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Abdiel
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Fr, 10. Aug 2007, 13:38

Early hat geschrieben:
Eine Ideologie oder eine Religion ist ja prinzipiell nichts anderes als ein normales Produkt. Werbetechnisch kann es genauso behandelt werden - und um das geht's in diesem Punkt ja. Ich sehe da jetzt immer noch keinen großen Unterschied.

Hitlers Nationalsozialismus ein Produkt? *grusel*

Also so einen Schwachsinn habe ich auch schon lange nicht mehr gehört. Die Medien sind daran sicher nicht schuld - eher die ganzen Umweltschützer, die panisch irgendwelche Weltuntergangstheorien verkünden. Eh logisch, dass sich BILD & Co. auf so etwas stürzen. Von nix kommt aber nix. Die Medien können sich da ja nicht aus den Fingern saugen.

Nenn mir nur eine Studie in der die Lage nicht realistisch und anhand der vorliegenden Daten beurteilt wurde! Mir egal ob Klima-, Arten- oder sonstiger Umweltschutz, fühl Dich völlig frei in der Auswahl. Nur eine Einzige in der grundlos übertrieben wird und ich ziehe die Aussage zurück...
People may say I can't sing, but no one can ever say I didn't sing. (Florence Foster Jenkins)
 
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Doc SoLo
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Mo, 13. Aug 2007, 11:15

Schau mal, was du gerade im anderen Thread geschrieben hast:
Early hat geschrieben:
Jeder Firma geht es um die Verdrängung aller anderen Konkurrenten.

Nun überleg nochmal, ob du die Handlungsprämissen von Staat und Unternehmen tatsächlich gleichsetzen willst.

Junge, wenn du manchmal auch nur ein bisschen nachdenken würdest...

Ciao,

Doc SoLo
 
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Early
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Mo, 13. Aug 2007, 11:57

Doc SoLo hat geschrieben:
Nun überleg nochmal, ob du die Handlungsprämissen von Staat und Unternehmen tatsächlich gleichsetzen willst.


1:1 geht's natürlich nicht - sonst wäre es ja auch dasselbe. Das sind wie gewohnt diesselben kleinkarierten "Argumente" die du immer anführst.

Doc SoLo hat geschrieben:
Junge, wenn du manchmal auch nur ein bisschen nachdenken würdest...


Wenn du nur ab und zu deine persönlichen Untergriffe sein lassen könntest...

vielleicht würde man dich auch mal anders als aggressiv und arrogant beschreiben können...
CU Early
 
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Doc SoLo
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Mo, 13. Aug 2007, 12:40

Early hat geschrieben:
1:1 geht's natürlich nicht - sonst wäre es ja auch dasselbe.

Das sind wie gewohnt diesselben kleinkarierten Relativierungen die du immer anführst, wenn deine Inkompetenz offen zutage getreten ist und du die Diskussion nur mehr durch den Griff in die Floskel-Kiste inhaltsleer weiter schleppen kannst.

Doc SoLo hat geschrieben:
Wenn du nur ab und zu deine persönlichen Untergriffe sein lassen könntest...
Du hast die Gedanken anderer "unnötig", "idiotisch" und "Hirnwichserei vom Feinsten" genannt. Eine reichlich unschöne Diskussionseröffnung, findest du nicht?! Und jetzt lies nochmal nach, wie lange ich immerhin neutral geblieben bin mit meinen Posts.

Aber da der Prügelknabe ja längst feststeht, muss man bei den eigenen Formulierungen nicht mehr so zimperlich sein.

Ciao,

Doc SoLo
 
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Early
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Mo, 13. Aug 2007, 12:59

Doc SoLo hat geschrieben:
Du hast die Gedanken anderer "unnötig", "idiotisch" und "Hirnwichserei vom Feinsten" genannt. Eine reichlich unschöne Diskussionseröffnung, findest du nicht?! Und jetzt lies nochmal nach, wie lange ich immerhin neutral geblieben bin mit meinen Posts.


Der feine Unterschied war allerdings, dass ich keinen einzigen persönlichen Angriff gemacht habe, so wie du es am laufenden Band hier im Forum (und wahrscheinlich auch im RL) praktizierst.

Traurig, was du hier aufführst. Bei dir hapert es leider gewaltig an der sozialen Intelligenz. Mein Mitleid hast du auf alle Fälle - denn leicht wirst du es mit deiner (Un-)Art im Leben sicher nicht haben.
CU Early
 
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Cloud
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Mo, 13. Aug 2007, 13:15

Doc SoLo hat geschrieben:
Frage mich nur, was an "Ich bin kein Grundschullehrer." euch auf die Idee bringt, von mir käme hier noch was dazu.

