener als die uninspirierte Schlacht um Wakanda in Infinity War.

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Mo, 20. Mai 2019, 14:32
von Christian
Ein paar 2019er habe ich wieder geshen..

Der Fall Collini (2019) 7/10
Trautmann (2018) 6/10
Die Goldfische (2019) 6/10
Ein Gauner & Gentleman (2018) 6/10
Monsieur Claude 2 (2019) 6/10

Die Fetten (oben) sind eigentlich 2018er, aber erst 2019 hier in Deutschland angelaufen..!

Der Fall Collini (2019) 7/10
Den Film muss(!) man sicherlich nicht im Kino ansehen, aber er ist sicherlich ein (sehr) guter Film, der zu überraschen weiss. Ganz so einfach ist dieser Fall - wie nach den Indizien- zu erwartet ist - nicht. Es gibt ja nicht wenige "Gerichtsfilme", aber auch Elyas M'Barek bekommt nun hoffentlich nach der Fuck ju Göhte-Trilogie noch eine Chance als echer :P Schauspieler eine weitere Chance...

Trautmann (2018) 6/10
Ein netter Film und nett ist hier nicht negativ gemeint. Es ist dann doch im Nachhinein beachtenswert, wie es Trautmann nach dem Weltkrieg und als (Kriegs-)Gefangerner geschaft hat, in England Karriere zu machen. Nicht nur für Fussballfans durchaus sehenswert. Spätzestens im TV...

Christian

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Do, 30. Mai 2019, 22:11
von Ganon
John Wick Chapter 3: Parabellum
In aller Kürze: Sensationelle Action, blöde Story
Ausführlicher: Bei den Kampfszenen bleibt einem echt die Spucke weg, irre was da aufgefahren wird. Die charakteristischen Schießereien werden noch weiter aufgedreht (etwa wenn Keanu Reeves von Halle Berry und zwei Schäferhunden unterstützt wird), dazu gibt es diesmal auch viel Nahkampf. Unter den Gegnern entdeckte ich sogar einige bekannte Gesichter aus dem Martial-Arts-Genre.
Dazu erfährt man mehr über die Struktur dieser merkwürdigen Auftragskiller-Gesellschaft, vor allem die Hierarchie oberhalb des Continental-Hotels. Das ist aber einfach nur noch bescheuert und nimmt viel zu viel Zeit ein. Der Film hätte wirklich nicht 130 Minuten gehen müssen.
Also ich gebe 8/10 panzerbrechenden Geschossen, aber wäre der 20 Minuten kürzer und der Story-Bullshit reduziert worden, hätten es mehr sein können.

Teil 4 wird am Ende angeteasert und ist auch schon offiziell angekündigt. So viel zu meinen Plänen, auf eine Trilogie-Box auf BluRay zu warten. ;-)

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Mo, 3. Jun 2019, 15:12
von Christian
1 neuer 2019-Film, eigentlich 'nen 2018er und eine Aufwertung!

Ein letzter Job (2018) 5/10
Hhmmm, diffiziell: Nach dem ersten Ansehen war ich so enttäuscht, dass der Film gerade eine 3/10 geschafft hat, meine "Erwartung" war dann doch zu hoch. Ich hatte ihn dann doch auch mit Ein Gauner und Gentleman (2018) verglichen. Hier hatte ich keine(!) einzige Figur, mit der ich auch nur annährend mitfiebern konnte. Beim 2. Vorführen war ich gewarnt und der Film hat dann doch eine 5/10 geschafft. Noch immer der Schlechteste des jungen Jahres, aber nicht mehr "Grotte"...


Der Fall Collini (2019) 8/10 von 7/10
Diesen Film habe ich nun doch schon ca. 6 Mal vorgeführt und er gefällt mir fast immer besser. Auch wenn ich nicht Jura studiert habe... :green: Ich finde ja auch die Filmmusik sehr gut, die eigentlich so gar nicht zu einem deutschen Film passt. Vielleicht ein weiterer deutscher Filmmusiker, der in Hollywood Karriere machen wird... Mittlerweile habe ich die auch auf meinem Rechner und einige Zuschauer im Kino finden sie ebenso "schön".. Ebenso M'Barek hat nach senen Fuck ju Göhte-Filmen wirklich was gezeigt. Also ansehen... :wink: Auch DU Alex... :green:

Christian

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Mo, 3. Jun 2019, 21:15
von Cloud
Us ist nach Get Out der zweite Film von Jordan Peele und wieder Mystery-Horror, der erstklassig und spannend in Szene gesetzt ist. Es geht um eine Familie, die von ihren Doppelgängern terrorisiert wird. Bis kurz vor Ende hätte ich ihn als guten, wenn auch gegenüber seinem Vorgänger ziemlich konventionell ausgefallenen Film bezeichnet. Doch dann kam noch der fast schon unvermeidbare Twist, der leider selbst innerhalb der Horror-Logik des Films überhaupt keinen Sinn ergeben hat. 6/10

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Di, 4. Jun 2019, 12:44
von Christian
Cloud hat geschrieben:
der leider selbst innerhalb der Horror-Logik des Films überhaupt keinen Sinn ergeben hat.

