Big Fish
Verfasst: Do, 8. Apr 2004, 18:29
Tim Burtons jüngsten Streich konnte ich mir nicht entgehen lassen, und kann - jetzt nach dem Kinobesuch - anderen nur das gleiche raten.
Mit Big Fish gibt es eine interessante Mischung aus klassischem Tim Burton und gleichzeitig einer gewissen Verabschiedung von seinem bisherigen Stil. Ersteres schlägt sich in der wie immer sehr ungewöhnlichen und faszinierenden visuellen Umsetzung der ohnehin schon schön schrägen Grundthemen nieder. Letzteres äußert sich hingegen im optimistischen Grundton, den der Film versprüht.
Für meine Begriffe ist Big Fish sicherlich Tim Burtons bislang beste Arbeit, was vermutlich vor allem daran liegt, daß er hier endlich auch ein Drehbuch hatte, das seinem geradezu überquellenden Ideenreichtum auch gerecht wird. Garniert wird das Ganze mit einigen sehr schönen schauspielerischen Leistungen. Ewan McGregor als junger Edward Bloom überzeugt mich bereits, aber Albert Finney legt als sein späteres Alter Ego noch einen drauf und wird zum heimlichen Star des Films.
Eine der größten Leistungen von Autor John August ist sicherlich, daß er - unterstützt von Burtons stilsicherer Inszenierung und Danny Elfmans gelungenem Soundtrack - basierend auf dem Roman von Daniel Wallace eine Geschichte hinbekommt, die berührt, ohne kitschig zu werden. Kurzum: Diesen Film dürften die meisten Leute mit einem rundum positiven Gefühl verlassen, denn er ist einfach schön - was man nicht von vielen Filmen so uneingeschränkt sagen kann.
Daher gibt es zum Schluß einen Rat, mit dem ich sonst sehr vorsichtig bin: Auf keinen Fall verpassen! Big Fish hat jedenfalls gute Chancen, für mich persönlich einer der besten Filme des Jahres zu werden.
Grüße von
ButtSeriously
In memoriam PC Player 1/93 - 6/2001
Mit Big Fish gibt es eine interessante Mischung aus klassischem Tim Burton und gleichzeitig einer gewissen Verabschiedung von seinem bisherigen Stil. Ersteres schlägt sich in der wie immer sehr ungewöhnlichen und faszinierenden visuellen Umsetzung der ohnehin schon schön schrägen Grundthemen nieder. Letzteres äußert sich hingegen im optimistischen Grundton, den der Film versprüht.
Für meine Begriffe ist Big Fish sicherlich Tim Burtons bislang beste Arbeit, was vermutlich vor allem daran liegt, daß er hier endlich auch ein Drehbuch hatte, das seinem geradezu überquellenden Ideenreichtum auch gerecht wird. Garniert wird das Ganze mit einigen sehr schönen schauspielerischen Leistungen. Ewan McGregor als junger Edward Bloom überzeugt mich bereits, aber Albert Finney legt als sein späteres Alter Ego noch einen drauf und wird zum heimlichen Star des Films.
Eine der größten Leistungen von Autor John August ist sicherlich, daß er - unterstützt von Burtons stilsicherer Inszenierung und Danny Elfmans gelungenem Soundtrack - basierend auf dem Roman von Daniel Wallace eine Geschichte hinbekommt, die berührt, ohne kitschig zu werden. Kurzum: Diesen Film dürften die meisten Leute mit einem rundum positiven Gefühl verlassen, denn er ist einfach schön - was man nicht von vielen Filmen so uneingeschränkt sagen kann.
Daher gibt es zum Schluß einen Rat, mit dem ich sonst sehr vorsichtig bin: Auf keinen Fall verpassen! Big Fish hat jedenfalls gute Chancen, für mich persönlich einer der besten Filme des Jahres zu werden.
Grüße von
ButtSeriously
In memoriam PC Player 1/93 - 6/2001