Dirty Harry hat geschrieben:Die Idee eines flüssigen Roboters ist einfach umwerfend, auf sowas muß man erstmal kommen. Außerdem ist damit gleich die Unzerstörbarkeit und die Überlegenheit ohne viel Aufwand erklärt
Doc SoLo hat geschrieben:Dirty Harry hat geschrieben:Die Idee eines flüssigen Roboters ist einfach umwerfend, auf sowas muß man erstmal kommen. Außerdem ist damit gleich die Unzerstörbarkeit und die Überlegenheit ohne viel Aufwand erklärt
Das hat mich nun wieder am meisten gestört, da es völlig unglaubwürdig ist. Ich will jetzt nicht mit irgendwelcher Physik kommen (was mich ansonsten in Filmen auch nicht weiter interessiert), aber, dass ein so komplex agierendes "Gerät" auch in Zukunft nicht aus einer homogenen Masse bestehen kann, dürfte wohl jedem einleuchten. Die Szenen wo die Quecksilbersuppe erst die Form eines Menschen annimmt und dann auch noch von Haut und Haaren überzogen wird, haben mich regelrecht geschmerzt. Dass das nicht im Drehbuch stand, wundert mich überhaupt nicht. Ausserdem sehen manche Quecksilberszenen auch ziemlich schlecht aus, das ganze Special-Effects-Zeug in T2 wirkte auf mich irgendwie überambitioniert.
Da kam sowohl der erste als auch der letzte Terminator (der wenigstens nur einen morphenden Überzug über einem Metallskelett hat) besser rüber.
Ciao,
Doc SoLo
wulfman hat geschrieben:wer sagt denn, dass es eine homogene masse war? gedankenexperiment: wenn es nanotechnologie ist, kannst du da drin x-arten von komponenten haben, die sich halt optisch nicht unterscheiden lassen.
Doc SoLo hat geschrieben:wulfman hat geschrieben:wer sagt denn, dass es eine homogene masse war? gedankenexperiment: wenn es nanotechnologie ist, kannst du da drin x-arten von komponenten haben, die sich halt optisch nicht unterscheiden lassen.
Und das findest du glaubwürdig? Ein Eimer voller kleiner grauer Nano-Roboter nimmt plötzlich eine Form an und bildet mechanische Konstruktionen mit Hebeln, Gelenken etc. nach (anders kriegt man nunmal keinen gehenden Roboter), die aber von außen nicht erkennbar sind?
wulfman hat geschrieben:ne kleine zelle wächst plötzlich, bildet mechanische hebel, pumpen & leitungssysteme und am ende rennt ein mensch durch die gegend. eigentlich auch unrealistisch, oder?
grundsätzlich habe ich mit der idee der nanos keine probleme
Doc SoLo hat geschrieben:wulfman hat geschrieben:ne kleine zelle wächst plötzlich, bildet mechanische hebel, pumpen & leitungssysteme und am ende rennt ein mensch durch die gegend. eigentlich auch unrealistisch, oder?
Aber das ist es doch gerade: Diese Strukturen sind von außen erkenn- und nachvollziehbar. Dass kleine Elemente etwas größeres bilden, ist uns ja geläufig - aber eben nicht makroskopisch homogen. Deshalb kommt auch der T-X so genial rüber, weil er diese Nanotechnik eben in sinnvollem Zusammenhang mit einem Metallskelett darstellt.
Abdiel hat geschrieben:Um den Film zu zitieren: Es war von einer mimetischen Legierung die Rede