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Frogo
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Mi, 21. Aug 2002, 19:48

Die wurde erst ganz zum Schluß (von Pilawa) vorgelesen. PDs über 5%, Grüne haben sich auch verbessert, alles in allem hätte Rot-Grün gewonnen (mit Duldung der PDS).
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<robbe> ichhatteeinenstreitmitmeinerleertasteundjetztredenwirnichtmehrmiteinander (GBO)
 
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Mi, 21. Aug 2002, 21:46

Jörg Pilawa hat die Ergebnisse der Wahlumfrage vorgelesen. Die Grünen haben etwas zugelegt, zu Ungunsten der FDP, glaube ich.

Insgesamt muss ich sagen, Schmidt war ja gestern wieder in Topform. Wie schafft der das nur immer wieder?
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-- Extra Credits Episode 200
 
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Sallust
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Fr, 23. Aug 2002, 11:27

Gestern kamen CDU und FDP auf über 55 %.
Das liegt wahrscheinlich an der "Ich stimme zu, aber wenn ich Kanzler bin, änder ich alles wieder"-Strategie; die kommt gut an.
Bis bald
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Fr, 23. Aug 2002, 11:52

Sallust hat geschrieben:
Gestern kamen CDU und FDP auf über 55 %.
Das liegt wahrscheinlich an der "Ich stimme zu, aber wenn ich Kanzler bin, änder ich alles wieder"-Strategie; die kommt gut an.


Ich würde sagen es liegt daran, daß viele Zuschauer aus Spaß FDP ankreuzen. Ich hätte nix dagegen wenn er das langsam lassen würde.

ciao
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Fr, 23. Aug 2002, 11:55

Der kann doch nicht drei Wochen vor der Wahl mit der Umfrage aufhören. Klar ist das ein Selbstläufer geworden.
Bis bald

Sallust

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Fr, 23. Aug 2002, 12:03

Sallust hat geschrieben:
Gestern kamen CDU und FDP auf über 55 %.
Das liegt wahrscheinlich an der "Ich stimme zu, aber wenn ich Kanzler bin, änder ich alles wieder"-Strategie; die kommt gut an.


Kenn mich mit der deutschen Politik nicht so gut aus, deshalb die Frage: ist die FDP als liberale Partei nicht eher ziemlich links anzusiedeln? die wird dann wohl kaum eine koalition mit der cdu machen, oder?

wäre zumindest bei unserem LIF ziemlich ausgeschlossen, dass sie mit der övp koalieren würden. (wenn sie überhaupt noch im parlament wären :( )
CU Early
 
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Fr, 23. Aug 2002, 12:06

Die FDP bezeichnet sich als Partei der Mitte und war weiß ich wieviele Jahrzehnte an der Regierung - mal mit CDU, mal mit SPD. Einmal haben die sgar mitten in der Legislaturperiode ihren Partner gewechselt.
Bis bald

Sallust

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Fr, 23. Aug 2002, 12:08

Early hat geschrieben:
Kenn mich mit der deutschen Politik nicht so gut aus, deshalb die Frage: ist die FDP als liberale Partei nicht eher ziemlich links anzusiedeln? die wird dann wohl kaum eine koalition mit der cdu machen, oder?

Liberal und links??? In Europa sind allgemein eigentlich eher rechts- als links-liberale Parteien anzutreffen, die FDP ist da im Großen und Ganzen keine Ausnahme.
 
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Early
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Fr, 23. Aug 2002, 12:17

Cloud hat geschrieben:
Early hat geschrieben:
Kenn mich mit der deutschen Politik nicht so gut aus, deshalb die Frage: ist die FDP als liberale Partei nicht eher ziemlich links anzusiedeln? die wird dann wohl kaum eine koalition mit der cdu machen, oder?

Liberal und links??? In Europa sind allgemein eigentlich eher rechts- als links-liberale Parteien anzutreffen, die FDP ist da im Großen und Ganzen keine Ausnahme.


