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War of the Worlds

Fr, 1. Jul 2005, 13:50

Los, raus mit der Sprache! Wie ist der denn nun?
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ButtSeriously
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Sa, 2. Jul 2005, 09:55

Ich will es mal kurz und bündig so formulieren: Ich fand ihn brillant - bis kurz vor Schluß. Der war zwar sehr werkgetreu und damit durchaus ungewöhnlich, aber leider ziemlich schlecht inszeniert.

Das würde ich vom Rest des Films allerdings nicht behaupten - ganz im Gegenteil. Er baut die Spannung geschickt auf, und wenn die Invasion dann erst losgeht: wow! Diese Stimmung! Diese großartige Kameraarbeit (ich sage nur: die Fahrt auf der Autobahn)! Wirklich einzigartig! Hier setzt Spielberg Maßstäbe. Man stelle sich vor, er kreuzt die Eröffnungsszene aus Saving Private Ryan mit einem Invasionsfilms und einem Hauch Schindlers Liste - dann hat man War of the Worlds.

Am besten funktioniert diese Mischung wohl bei einer Szene, in der die fliehenden Massen versuchen, auf eine Fähre zu kommen. Hierbei dürfte es sich um die beeindruckendste Darstellung menschlicher Panik handeln, die ich bislang im Kino gesehen habe. Wie sich Chaos und Todesangst dann im Streit um eine Banalität - in diesem Fall ein noch fahrtüchtiges Auto, das die "Cruise-Familie" besitzt - in kürzester Zeit in Gewalt entlädt, ist Nervenkitzel pur, ohne daß auch nur ein Außerirdischer auftritt. Als die Burschen dann allerdings kommen, wird's noch heftiger.

Was ich vor allem so brillant an der Szene fand, ist die Art, wie man mitgeht. Nach kurzer Zeit klammerte sich meine Freundin an meinen linken Arm, rechts von mir rutschte der Sitznachbar unruhig hin und her und ich selbst bekam auch ein leicht flaues Gefühl in der Magengegend. Zumindest aus dem relativ geringen Abstand zur Leinwand, den ich für diesen Film bewusst gewählt hatte, war die Szene ein absoluter Volltreffer. Die Hilflosigkeit der Menschen - etwas, das ein Independence Day zu keiner Zeit in den Kinosaal zu bringen vermochte - wurde perfekt vermittelt. Und War of the Worlds hat eine ganze Reihe solch gespenstisch anmutender Szenen.

Wäre da nicht das schwache und übrigens auch viel zu plötzliche Ende (und ein, zwei dicke logische Löcher im Drehbuch, die eigentlich einem taubstummen Blinden hätten auffallen müssen), Spielberg hätte meiner Meinung nach den definitiven Invasionsfilm geschaffen. So ist es leider "nur" ein immer noch sehr guter Streifen. Ich denke daher, daß sich der Kinobesuch für diejenigen lohnt, die bei einem schlechten Ende nicht gleich den ganzen Film hassen. ;)

Grüße von
ButtSeriously
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So, 3. Jul 2005, 14:58

ButtSeriously hat geschrieben:
Wäre da nicht das schwache und übrigens auch viel zu plötzliche Ende (und ein, zwei dicke logische Löcher im Drehbuch, die eigentlich einem taubstummen Blinden hätten auffallen müssen), Spielberg hätte meiner Meinung nach den definitiven Invasionsfilm geschaffen. So ist es leider "nur" ein immer noch sehr guter Streifen. Ich denke daher, daß sich der Kinobesuch für diejenigen lohnt, die bei einem schlechten Ende nicht gleich den ganzen Film hassen. :wink:


Dann krankt der Film also am selben Problem wie die alte Verfilmung. Nun ja, das Ende ist halt durch die Geschichte vorgegeben. Vielleicht kann man das einfach nicht überzeugender darstellen.
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Leland Yee, the Senator that decided that violent videogames were so dangerous to society that he needed to propose a law that banned selling them to minors, was arrested recently for weapons trafficking. He was buying shoulder-mounted rocket launchers from an extremist Islamic group and accidentally sold them to a member of the FBI. I mean, thank God he doesn't play videogames or he might have really become a threat to society.

