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Christian
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Di, 27. Sep 2011, 09:46

Ich habe gestern abend Hell (2011) gesehen. Einen deutschen film, dessen Titel ich erst mit "Hölle" übersetzt habe, aber dann wirklich "Hell" als Gegenteil von "Dunkel" ist. Emmerich ist schon ein Fuchs, so spart er sich die Kosten für die Übersetzung ins Englische :)

Der Film ist heftig und hat mich sehr deutlich an Die Straße (2009), der Verfilmung des Pulitzer-Werkes The Road erinnert. Es ist wirklich eine trostlose Welt, die nix mehr zu bieten hat, außer Vandalismus und Kannibalismus, da kommt auch Mad Max (1979) kaum mit!

In lockeren 90 Minuten mit starken aber einfachen Bildern, wird hier die nicht nur deutsche (Sonnen-)Katastrophe gezeigt - Erinnerung: Hell. Hannah Herzsprung ist wirklich gut und überzeugend...

Eine glatte 7/10 von mir...

Christian
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Christian
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Mo, 17. Okt 2011, 09:27

Gestern vorgeführt: Sommer in Orange (2011)

Marcus H. Rosenmüllers Film Wer früher stirbt, ist länger tot (2006) war ja ein super erfolgreiches Leinwanddebut und lustig noch obendrein. Sein neuer Film ist auch gut, verglichen aber mit seinem Debut, lange nicht.

Es geht um eine kleine Baghwan-Kolonie, die Anfang der 80er von Berlin nach Bayern aufs Land zieht und dort eine seine Erfahrungen macht. Wieder aus der Sicht eines Kindes, hier ein kleines Mädchen... Der Film ist in Ordnung, aber da Schlimmste was man sagen kann: Fernsehen reicht! Dies aber durchaus gerne :wink:

Sommer in Orange dann doch noch 6/10, Wer früher stirbt, ist länger tot eine gute 7/10

Christian
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So, 13. Nov 2011, 18:29

Melancholia von Lars von Trier. Ein sehr faszinierender und betörender Film. Man sollte ihn sich am besten anschauen, ohne irgendetwas darüber zu wissen. Deswegen sage ich jetzt auch nichts zum Inhalt ;-)

Die ersten fünf Minuten sind einfach ein Gemälde - die könnte man problemlos einrahmen und an die Wand hängen. Da sieht man mal, wie viel man mit sehr wenig Geld machen kann (alleine Kirsten Dunst bekommt normalerweise mehr für einen Film als Melancholia insgesamt gekostet hat).

Einige Mängel hat der Film leider auch, weswegen ich ihn nicht als Meisterwerk bezeichnen würde. Aber sehen sollte man ihn auf jeden Fall!
 
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Christian
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Do, 17. Nov 2011, 10:28

Auf Melancholia bin ich ja doch mal gespannt! Der Lars hat zwar schon tolle Filme gemacht Geister (erste Staffel) oder auch Dogville (tolles Experiment), aber noch öfter Filme in die Tonne getreten Breaking the Waves (schrecklich katholisches Filmdrama), Dancer in the Dark (die tolle Björk verheizt)...

Ein paar Filme in der Bewertung:

Leider ziemlich enttäuschend, da ich den Schweighöfer irgendwie mag: What a Man (2011) 3/10(!!!), ebenfalls schrecklich Super 8 (2011) vom Abrams. Wahrscheinlich bin ich aus dem Alter raus, aber der Film war langweilig und gegen Ende richtig nervig. Hätte mir auch als 12-jähriger nicht gefallen!

Er hat ja schon wirklich Meisterwerke abgedreht, auch einige wenige Mistfilme, da ist Die Haut in der ich wohne (2011) noch erträglich. Auch Antonio Banderas ist mal wieder richtig gut. Hat in die Melanie Griffith mal für ein paar Tage aus dem Ehezirkus und Hollywood-Leben Auslauf gegeben :wink: Gute 6/10

Christian
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Do, 17. Nov 2011, 11:28

Christian hat geschrieben:
Er hat ja schon wirklich Meisterwerke abgedreht, auch einige wenige Mistfilme, da ist Die Haut in der ich wohne (2011) noch erträglich. Auch Antonio Banderas ist mal wieder richtig gut. Hat in die Melanie Griffith mal für ein paar Tage aus dem Ehezirkus und Hollywood-Leben Auslauf gegeben


Wer ist "er"?