In Ö waren die Liberalen sicher immer links. Schon alleine von der sozialpolitische Seite (Schwule, Ausländer, etc...) gesehen könnte die ja nie mit einer ÖVP oder FPÖ bei uns zusammen in eine Regierung gehen.

Da das LIF in der EU so weit ich mich erinnern kann auch immer in der liberalen Fraktion vertreten war, dachte ich mir das läuft bei den anderen europäischen liberalen Parteien auch so ab.
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Fr, 23. Aug 2002, 12:48

Early hat geschrieben:
Da das LIF in der EU so weit ich mich erinnern kann auch immer in der liberalen Fraktion vertreten war, dachte ich mir das läuft bei den anderen europäischen liberalen Parteien auch so ab.

Nicht wirklich... In Holland haben die Liberalen gerade mit der rechtsextremen Partei koaliert (deren Vorsitzender vor der Wahl ermordet wurde). In Deutschland hat die FDP auch keinerlei Skrupel mit der rechtsextremen Schill-Partei zu koalieren und auch allgemein sind sie viel näher an der CDU dran als an allen anderen (30 Jahre lang zusammen im Bund regiert, in fast allen Länderparlamenten auch, einzige Ausnahme: RP mit SPD/FDP).
 
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Fr, 23. Aug 2002, 12:55

Cloud hat geschrieben:
Early hat geschrieben:
Da das LIF in der EU so weit ich mich erinnern kann auch immer in der liberalen Fraktion vertreten war, dachte ich mir das läuft bei den anderen europäischen liberalen Parteien auch so ab.

Nicht wirklich... In Holland haben die Liberalen gerade mit der rechtsextremen Partei koaliert (deren Vorsitzender vor der Wahl ermordet wurde). In Deutschland hat die FDP auch keinerlei Skrupel mit der rechtsextremen Schill-Partei zu koalieren und auch allgemein sind sie viel näher an der CDU dran als an allen anderen (30 Jahre lang zusammen im Bund regiert, in fast allen Länderparlamenten auch, einzige Ausnahme: RP mit SPD/FDP).


Hab ich nicht gewusst. Tja, und ich habe die anderen Länder immer beneidet, dass die so ein großes liberales Wähler-Potential haben und wir nicht.

Wie gesagt unser LIF war da schon ziemlich anders.

Jetzt fällt mir aber auch grade ein woran das liegen könnte: Das LIF bei uns spaltete sich ja zum großen Teil aus der FPÖ aus. Dies war eben der liberale Teil der Freiheitlichen. Die FPÖ hatte da sicher viel Ähnlichkeit zu eurer FDP. Unter Haider mutierten sie ja nur mehr zur stark rechten Partei. Obwohl sich dies ja seit der Regierungsbildung zugegebenermaßen doch wieder ziemlich geändert hat (Riess-Passer, Grasser,...). Das muss man ihnen schon zusprechen.
CU Early
 
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Fr, 23. Aug 2002, 13:16

"Liberal" an sich sagt ja noch nichts über die politische Orientierung (im Sinne von Links oder Rechts) aus, da bestehen sehr viele Freiheiten. Unsere FDP ist mit Sicherheit keine rechtsextreme Partei, einige ihrer Ansichten sind aber eindeutig eher rechtsgerichtet (Wirtschaftspolitik etc). Man darf auch nicht den Fehler machen Rechts mit Rechtsextrem oder Nationalsozialistisch gleichzusetzen. Allgemein ist die FDP halt eindeutig näher an der CDU als an der SPD. Für die Bundestagswohl kann ich aber schon folgendes prophezeien: die FDP wird (falls möglich) mit der Partei koalieren, durch die sie die meisten Macht erhält, da werden die eigentlichen politischen Gemeinsamkeiten keine Rolle spielen. Wenn die CDU auf einem Wirtschaftsminister Späth beharrt wird die FDP sicher zur SPD "überlaufen", wenn sie dort bekommen was sie wollen. Deshalb halte ich es auch für absolut gefährlich die FDP zu wählen: da muss man letzten Endes mit wirklich allem rechnen, auch mit einer Koalition mit CDU und Schill auf Bundesebene (auch wenn es letzterer mit Sicherheit nicht schaffen wird). Wer Rot/Grün will muss dementsprechend Grün wählen, wer Rot/Gelb will die SPD, wer Schwarz/Gelb will die CDU, so einfach ist das ;)
 
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Fr, 23. Aug 2002, 13:38

Cloud hat geschrieben:
"Liberal" an sich sagt ja noch nichts über die politische Orientierung (im Sinne von Links oder Rechts) aus, da bestehen sehr viele Freiheiten.


