Benutzeravatar
thwidra
Inventar
Inventar
Beiträge: 3531
Registriert: Do, 27. Jun 2002, 16:26

Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Mi, 12. Aug 2026, 21:32

Rashomon: Natürlich darf Akira Kurosawa nicht fehlen, ein paar Filme habe ich geschafft zu sehen. Leider gibt es nur einen Bruchteil seiner Filme irgendwo erhältlich und in Deutsch oder Englisch. Es gibt noch ein paar wenige Filme bei uns, die ausschließlich in Japanisch sind, aber deutsche Untertitel haben. Die sind mir aber zu mühsam, weshalb ich diese Filme vorerst seingelassen habe. Ich finde das echt schade, dass es nur so wenige Filme bei uns gibt, noch dazu traue ich den deutschen Synchros nicht, mir ist das bei den Filmen, die ich gesehen habe, zu sehr auf Klamauk getrimmt, was dann aber nicht immer zum Bild passt. Rashomon selbst behandelt die Vergewaltigung einer Frau aus der Sicht von vier verschiedenen Zeugen, die allerdings alle eine andere Version erzählen. In diesem Fall ist der Film nicht so klamaukhaft, wie das bei späteren Filmen der Fall ist, tatsächlich ist das bisweilen recht eindringlich dargestellt. Der Film ist auch ordentlich provokant.

All About Eve hat den Oscar gewonnen und ich fand den Film schon wieder nicht gut. Auch das ist ein Showbiz-Drama, in dem sich eine junge Schauspielerin versucht, bei einer erfahrenen Kollegin einzuschleimen, was ihr anfangs auch gelingt. Aber ich fand es nervig, mich haben Dialoge und Handlung eher abgeschreckt.

Rio Grande ist dann der dritte Teil von John Fords Cavalery Trilogy und natürlich auch wieder mit John Wayne. Er kehrt als Offizier nach vielen Jahren in das Fort zurück, in dem seine Frau und sein Sohn, letzterer als angehender Offizier, lebt. Genau das Fort ist den Angriffen der Apachen ausgesetzt, sein Sohn ist ein Draufgänger und damit muss John Wayne mal wieder den Tag retten. Auch der Film ist ein bisschen platt anzusehen, aber immer noch gute Unterhaltung.

King Solomon's Mines: Alain Quartermain führt eine Expedition ins unbekannte Afrika, um einen Explorer zu finden, der verschwunden ist. Der Film ist erstaunlich gut anzusehen, vor allem dann, wenn die Expedition auf die Dörfer der Eingeborenen trifft, die vorher noch niemand gesehen hat. Fand ich wieder ganz nett gemacht.
 
Benutzeravatar
Ganon
Ganonenfutter
All Star
All Star
Beiträge: 14634
Registriert: Mo, 8. Apr 2002, 17:40
Wohnort: Frankfurt am Main

Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Sa, 15. Aug 2026, 10:09

thwidra hat geschrieben:
Rashomon: Natürlich darf Akira Kurosawa nicht fehlen, ein paar Filme habe ich geschafft zu sehen. Leider gibt es nur einen Bruchteil seiner Filme irgendwo erhältlich und in Deutsch oder Englisch. Es gibt noch ein paar wenige Filme bei uns, die ausschließlich in Japanisch sind, aber deutsche Untertitel haben. Die sind mir aber zu mühsam, weshalb ich diese Filme vorerst seingelassen habe. Ich finde das echt schade, dass es nur so wenige Filme bei uns gibt, noch dazu traue ich den deutschen Synchros nicht, mir ist das bei den Filmen, die ich gesehen habe, zu sehr auf Klamauk getrimmt, was dann aber nicht immer zum Bild passt. Rashomon selbst behandelt die Vergewaltigung einer Frau aus der Sicht von vier verschiedenen Zeugen, die allerdings alle eine andere Version erzählen. In diesem Fall ist der Film nicht so klamaukhaft, wie das bei späteren Filmen der Fall ist, tatsächlich ist das bisweilen recht eindringlich dargestellt. Der Film ist auch ordentlich provokant.