Im letzten Satz muss irgendein Unfall passiert sein. Den versteh ich nämlich so nicht. ;-)
Zuletzt geändert von fflood am Do, 17. Nov 2011, 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
 
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Christian
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Mi, 23. Nov 2011, 11:40

"Er" ist Pedro Almodovar, Spanier seines Zeichens.

Die Meisterwerke sind u.a. Matador (1986), Alles über meine Mutter (1999), Sprich mit ihr (2002) und Volver (2006). Ebenfalls ganz gut sind Feßle mich! (1990), Mein blühendes Geheimnis (1995), Live Flesh - Mit Haut und Haar (1997) und Zerrissene Umarmungen (2009). Nicht so dolle oder grottig sind Labyrinth der Leidenschaften (1982), Das Gesetz der Begierde (1987), Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs (1988) und La mala educación (2004).

Naja, ist ja alles Geschmackssache(!) aber er ist(!) eines der z.Zt. bedeutendsten europäischen Filmemacher...

Christian
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Mi, 23. Nov 2011, 12:21

Hab von keinem dieser Filme jemals gehört...
 
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Ganon
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Mi, 23. Nov 2011, 13:02

Gesehen habe ich zumindest Volver. Hm ja, war nett, aber doch eher ein Frauenfilm.

Was den unverständlichen Satz angeht: Das "in" soll vermutlich ein "ihm" sein, dann kommt was lesbares bei raus. ;-)
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Leland Yee, the Senator that decided that violent videogames were so dangerous to society that he needed to propose a law that banned selling them to minors, was arrested recently for weapons trafficking. He was buying shoulder-mounted rocket launchers from an extremist Islamic group and accidentally sold them to a member of the FBI. I mean, thank God he doesn't play videogames or he might have really become a threat to society.

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Christian
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Do, 24. Nov 2011, 12:26

Ganon hat geschrieben:
Gesehen habe ich zumindest Volver. Hm ja, war nett, aber doch eher ein Frauenfilm.


Hhmmm, keine Zombies, haste echt Recht: Frauenfilm :wink:

"in" und "ihm" Stimmt genau, muss wieder einmal an der Tastatur liegen... :wink: :wink:

Christian
Zuletzt geändert von Christian am Do, 24. Nov 2011, 12:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Mo, 5. Dez 2011, 17:21

Jetzt kann ich mich Cloud anschließen: Ich habe 2 neue Filme vorgeführt. Einer davon war Melancholia (2011) vom Lars von Trier. Ich habe ihn mir ja mit großer Vorsicht angesehen, nicht nur wegen seiner "berühmten" Pressekonferenz in Cannes. Auch so bin ich kein riesiger Fan von ihm, obwohl seine Dogma-Idee war/ist schon ganz gut ist und Dogville (2003) mit Nicole Kidman, ohne Kulissen mit auf dem Boden gemalten Grenzen (Haus, Garten, Straße etc.) fand ich doch ziemlich beeindruckend.

Melancholia ist ein Endzeitfilm par exellence. Weniger für Alex und mehr für die Leute, denen die Szene der beiden sich umarmenden alten Menschen im Bett in der untergehenden Titanic (1997) nicht aus dem Kopf geht :wink: Der Film hat mich wirklich positiv überrascht! Ein "Meisterwerk" ist er nicht, aber gerade für die 2. Hälfte des Filmes bekommt er von mir locker 8/10 Punkten

Als 2. Film habe ich Dreiviertelmond (2011) von Hartmut Mackowiak gezeigt. Auch ein "netter" Film, nicht mehr und nicht weniger. Elmar Wepper muß nach Kirschblüten - Hanami (2008), der sehr, sehr schön war, allerdings aufpassen, dass er nicht auf Rollen wie des (Früh-)Rentner, der plötzlich merkt, alles/viel falsch gemacht zu haben, festgelegt wird. Aber was solls, netter Film: 6/10

Christian
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Mi, 21. Dez 2011, 13:46

Ein weiteres Kapitel zur Remake-Prequel-Diskussion...