Ist mir schon klar. Schließlich hat ja auch unser LIF zur Wirtschaft eher eine rechte Position eingenommen. Genau das hat mir aber auch immer gefallen: Denn nur weil ich für eine weniger vom Staat beeinflusste Wirtschaft bin muss ich ja nicht auch gegen Schwule und Ausländer sein.

Cloud hat geschrieben:
Allgemein ist die FDP halt eindeutig näher an der CDU als an der SPD.


Im Prinzip hat mich eigentlich eh nur diese Aussage gewundert. Bei uns war es mit dem LIF wie schon gesagt genau umgekehrt. Bei uns stand auch mehr die Gesellschaftspolitik im Mittelpunkt, was glaube ich im Endeffekt auch deren Todesurteil war. Der Kampf gegen Kruzifixe und für Schwule kostete mehr Stimmen als er brachte.

Cloud hat geschrieben:
Für die Bundestagswohl kann ich aber schon folgendes prophezeien: die FDP wird (falls möglich) mit der Partei koalieren, durch die sie die meisten Macht erhält, da werden die eigentlichen politischen Gemeinsamkeiten keine Rolle spielen.


Muss ja nicht schlecht sein: Schließlich kann ich in noch so einer für mich ungünstigen Regierung noch mehr bewirken als in der Opposition. Ich finde besser wenn eine Partei nicht von vorneherein jede Zusammenarbeit mit einer anderen ausschließt.
CU Early
 
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Fr, 23. Aug 2002, 14:10

Sallust hat geschrieben:
Der kann doch nicht drei Wochen vor der Wahl mit der Umfrage aufhören. Klar ist das ein Selbstläufer geworden.


Da hast du sicher Recht. Ich bin halt schon eine ganze Weile der Meinung, daß es albern wurde und sie es lassen sollten. Vier Wochen vor der Wahl geht das sicher nicht mehr.

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Hardbern
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Fr, 23. Aug 2002, 15:16

Early hat geschrieben:

Cloud hat geschrieben:
Für die Bundestagswohl kann ich aber schon folgendes prophezeien: die FDP wird (falls möglich) mit der Partei koalieren, durch die sie die meisten Macht erhält, da werden die eigentlichen politischen Gemeinsamkeiten keine Rolle spielen.


Muss ja nicht schlecht sein: Schließlich kann ich in noch so einer für mich ungünstigen Regierung noch mehr bewirken als in der Opposition. Ich finde besser wenn eine Partei nicht von vorneherein jede Zusammenarbeit mit einer anderen ausschließt.


Ich nenne sowas Politnutten. Man geht zu dem mit dem man an die Macht kommt egal was auch kommen mag. Das ist die FDP live und in Farbe, schon immer.

Das traurige an der Sache ist nur, dass sie es vorher auch noch sagen. Sie legen sich auf nichts fest bzw. machen keine Koalitionsaussage. (.dh. im Endeffekt: sie machen es evtl. mit jedem)

Für mich ist die FDP die Politnutte der deutschen Nation. Es gibt keine andere Partei in Deutschland, die es mit jeder anderen machen würde. :-)

Ich nenen sowas Machtgeilheit. Der Westerwelle hechelt doch schon wie ein Köter der gleich sein Leckerli bekommt.

Es scheinen viele Leute vergessen zu haben, dass wir die vielen Jahre Kohl auch und vor allem der FDP zu verdanken haben.


Bitte nicht schon wieder.

Hardbern
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