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Sakrileg
Verfasst: Di, 9. Mär 2004, 07:45
von Hattori Hanso
Das Buch Sakrileg von Dan Brown habe ich mir letzte Woche gekauft und innerhalb von drei Tagen durchgelesen. Das ist mir das letzte Mal mit Dino-Park passiert, also gibt es hier eine dicke Empfehlung für dieses Buch.
Worum gehts?
Jaques Sauniere, der Chef des Louvre in Paris wird ermordet aufgefunden, sein Körper ist entstellt und mit seltsamen Symbolen gekennzeichnet, weshalb Langdon, seines Zeichens Symbologe zu dem Mordfall hinzugezogen wird. Es stellt sich heraus daß Sauniere der Chef einer uralten Geheimgesellschaft war und mit den Symbolen versucht seiner Nichte und Langdon etwas mitzuteilen. Diese machen sich auf eine Schnitzeljagd für Akademiker durch Paris und London auf um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, immer verfolgt von einer anderen zwielichten Organisation und der Pariser Polizei die Langdon für den Mörder Saunieres hält.
Das Buch ist unheimlich spannend was zum Großteil daran liegt daß der Leser lange Zeit im Dunkeln tappt. Zumindest über die Hälfte des Buches lang kann man so kaum aufhören zu lesen. Gegen Ende flacht das ganze dann zwar etwas ab, aber es bleibt trotzdem noch auf sehr hohem Niveau spannend bis zum Schluß.
Unbedingt zu empfehlen!
(Cloud, kannst es ja verlinken, gibt es auf Amazon für 19.80 Euro, portofrei!)
Verfasst: Di, 9. Mär 2004, 11:53
von Sallust
Dan Brown hat ja auch Illuminati geschrieben. Der Kerl scheint es echt drauf zu haben. Ich werde mir das Buch vielleicht zulegen, wenn ich mit dem langweiligen "Der Mönch" durch bin.
Verfasst: Di, 9. Mär 2004, 16:40
von Hattori Hanso
Illuminati habe ich mir jetzt auch gekauft, aber noch nicht angefangen.
Sakrileg hatte ich mir gekauft weil im Radio ein toller Bericht drüber kam.
Re: Sakrileg
Verfasst: Di, 9. Mär 2004, 17:14
von Cloud
Dirty Harry hat geschrieben:(Cloud, kannst es ja verlinken, gibt es auf Amazon für 19.80 Euro, portofrei!)
Nö, kann ich nicht, mit dem Amazon-Shop habe ich schließlich nichts zu tun. Aber sag es mal wulfman, der kann dir da sicher helfen

Verfasst: Di, 9. Mär 2004, 17:39
von Alex
Illuminati hab ich auch gelesen - zugegebenermaßen war es reiner Zufall, mein Vater liest gern und viel und alles und so hab ich nur den Titel gesehen und dachte, es könne ihm gefallen. Und dann hab ich es selbst einfach mal angefangen und auch in einem Zug durchgelesen. Spannend und unterhaltsam, für den Strand oder den Zug genau richtig! Könnte mir gut vorstellen, auch bei Sakrileg mal zuzugreifen.
Übrigens haben mir auch alle anderen Crichtons gut gefallen, der Mann weiß auch, wie man spannend schreibt.
Verfasst: Di, 9. Mär 2004, 22:56
von Ssnake
Lieber Crichton als Dan Brown, muß ich sagen. Meine "Kurzrezension" zu
Illuminati plus Amazon-Link im Illuminati-Thread auf Seite 4. Vom Autoren Dan Brown halte ich nicht übermäßig viel, da ist mir zuviel zu weit hergeholt mit insgesamt ziemlich klischeebeladenen kolportagehaften Figuren. Aber zumindest schön verwickelte Verschwörungen kann er konstruieren.

Verfasst: Di, 9. Mär 2004, 23:12
von wulfman
hat von euch jemand das "foucaultsche pendel" von umberto eco gelesen? in dem buch spielen die illuminaten (reichlich schräger haufen in dem fall) ja ebenfalls eine tragende rolle.
mfg
wulfman
Verfasst: Di, 9. Mär 2004, 23:52
von Ssnake
Angefangen, aber über die ersten 100 Seiten bin ich nie hinausgekommen. Villeicht fehlt mir die sittliche Reife dazu, vielleicht geh' ich es irgendwann nochmal an...