Habe mir jetzt The Thing (2011) angesehen. Gleich danach das "Original" The Thing (1982) und die beiden Filme passen durchaus besser zusammen, als befürchtet!

Nicht nur das in dem neuen Film Dinge auftauchen, die dann in dem 29 Jahre(!) älteren Film, der aber später spielt, auftauchen. Auch der Kurt-Russel-Gedächtnis-Vollbart taucht auf, ja klar, sind ja auch Wikinger ähhh Norweger...

Gerade mal bei den Aufnahmen von Computerbildern merkt man, dass der alte Film alt ist - so sollte/muss es sein! Es ist ein unter dem Strich ein gutes Doppelprogramm zur passenden Zeit (Winter-Schnee)...

The Thing (2011) 6/10 und The Thing (1982) 7/10

Ich dachte doch immer, dass die Musik aus dem Carpenter-Film wieder vom John selber ist, ist aber von Ennio "Spiel mir das Lied vom Tod" Morricone. Nun gehts ab zum Günter Jauch und Wer wird Millionär?... :o

Christian

Um gleich Diskussionen im Keim zu ersticken: Ja ich weiß, dass das richtige Original The Thing from Another World (1951) ist und James Arness schon für Bonanza geübt hat :wink: Hier sind es auch 6/10 Punkte :)
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Do, 22. Dez 2011, 00:05

Christian hat geschrieben:
Um gleich Diskussionen im Keim zu ersticken: Ja ich weiß, dass das richtige Original The Thing from Another World (1951) ist und James Arness schon für Bonanza geübt hat :wink: Hier sind es auch 6/10 Punkte :)


willst du uns verarschen? James Arness und Bonanza? gleich raucht mein colt...
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Do, 22. Dez 2011, 16:35

Zwei Filme, die mir bisher überhaupt nichts gesagt haben, und die ich mir dann eigentlich nur wegen der ausgesprochen guten imdb-Wertungen angeschaut habe:

http://www.imdb.com/title/tt1291584/
Eigentlich ein typischer Rocky-Film, der den üblichen Formeln folgt. Aber wirklich in allen Punkten einfach exzellent, sei es nun Drehbuch, Regie oder Schauspieler.

http://www.imdb.com/title/tt0780504/
Eine echte Überraschung. Ein Gangster-/Action-Film, der genauso gut von Tarantino sein könnte, mit einem grandiosen Ryan Gosling in der Hauptrolle.

Und last but not least ein Film, der sicher viele Oskar-Nominierungen erhalten wird:

http://www.imdb.com/title/tt1124035/
Ein richtig guter Polit-Thriller. Und ein George Clooney, der das Drehbuch verfasst, Regie führt und natürlich auch noch eine größere Rolle hat und alles absolut erstklassig macht - Respekt! Übertrumpft wird er nur von einem abermals fantastischen Ryan Gosling. Ich würde vieles drauf verwetten, dass der in den kommenden Jahren DER Schauspieler schlechthin sein wird. Kürzlich gab es bereits zwei Golden Globe-Nominierungen (bester Hauptdarsteller Drama und Comedy) auf einmal.

Alle drei Filme sind absolut empfehlenswert und sollte sich wirklich kein Film-Fan entgehen lassen.

Achja, The Thing habe ich auch gesehen. Ein absolut mittelmäßiger Film, den man getrost auslassen kann.
Zuletzt geändert von Cloud am Do, 22. Dez 2011, 16:37, insgesamt 2-mal geändert.
 
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Do, 22. Dez 2011, 21:57

Danke für die Empfehlungen, über Drive hatte ich schon Gutes gelesen.
 
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Christian
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Fr, 23. Dez 2011, 11:38

KylRoy hat geschrieben:
willst du uns verarschen? James Arness und Bonanza? gleich raucht mein colt...


Verarschen macht Spass :wink: Wie man aber "Bonanza" und "Rauchende Colts" verwechseln kann, verstehe ich ja auch nicht. Wahrscheinlich weil die Colts -für mich- hauptsächlich in persona von 'Festus' und nicht dem Arness bestehen...

Christian
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