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ButtSeriously
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Mo, 4. Jul 2005, 09:41

Ich behaupte, daß man das doch überzeugender darstellen kann (zumal die alte Verfilmung, auch bei aller Fairness ob ihres Alters, meiner Meinung noch an ein paar anderen Dingen krankte ;)). Das Ende kommt einfach absurd plötzlich - so als hätte Spielberg unbedingt unter 120min. Laufzeit bleiben wollen. Hätte er die letzte Szene etwas anders aufgezogen und das Finale ein wenig länger vorbereitet, ich bin mir sicher, es wäre besser herübergekommen.

Aber ich will nicht zu sehr meckern, denn auch so halte ich War of the Worlds für einen tollen Film.

Grüße von
ButtSeriously
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Mi, 6. Jul 2005, 13:13

Ich kann ButtSeriously im großen und Ganzen nur zustimmen. Die Invasion wird genial dargestellt und selbst die Massenpanik-Szenen ohne irgendwelche Alien-Effekte sind sehr beeindruckend und reißen einen unheimlich mit. Gegen Ende baut der Film leider sehr ab. Ich meine dabei nicht mal das von der Geschichte vorgegebene Ende, das ich gar nciht mal so unglücklich gelöst fand, sondern vor allem das Ende von Tom Cruise' Odyssee. Das war wirklich eine übergroße Portion Hollywood-Kitsch, die so gar nicht zum Rest des Films passt (ich verstehe jetzt, was Butt mit seinem Hoffen auf ein "Bad End" meinte). Auch in der letzten halben Stunde oder so vor dem Ende gab es einige Sachen, die unsinnig und unnötig schienen. Gut, man kann argumentieren, dass die Absichten der Invasoren unbekannt sind, aber trotzdem wirkte das teilweise unglaubwürdig.
Tom Cruise' Charakter ist aber sehr überzeugend, was auch zur Atmosphäre beiträgt. Er ist eben nicht der strahlende Held, sondern ein einfacher Arbeiter, dder selbst nicht so ganz mit der Situation klarkommt und manchmal nicht weiß, was er tun soll. Später wird auch das etwas anders, aber gut, er wächst halt mit seinen Aufgaben. :wink:
Am Ende bleibt das Fazit, aber das habt ihr eigentliuch schon im zweiten Post des Threads gelesen: Während des Films fand ich ihn absolut brillant, aber durch die letzten Minuten bleibt dann ein weniger guter Eindruck. Trotzdem lohnt sich IMHO der Kinobesuch.
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Cloud
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Di, 12. Jul 2005, 11:52

Ich fand War of the Worlds bestenfalls mittelmäßig. Auf der einen Seite nimmt sich der Film selbst todernst, auf der anderen Seite bietet er eine derart löchrige Story, dass man öfters einfach nur noch peinlich berührt auf den Boden schauen mag (ein Glück, dass H.G. Wells diese Vergewaltigung seines Roman nicht erleben musste). Tom Cruise als Angsthase ist in Ordnung (allerdings hätte es auch so gut wie jeder andere Schauspieler getan), seine ununterbrochen hysterisch schreiende kleine Tochter nervt dagegen nur, genauso wie der Sohn - beiden wünscht man eigentlich schon nach wenigen Minuten einen möglichst qualvollen Tod. Das Happy End ist in der Tat nicht mehr zu über/unterbieten, selbst die größten Hollywood-Kitsch-Filme können im Vergleich dazu nur noch vor Neid erblassen. Einzig und alleine Optik und Effekte des Film sind brillant und retten ihn noch ins Mittelmaß. Aber mir persönlich ist das einfach zu wenig.
Zuletzt geändert von Cloud am Di, 12. Jul 2005, 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
 
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thwidra
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Di, 12. Jul 2005, 21:08