Langjährige Erfahrungswerte ;)

Könnte bitte mal ein Mod das abspalten? Hier geht's schließlich um den Film Transformers.
 
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Doc SoLo
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Mo, 13. Aug 2007, 13:53

Vorsicht, Reality-Check...
Ähm... Doch, das ist schon was anderes. Aber es kann nicht meine Aufgabe sein, dir das zu erklären.

Early, direkt darauffolgend hat geschrieben:
... arrogant-dämlicher Schluss-Satz von dir ... Bei dir ist wirklich Hopfen und Malz verloren.

Early hat geschrieben:
... dass ich keinen einzigen persönlichen Angriff gemacht habe, ...

... Durchgefallen. :roll:
Cloud hat geschrieben:
Langjährige Erfahrungswerte

Aber nicht linear prognostizieren, Abnutzung und Verschleiß haben in dem Fall hier durchaus Einfluß. ;)

Ciao,

Doc SoLo
 
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Early
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Mo, 13. Aug 2007, 18:53

Doc SoLo hat geschrieben:
Vorsicht, Reality-Check...
Ähm... Doch, das ist schon was anderes. Aber es kann nicht meine Aufgabe sein, dir das zu erklären.

Early, direkt darauffolgend hat geschrieben:
... arrogant-dämlicher Schluss-Satz von dir ... Bei dir ist wirklich Hopfen und Malz verloren.

Early hat geschrieben:
... dass ich keinen einzigen persönlichen Angriff gemacht habe, ...

... Durchgefallen. :roll:
Cloud hat geschrieben:
Langjährige Erfahrungswerte

Aber nicht linear prognostizieren, Abnutzung und Verschleiß haben in dem Fall hier durchaus Einfluß. ;)


Wenn ich deinen überheblichen und arroganten Schreibstil kritisiere, dann ist das also ein persönlicher Angriff auf dich? Dir ist ja wirklich nicht mehr zu helfen. Aber ein ganz netter Versuch, wie du dich da mal wieder herauswinden willst. Hier noch mal ein großer fetter Brocken Mitleid für dich - du tust mir echt leid.
CU Early
 
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KylRoy
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...brauchen wir jetzt noch eine abspaltung in einen dummes-gewäsch-thread? 8)
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Fraggy
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Mo, 13. Aug 2007, 23:02

Early hat geschrieben:

Wenn ich deinen überheblichen und arroganten Schreibstil kritisiere, dann ist das also ein persönlicher Angriff auf dich?


Vielleicht ist er ja berechtigt - ob der schwammigen und selbstgefälligen Argumentationspraxis deinerseits.

Formal korrektes argumentieren scheint ja ignoriert zu werden.
Zuletzt geändert von Fraggy am Mo, 13. Aug 2007, 23:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Ssnake
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Di, 14. Aug 2007, 01:21

Ich finde die Filmförderungspraxis des US-Verteidigungsministeriums auch fragwürdig, denn sie entzieht sich weitgehend der parlamentarischen Kontrolle. Natürlich wird im Haushaltsentwurf festgelegt und beschlossen, wieviel Geld für PR-Maßnahmen bereitgestellt wird.
Aber da ist einerseits die Notwendigkeit, neue Rekruten zu werben, um die Operationen im aktuellen Umfang aufrechterhalten zu können. Das allein schon begründet die Notwendigkeit zur positiven (und gern auch verherrlichenden) Darstellung im Film.
Zweitens werden die Entscheidungen typischerweise auf höherer Verwaltungsebene beschlossen, da läßt sich viel drehen, tricksen und "begründen", warum Film A Unterstützung bekommt und Film B nicht (im Zweifelsfall hat halt das Geld nicht gereicht - oooooo, schaade!)

Mit der einseitig positivistischen Darstellung fördert das Militär also nicht nur Eigeninteressen - soziale Akzeptanz und Nachwuchsgewinnung - sondern beeinflußt natürlich auch die gesamtgesellschaftliche Wahrnehmung der Armee. Das ist aber eine genuin politische Tätigkeit, somit wird aus einer Armee unter dem Primat der Politik ein politischer Akteur ohne demokratische Legitimation. Wie es so schön heißt: "Wir verteidigen die Demokratie, aber wir praktizieren sie nicht."

