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Re: Cable Guys

Mi, 14. Okt 2026, 21:15

Ganon hat geschrieben:
Mister Terrific kam doch in James Gunns Superman vor

Ach, der war das. Hatte da auch nicht gerade das Bedürfnis, mehr von ihm sehen zu wollen...


Über Scavengers Reign (HBO Max) habe ich in den vergangenen Jahren immer mal wieder Lobeshymnen vernommen. Leider war es bei uns nie zu sehen. Selbst als HBO Max hier startete, fehlte dessen eigene Serie. Erst vor einigen Monaten ist sie dann doch noch aufgetaucht. Es handelt sich um eine SF-Animations-Miniserie, die sich an Erwachsene richtet. Ein Frachtschiff erleidet einen Notfall, einige Besatzungsmitglieder können sich mit Rettungskapseln auf einen Planeten absetzen, sind dort aber einzeln versprengt und können sich nicht kontaktieren. Das einzigartige an der Serie ist die unglaubliche Kreativität was Flora und Fauna dieses Planeten betrifft. Da werden einem quasi im Minutentakt faszinierende Dinge präsentiert. Alleine schon dafür gibts auch von mir eine wärmste Empfehlung.
 
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Re: Cable Guys

Fr, 23. Okt 2026, 15:03

LOL Next (Prime)
Im Spin-off von Last One Laughing sind diesmal keine gestandenen Comedians, sondern junge "Content Creator" am Start. Also YouTuber, Twitcher, Influencer. Moderation und Leitung übernimmt Hazel Brugger. Jeder Teilnehmer hat nur ein Leben, daher gibt es auch nur vier statt sechs Folgen. Naturgemäß kannte ich von den Leuten kaum jemanden und die, die ich schon mal gesehen hatte, sind auch noch früh rausgeflogen. So manche Anspielung ging daher an mir vorbei und der Humor ist schon etwas anders. Allerdings gab es auch wieder viele Gastauftritte, die dann dich lustig waren. Kann man gucken, aber ich freue mich doch mehr auf die nächste reguläre Staffel im kommenden Jahr. Bully Herbig ist dann nicht mehr dabei, es übernimmt Carolin Kebekus. Finde ich in Ordnung.

Sean Combs: The Reckoning (Netflix)
In den 90ern habe ich gerne Puff Daddy gehört - später P. Diddy, oder einfach Sean Combs. Von den ganzen Skandalen hatte ich lange nichts mitbekommen, bis es irgendwann massive Vorwürfe und schließlich eine Gerichtsverhandlung gab. Da dachte ich mir schon, dass eine Netflix-Doku nicht lange auf sich warten würde, und die erschien dann auch Ende letzten Jahres. Mit vier einstündigen Folgen fällt sie recht umfangreich aus und blickt auf seine gesamte Karriere als Produzent und Rapper zurück. Dabei wird sich keine Mühe gegeben, neutral zu sein, sondern keine Gelegenheit ausgelassen, ihn negativ darzustellen: egozentrisch, manipulativ, skrupellos, jähzornig und nicht zuletzt übergriffig und gewalttätig gegenüber Frauen. Auch wenn das im Wesentlichen wohl so stimmt, war das auf die Dauer schon etwas einseitig. Und dass sogar eine mögliche Verbindung zur Ermordung von Tupac Shakur in den Raum gestellt wird, fand ich schon krass. Nichtsdestoweniger ist das alle sehr fesselnd und trotz der Länge der einzelnen Folgen nie langatmig. Besonders spannend fand ich, dass in der letzten Folge auch einige der Geschworenen des Prozesses ihre Eindrücke schildern.
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Leland Yee, the Senator that decided that violent videogames were so dangerous to society that he needed to propose a law that banned selling them to minors, was arrested recently for weapons trafficking. He was buying shoulder-mounted rocket launchers from an extremist Islamic group and accidentally sold them to a member of the FBI. I mean, thank God he doesn't play videogames or he might have really become a threat to society.

-- Extra Credits Episode 200
 
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Re: Cable Guys

Mi, 28. Okt 2026, 21:28

The Rehearsal S1+2 (HBO Max) von Nathan Fielder (der gerade mit "You Can See Everything" Furore macht).

(Wikipedia-Zusammenfassung) "In The Rehearsal hilft Nathan Fielder, eine fiktionalisierte Version seiner selbst, gewöhnlichen Menschen, bevorstehende schwierige Gespräche oder Lebensereignisse zu proben. Hierfür baut er Filmsets und engagiert Schauspieler, die reale Personen verkörpern. Die Situationen können trivial sein, wie das Eingeständnis einer Lüge in Bezug auf den Bildungsweg, oder komplexer, wie die Erziehung eines Kindes. Fielder gibt aufwändige Nachbildungen realer Umgebungen in Auftrag, in denen jedes Detail nachgebildet ist, und engagiert Schauspieler, die diese Kulissen bevölkern und mit seinen Kunden verschiedene Dialogbäume Dutzende Male üben, um sie auf alle Variablen vorzubereiten."

Das ist schon für sich ziemlich wild, erst Recht, wenn man sieht, was Fielder aus diesem Konzept macht. Ich musste da irgendwann an Inception denken, wenn es Ebene um Ebene immer tiefer runtergeht. Was die Sache aber absolut genial macht: Man weiß nicht, ob überhaupt irgendwas real ist. Stellenweise konnte ich gar nicht glauben, dass das nicht alles gescriptet ist, aber scheinbar sind diese verrückten Dinge wirklich so passiert. Die Folgen sind wie im Fluge vergangen (mit insgesamt 6h war es leider eh nur ein ziemlich kurzer Spaß) und es gibt keine andere Serie, bei der ich mich so sehr auf eine weitere Staffel freue. Nach Chernobyl und Andor gibt es damit endlich mal wieder eine 10/10.

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