Ich stimme meinem Vorredner in den meisten Punkten zu, auch ich fand den Film nicht sonderlich toll und habe mich doch ziemlich gelangweilt. Da konnte mich auch das eine oder andere Logikloch in der Handlung nicht mehr sonderlich in Aufregung versetzen, geschweigedenn dieses Kitsch-Ende mit der Familie. "Handlungslöcher" gab's ja auch zu genüge, die Alienszenen im Keller hatten einen enormen Gähnfaktor. Dagegen ist das Design der Dreibeine/Tripods (für Half-Life 2-Spieler: Striders ;) ) und wie schon gesagt Optik und Effekte überaus gut gelungen.
Auf mich wirkt der Film trotzdem sehr statisch und unbewegt, ganz im Gegensatz zu früheren Spielberg-Filmen wie Jurassic Park I & II oder Saving Private Ryan. Da hat Spielberg einfach mit viel mehr Dynamik inszeniert und ich finde diese Filme auch viel gelungener und in ihrer Wirkung genau deshalb intensiver. Diese Intensität lies sich für mich aber bestenfalls in Ansätzen ausmachen, wo mal ein bisschen dynamische Kameraarbeit aufkommt. So gesehen finde ich auch, dass War of the Worlds mit Saving Private Ryan z.B. bei dem jeweils ersten Angriff nur die Bezugsperson als zentrales Element gemeinsam hat, sich sonst aber eher unähnlich sind. Wo du, ButtSeriously, da noch einen Hauch Schindler's Liste entdecken willst, ist mir unklar. Bitte erkläre er sich! :)
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ButtSeriously
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Di, 12. Jul 2005, 21:53

Menschenasche, Blutregen, der brennende Zug (für mich einfach ein großartiges Bild) - diverse Anspielungen auf den Holocaust und für mich unheimlich starke, geradezu aufwühlende Bilder.

Genug erklärt. ;)

Grüße von
ButtSeriously
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Mi, 13. Jul 2005, 22:06

würde ich auch sagen, ich bin bis zu diesen kellerszenen fast dauernd sehr gespannt im kino gesessen. und ja, dieses gequietsche der tochter hat genervt.

mfg
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Vorläufig letzte Worte, heute:

der Exstudent auf der Insel
 
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Do, 14. Jul 2005, 23:38

Also ich fand den Film eigentlich fast nur langweilig. Außer den ganz gut gelungenen Spezial-Effekten konnte mich da so gut wie nichts begeistern.

Die kleine Tochter nervt bis zum "Geht-nicht mehr" - überhaupt waren die Charaktere entweder nervig oder uninteressant. Die Außerirdischen sind mit ihren Maschinen dafür einfach lächerlich geworden (die Grundidee hat ja doch schon einige Jährchen auf dem Buckel). Die ganzen Panik-Szenen waren eindeutig zuviel des Guten - Abwechslung war absolute Mangelware.

Spannung ist bei mir eigentlich nie aufgekommen - nur Langweile. Ehrlich gesagt fand ich sogar den grottigen "Independence Day" um Ecken unterhaltsamer.

Dabei bin ich sogar mit niedrigen Erwartungen ins Kino gegangen - aber selbst die hat der Film noch unterboten. Ich würde vier von zehn Punkten geben.
CU Early
 
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Ssnake
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Fr, 15. Jul 2005, 09:04

Tja - die quiekende Tochter sollte ja wohl panisch und hysterisch sein, und was machst Du dann als Vater? Eine Woche Stubenarrest? Ich fand das realistisch. Es war vielleicht unangenehm, aber wenn's dazu kommt, sind eben nicht alle Menschn in der Lage, nüchtern zu analysieren und zielgerichtet zu handeln. Das ist dem Film nicht vorzuwerfen. Daß es nicht allen gefällt, verstehe ich zwar - aber ich teile diese Meinung nicht.
Erst in WotW wird die Panik einer Invasionserfahrung wenigstens ansatzweise glaubhaft dargestellt. Das fand ich sehr viel beeindruckender als die blödsinnigen Kawumm-Szenen in Independence Day.

Es gab eine Menge starker Szenen - der brennende Zug, das Aussteigen aus dem ersten Keller in die Trümmerwüste, der Mord im Bauernhof - die ich hervorragend fand. Alles in allem war es für mich einer der besseren Filme des Jahres.
 
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Fr, 15. Jul 2005, 09:33

Ssnake hat geschrieben:
Erst in WotW wird die Panik einer Invasionserfahrung wenigstens ansatzweise glaubhaft dargestellt. Das fand ich sehr viel beeindruckender als die blödsinnigen Kawumm-Szenen in Independence Day.