Das ist ja schon ziemlich schlecht! Nach Get out (2017) werde/muss ich ihn mir aber trotzdem ansehen müssen... 8O
Christian

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Fr, 7. Jun 2019, 09:57
von Ganon
Godzilla: King of the Monsters
Ich war mir nicht sicher, ob ich zum Vorgänger hier was geschrieben hatte, habe aber das hier in einem alten Posting gefunden:
Ganon hat geschrieben:
Godzilla (2014) hat mich total enttäuscht. Wäre schön, wenn man das namensgebende Monster mal länger als 10 Sekunden am Stück sehen könnte. Oder wenn der menschliche Held nicht ganz so uninteressant wäre, sowohl vom Charakter her als auch von dem, was er in der Handlung so tut. Hat mich richtig aufgeregt, so sehr wie es zuletzt der erste Transformers geschafft hatte.

Kann man so stehen lassen. Der Versuch, Godzilla als ernsthaftes, düsteres Drama anzulegen, ist IMHO voll gescheitert.
Dazwischen kam ja der im selben Universum angesiedelte Kong: Skull Island, der deutlich mehr auf Spaß und Action setzten und mich gut unterhalten konnte. Nun also Godzilla 2. Relativ düster und ernsthaft ist er immer noch, aber er verschwendet keine Zeit, die Monster früh zu zeigen und aufeinander treffen zu lassen. Und es hat schon was Erhabenes, Godzilla und erstmals in einem Hollywood-Film auch drei weitere der bekanntesten klassischen Toho-Monster in voller Big-Budget-CGI-Pracht zu sehen. Allerdings nimmt die menschliche Seite der Geschichte gefühlt wieder zu viel zeit ein - so blöd das klingt. Bis zum großen Finale sind die Monsterkämpfe relativ kurz und finden wieder teilweise eher im Hintergrund statt, während die Militärs und Wisschenschaftler herumschwirren und panisch irgendwelche Dinge tun, die mal mehr, mal weniger sinnvoll sind. Tiefgang darf man dabei nicht erwarten - eigentlich nicht schlimm, aber wenn sie schon so viel Raum einnehmen... na ja.
Immerhin sind die Schauspieler durchweg besser als im Vorgänger. Kyle Chandler habe ich ja ewig nicht gesehen, aber ist immer gut in solchen Rollen. Ken Watanabe ist wieder dabei und dann acuh noch Zhang Ziyi in einer Doppelrolle - großer Plupunkt. :angel:
Diverse Anspielungen auf die japanischen Originalfilme lösten bei mir gelegentlich eine kindliche Freude aus, wie es zuletzt Ready Player One schaffte. Aber musste immer alles so dunkel und die Kamera in den Kämpfen so ungünstig positioniert sein? Man wollte wohl die menschliche Perspektive darstellen, aber ich will die Klopperei doch so gut wie möglich erkennen. Kurz gesagt: Der Schritt in die richtige Richtung war mir noch nicht groß genug. ;-)

Meine Wertungen für das "MonsterVerse":
Godzilla - 5/10
Kong: Skull Island - 7/10
Gosdilla: king of the Monsters - 7/10

2020 folgt Godzilla vs Kong, und ein weiterer Godzilla-Solo-Film wird wohl auch kommen... Da hat es tatsächlich mal jemand geschafft, ein Shared Universe nach MCU-Vorbild erfolgreich in ein anderes Genre zu bringen. Die meisten Versuche (Dark Universe, lol) sind ja krachend gescheitert.

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Fr, 7. Jun 2019, 10:47
von Christian
Tolle Kritik und ich freue mich über Godzilla Filme fast genauso wie auf gute (?!) Zombie-Filme.

Bei mir kommt hier wirklich "kindliche Freude" auf. Habe ich doch Ende der 70er :lol: im Kino um die Ecke fast jeden Sonntag-Nachmittag Godzilla-Filme sehen dürfen! Auch auf die "drei weitere der bekanntesten klassischen Toho-Monster in voller Big-Budget-CGI-Pracht" freue ich mich. Aber sogar damals fand ich zB Mothra ziemlich trashig, was mich aber nicht am Ansehen gehindert hat. Im Gegenteil: Damals war mein Berufswunsch Nr. 1 Hersteller von Filmtricks :P
https://www.youtube.com/watch?v=-MLvi8pp-uc

Und auf eine Sache bin ich sehr gespannt und freue mich besonders: "Zhang Ziyi in einer Doppelrolle". Seit Tiger and Dragon (2000) und einigen weiteren Filmen Anfang der 2000er-Jahre (Hero (2001), House of the flying Daggers (2004) und auch 2046 (2004)) hat sie mir doch einige schlaflose Nächte bereitet... :green: :D :oops:

Hier noch einmal die Godzilla-Evolution:
https://www.youtube.com/watch?v=AhLxEb6xTfc

Christian

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Fr, 7. Jun 2019, 10:55
von Ganon
Hihi, kann ich alles gut verstehen. Im Kino habe ich die alten Filme zwar nicht gesehen, aber die liefen ja auch öfter Sonntag Nachmittag im TV.