Verfasst: Mi, 10. Mär 2004, 08:17
von Hattori Hanso
Dan Brown kann zumindest glaubhafte Theorien und Zusammenhänge schreiben, das macht das Buch auch so spannend. Die Figuren sind allerdings tatsächlich etwas Klischeehaft, tut dem Lesevergnügen aber kaum einen Abbruch.
VOn Crichton fand ich eigentlich nur Dino Park gut. Der zweite Teil war zwar auch spannend aber irgendwie trotzdem nur ein müder Abklatsch des ersten. Die restlichen Bücher von ihm haben mir gar nicht zugesagt.
Verfasst: Mi, 10. Mär 2004, 09:06
von Abdiel
Mag wer Grisham?
Verfasst: Mi, 10. Mär 2004, 10:48
von Alex
Alle drei jetzt genannten - Brown, Crichton, Grisham - können leicht zu lesende und durchaus spannende Bücher schreiben. Umberto Eco gehört da natürlich in eine andere Kategorie, wobei ich mich imerhin durch den Namen der Rose durchgearbeitet hab, denn immerhin bietet dauch dieses Buch eine wirklich gelungen Story.
Von Grisham hat mir übrigens das sehr autographische "Painted House" gefallen, kein einziger Gerichtsprozeß weit und breit, sondern eine Rekollektion des harten Lebens auf den Baumwollfeldern Anfang der 50er Jahre in Arkansas. Aber ich habe kein Problem damit zuzugeben, auch fast alle anderen Grishams gelesen zu haben - wobei ich sagen muss, dass ich sie nicht gekauft, sondern eben nur bei meinem Vater geborgt habe. Besuche ich ihn in Spanien habe ich viel Zeit, um auf eine Liege in der Sonne oder im Schatten sitzend zu lesen und solche Bücher hab ich dann in zwei Tagen locker durch und fühle mich zumeist gut unterhalten.
Verfasst: Mi, 10. Mär 2004, 14:17
von Flash
Ich glaube, ich habe es beim "Foucaultschen Pendel" immerhin bis Seite 200 geschafft. Nachdem dann allerdings immer noch nicht einmal der Ansatz einer Handlung zu erkennen war (außer daß sie mit ihrem komischen Verlag die Leute über den Tisch gezogen haben), habe ich auch aufgegeben. "Der Name der Rose" hingegegen habe ich genossen.
Von Grisham und Crichton habe ich auch ein paar Bücher gelesen, allerdings war da für meinen Geschmack nichts erinnerunswertes dabei.
Verfasst: Mi, 10. Mär 2004, 16:08
von Hattori Hanso
Der Name der Rose fand ich unheimlich spannend und eigentlich nie langatmig. Sakrileg geht ein wenig in diese Richtung bietet allerdings lange nicht so fundierte Informationen.
Verfasst: Mi, 10. Mär 2004, 18:09
von Ganon
Von Chrichton habe ich bisher nur Timeline gelesen. Fand ich von der wissenschaftlichen Seite her ganz interessant (hatte grad vorher erst einen Artikel über Quantencomputer usw. gelesen), von der Handlung her auch nett, aber nicht wirklich ein Überhammer. Da kommt ja jetzt auch der Film ins Kino, der könnte ganz nett werden.
Verfasst: Mi, 10. Mär 2004, 18:27
von wulfman
Flash hat geschrieben:Ich glaube, ich habe es beim "Foucaultschen Pendel" immerhin bis Seite 200 geschafft. Nachdem dann allerdings immer noch nicht einmal der Ansatz einer Handlung zu erkennen war (außer daß sie mit ihrem komischen Verlag die Leute über den Tisch gezogen haben), habe ich auch aufgegeben. "
seltsam, ich habe mich innerhalb von etwa 3 tagen durch das pendel durchgekämpft. die handlung wird erst am ende richtig abgefahren [spoiler]illuminaten-showdown beim pendel in paris[/spoiler], imho ein sehr gutes buch.
mfg
wulfman