Realistischer als ID4 war der Film sicher (wenn man das bei einem Außerirdischen-Film überhaupt sagen kann) - aber spannender und unterhaltsamer fand ich ihn nicht wirklich.
CU Early
 
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Fr, 15. Jul 2005, 16:37

Ssnake hat geschrieben:
Tja - die quiekende Tochter sollte ja wohl panisch und hysterisch sein, und was machst Du dann als Vater? Eine Woche Stubenarrest? Ich fand das realistisch. Es war vielleicht unangenehm, aber wenn's dazu kommt, sind eben nicht alle Menschn in der Lage, nüchtern zu analysieren und zielgerichtet zu handeln. Das ist dem Film nicht vorzuwerfen. Daß es nicht allen gefällt, verstehe ich zwar - aber ich teile diese Meinung nicht.
Erst in WotW wird die Panik einer Invasionserfahrung wenigstens ansatzweise glaubhaft dargestellt. Das fand ich sehr viel beeindruckender als die blödsinnigen Kawumm-Szenen in Independence Day.

Es gab eine Menge starker Szenen - der brennende Zug, das Aussteigen aus dem ersten Keller in die Trümmerwüste, der Mord im Bauernhof - die ich hervorragend fand. Alles in allem war es für mich einer der besseren Filme des Jahres.


Zustimmung. Gerade die menschlichen Abgründe, die sich in der Panik auftun (Mord wegen einem Auto), fand ich sehr beeindruckend. Da brauchte es zeitweise gar keine Außerirdischen um Spannung zu erzeugen.
Der Vergleich mit Independence Day hinkt IMHO eh total. ID4 will gar keine realistische Panik-Atmnosphäre erzeugen, sonder eher leichte Unterhaltung. Wie ist sonst der Auftritt von Will Smith zu erklären?
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Fr, 15. Jul 2005, 18:49

Ganon2000 hat geschrieben:
Ssnake hat geschrieben:
Tja - die quiekende Tochter sollte ja wohl panisch und hysterisch sein, und was machst Du dann als Vater? Eine Woche Stubenarrest? Ich fand das realistisch. Es war vielleicht unangenehm, aber wenn's dazu kommt, sind eben nicht alle Menschn in der Lage, nüchtern zu analysieren und zielgerichtet zu handeln. Das ist dem Film nicht vorzuwerfen. Daß es nicht allen gefällt, verstehe ich zwar - aber ich teile diese Meinung nicht.
Erst in WotW wird die Panik einer Invasionserfahrung wenigstens ansatzweise glaubhaft dargestellt. Das fand ich sehr viel beeindruckender als die blödsinnigen Kawumm-Szenen in Independence Day.

Es gab eine Menge starker Szenen - der brennende Zug, das Aussteigen aus dem ersten Keller in die Trümmerwüste, der Mord im Bauernhof - die ich hervorragend fand. Alles in allem war es für mich einer der besseren Filme des Jahres.


Zustimmung. Gerade die menschlichen Abgründe, die sich in der Panik auftun (Mord wegen einem Auto), fand ich sehr beeindruckend. Da brauchte es zeitweise gar keine Außerirdischen um Spannung zu erzeugen.
Der Vergleich mit Independence Day hinkt IMHO eh total. ID4 will gar keine realistische Panik-Atmnosphäre erzeugen, sonder eher leichte Unterhaltung. Wie ist sonst der Auftritt von Will Smith zu erklären?


Ist schon klar. Lag sicher auch an der für mich nicht sonderlich interessanten Thematik warum mich der Film nicht so interessiert hat. Andererseits hat mir die Panik-Atmosphäre bei Titanic auch sehr gut gefallen - da ist das alles viel viel besser rübergekommen. Mal abgesehen davon, dass da der gesamte Film um Klassen besser war.
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Fr, 15. Jul 2005, 19:42

Early hat geschrieben:
Ist schon klar. Lag sicher auch an der für mich nicht sonderlich interessanten Thematik warum mich der Film nicht so interessiert hat. Andererseits hat mir die Panik-Atmosphäre bei Titanic auch sehr gut gefallen - da ist das alles viel viel besser rübergekommen. Mal abgesehen davon, dass da der gesamte Film um Klassen besser war.


Das ist Ansichtssache. :roll: :wink:
Wenn man sich für die Thematik nicht interessiert, ist es natürlich kein Wunder, wenn der Film einem nicht gefällt.
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