Und Zhang Ziyi, hach ja. Neben den genannten Filmen gab es damals noch Rush Hour 2 und Die Geisha... und in den letzten Jahren The Grandmaster oder The Cloverfield Paradox. Die macht eigentlich jeden Film besser.

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: So, 23. Jun 2019, 13:44
von Ganon
Triple Threat
Das klingt nach einem Martial-Arts-Leckerbissen: Tony Jaa (Thailand), Iko Uwais (Indonesien) und Tiger Chen (China) treten an gegen (u.a.) Michael Jai White (USA) und Scott Adkins (England). Es gibt auch einige sehr schicke, aber nicht allzu ausführliche Kampfeinlagen. Mindestens genauso viel Zeit nehmen blutig inszenierte Schießereien ein. Insgesamt muss man aber zwischendurch zu lange auf die Actionszenen warten, zumal die Story erwartungsgemäß nicht wirklich mitreißt. Da hätte ich bei dem Cast definitiv mehr erwartet. Die besten Momente waren, wenn Jaa gegen Adkins antritt - aber insgesamt gibt's einfach zu wenig von solchen coolen Fights. 6/10

Blöd: Die deutsche BluRay hat keine englischen Untertitel. Wenn man den Film im O-Ton guckt, wird eben nicht immer englisch gesprochen, sondern auch diverse asiatische Sprachen. Diese sind aber nicht englisch untertitelt. So musste ich den kompletten Film mit deutschen Texten gucken...

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Do, 18. Jul 2019, 16:14
von Ganon
Pets 2
Da war ich jetzt gar nicht so wild drauf, obwohl mir der erste Teil ziemlich gut gefallen hatte. Aber er fand in meiner Kinogruppe großen Zuspruch, da wollte ich nicht außen vor bleiben. Und ich muss sagen, es hat sich doch gelohnt. Der Film ist wieder sehr witzig und liebevoll. Nur der böse russische Zirkusdirektor war mir etwas zu klischeehaft. Aber im Grunde macht man mit dem Film nichts falsch. 7/10 Fellknäuel

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Sa, 27. Jul 2019, 23:52
von Ganon
Habe mir The Wandering Earth jetzt auch im O-Ton angeschaut (ist ja in einigen Szenen sogar multilingual). Das Positive: Die Effekte fand ich gar nicht so schlecht. Klar, qualitativ können die nicht mit einem Avengers Endgame mithalten, aber mir gefiel der generelle Look. Die Handlung ist dagegen leider totaler Müll. Dire Prämisse ist schon völlig albern und im Laufe der Geschichte wird es zusätzlich noch immer absurder. Es gibt auch keine interessanten Actionszenen oder Charakterentwicklungen, dafür viel schmalzigen Pathos.
Da passt bis auf die Optik einfach gar nichts zusammen. 4/10 aufopferungsvollen Helden

Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2019

Verfasst: Di, 30. Jul 2019, 09:01
von Ganon
Spider-Man: Far From Home
Also der war irgendwie merkwürdig... Dass das Ganze auf einen Twist hinausläuft, ist eigentlich klar, wenn man einen gewissen Charakter aus den Vorlagen kennt, aber auch abgesehen davon hat man immer das Gefühl, dass was nicht stimmt. Das mag Absicht sein, lässt einige eigentlich schlaue Figuren aber zu leichtgläubig erscheinen. Zumindest bei einer, wo es mich echt gestört hat, wird das ganz am Ende noch erklärt, aber das fand ich dann eher albern... Dieses Adjektiv würde ich auch sonst stellenweise für den Humor benutzen, gerade am Anfang. Schade, da fand ich Homecoming gelungener. Tom Holland ist als Peter Parker wieder super, als Spider-Man bekommt er aber lange kaum was zu tun. Bis zum Finale, das dann wirklich toll gemacht ist. Und Zendaya ist als M.J. einfach cool.
Diese beiden Punkte reißen noch einiges raus, so dass mein MCU- und Spidey-Fanherz nicht ganz so bluten muss. Aber ich fand den Film nach dem sehr guten Homecoming enttäuschend. 7/10 Night Monkeys