Wiewohl ich finde, daß wir es in Deutschland mit dem antimilitärischen Habitus der Gesamtgesellschaft etwas übertreiben, ist es doch eine nicht völlig unvernünftige Reaktion auf den heftigen Pendelausschlag zugunsten des Militarismus, wie er ja nicht zuletzt in der DDR noch über den 2. Weltkrieg hinaus fortgelebt hat (Betriebskampfgruppen, vormilitärische Ausbildung in den Schulen, ...)
Insofern teile ich Solos Unbehagen an diesem Zustand.
Zuletzt geändert von Ssnake am Di, 14. Aug 2007, 01:23, insgesamt 1-mal geändert.
Du liest diesen Text nicht. Fnord.
 
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Di, 14. Aug 2007, 01:33

Abdiel hat geschrieben:
Early hat geschrieben:
Eine Ideologie oder eine Religion ist ja prinzipiell nichts anderes als ein normales Produkt. Werbetechnisch kann es genauso behandelt werden - und um das geht's in diesem Punkt ja. Ich sehe da jetzt immer noch keinen großen Unterschied.

Hitlers Nationalsozialismus ein Produkt? *grusel*

Aber sicher doch.
Zumindest bis zur Machtergrefung und Absicherung derselben stand die NSDAP im Wettkampf mit anderen Parteien um die Meinungsführerschaft (=Marktanteil im politischen Wettbewerb). Kennzeichen der Wahlkämpfe der NSDAP - neben den Schlägertrupps usw. - war die hochgradige Stilisierung von Wahlplakaten und die ikonenhafte Inszenierung von Hitler-Auftritten und Hitler-Porträts auf Wahlplakaten. Der Genius Goebbels' bestand darin zu erkennen, daß mit den Methoden der Werbegrafik Politik ebenso beworben werden konnte wie Margarine - und die konsequente Ausrichtung der Wahlkämpfe nach diesen Gesichtspunkten.
Du liest diesen Text nicht. Fnord.
 
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Di, 14. Aug 2007, 03:38

Ssnake hat geschrieben:
Aber da ist einerseits die Notwendigkeit, neue Rekruten zu werben, um die Operationen im aktuellen Umfang aufrechterhalten zu können. Das allein schon begründet die Notwendigkeit zur positiven (und gern auch verherrlichenden) Darstellung im Film.


...und diese notwendigkeit ist scheinbar im augenblick extrem hoch. man denkt sogar darüber nach die wehrpflicht wieder einzuführen, und das will was heissen.

bin schon richtig gespannt auf die gesponserten filme der nächsten zeit...
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Early
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Di, 14. Aug 2007, 11:04

Fraggy hat geschrieben:
Formal korrektes argumentieren scheint ja ignoriert zu werden.


Wie so oft, kommt es auch auf die Art und Weise an. Und die ist beim Doc leider unter aller Sau.
CU Early
 
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Doc SoLo
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Di, 14. Aug 2007, 12:07

Early hat geschrieben:
In den meisten Fällen überschneiden sich die Aufgaben eines Staates und eines Unternehmens allerdings. Aber das sieht unser alter Kommunist ja wieder etwas anders.

Um diese Entwicklung kritisch zu sehen, muss man wahrlich kein Kommunist sein. Aber deine Haltung ist symptomatisch für das allgemeine "Vergessen", wozu der Staat eigentlich da ist.

TP hat geschrieben:
Die neoliberale Hegemonie, wie man die öffentliche Meinungsführerschaft des Marktradikalismus nennen kann, ist deshalb eine Gefahr für die Demokratie, weil Politik durch ökonomische Mechanismen ersetzt wird. Bisher demokratisch ausgeübte Macht verlagert sich von den staatlichen Autoritäten hin zu den ökonomischen Interessen von Privatpersonen und Konzernen. Dadurch wird die demokratische Kontrolle von Macht noch schwieriger.

[...]

Wenn die Stadtwerke an einen Großkonzern verkauft werden, kann ein durch Wahlen legitimierter Gemeinderat keine Energiepolitik mehr machen, weil Manager und Kapitaleigner die Entscheidungen fällen. Wenn ganze Länder, Städte und Gemeinden wie Firmen geführt werden und Parteiprogramme, statt soziale Utopien zu entwerfen, eher Bilanzen gleichen, dankt die demokratische Politik ab.

Hier der ganze Artikel: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25912/1.html

Sehr, sehr lesenswert!

Schön auch, dass jemand versucht, diesen Thread zu retten, bevor dem Ösi noch völlig die Gäule durchgehen. Ich werd später noch was schreiben, Ssnake.

Ciao,

Doc SoLo
Zuletzt geändert von Doc SoLo am Di, 14. Aug 2007, 12:16, insgesamt 1-mal geändert.

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