Daher hatte Ridley Scott also die Idee für The Last Duel. ;-) Mein einziger Kurosawa bisher war Die sieben Samurai, und den habe ich im Original mit Untertiteln gesehen. Fand ich aber trotzdem sehr stark. Die synchronisierte Fassung ist gekürzt, soweit ich weiß.
_______________________________
Leland Yee, the Senator that decided that violent videogames were so dangerous to society that he needed to propose a law that banned selling them to minors, was arrested recently for weapons trafficking. He was buying shoulder-mounted rocket launchers from an extremist Islamic group and accidentally sold them to a member of the FBI. I mean, thank God he doesn't play videogames or he might have really become a threat to society.

-- Extra Credits Episode 200
 
Benutzeravatar
thwidra
Inventar
Inventar
Beiträge: 3531
Registriert: Do, 27. Jun 2002, 16:26

Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Mo, 17. Aug 2026, 20:40

Es gibt die synchronisierte Langfassung von den Sieben Samurai auch auf deutsch, aber halt richtig teuer. In meiner Kurosawa-Box war von Sieben Samurai auch nur die gekürzte Zweieinhalb-Stunden-Fassung. Die fand ich so aber auch gut, dazu komme ich noch. :)


1951

Ace in the Hole / Reporter des Satans: Billy Wilder dreht mit Kirk Douglas einen Reporterfilm. Der ehemalige Journalist Chuck kommt im Tageblatt einer Kleinstadt unter, will aber über eine große Sensationsstory seine alte Reputation wieder aufbauen. Als ein Mann in einer Höhle verschüttet geht, inszeniert er ein riesiges Drama daraus, das tausende von Menschen anzieht. Die Geschichte nimmt ein tragisches Ende. Der Film ist schon ziemlich zynisch und treibt den Medienzirkus ordentlich auf die Spitze. Ich fand es zwar okay mal anzusehen, aber so wirklich mitgerissen hat es mich dann nicht.

Strangers on a Train / Der Fremde im Zug: Wieder ein mittelprächtiger Film von Alfred Hitchcock. Zwei Männer versuchen den perfekten Mord zu verrichten, beide kommen überein, den Mord an der jeweiligen Person zu begehen, die der andere als Ziel auswählt. Na ja, das funktioniert als Krimithriller und Film Noir zwar soweit ganz gut, aber ich fand es dann wieder nicht so ansprechend.

An American in Paris: Musical, welches den Oscar gewonnen hat. Eine furchtbare Schnulze, gleich weiter.

When Worlds Collide / Der jüngste Tag: Science-Fiction-B-Movie aus den 1950ern. Ein anderer Planet ist auf Kollisionskurs zur Erde und nun versuchen ein paar Leute in Windeseile eine Rakete zu bauen, um sich von der Erde auf den neuen Planeten zu retten. Kommt leider nicht so gut rüber, obwohl sich das ja putzig anhört.

The Day the Earth Stood Still: Noch mal 50er-Jahre-SciFi, diesmal landen Aliens auf der Erde und versuchen die Menschheit vom friedlichen Zusammenleben zu überzeugen. Weil wenn nicht, dann stellen die Menschen eine Bedrohung für andere Planeten dar. Der Film ist schon echt cool gemacht, Gort der Roboter hat ein richtig ikonisches Design, die Effekte sind wieder ordentlich. Die Botschaft ist zwar platt, aber SciFi-Filme stecken ja auch noch in den Kinderschuhen. Aber mir hat der Film gefetzt. :borg: :-D

Quo Vadis ist so ein Epos über das römische Reich und das Aufziehen des christlichen Glaubens, der immer mehr Römer zur Annahme der Religion führt. Daraus entsteht natürlich ein Konflikt zu den bisherigen Machthabern, der dann zu ganz netter Sandalenaction führt. Nett gemacht, kann man vielleicht mal gucken, man hat aber glaube ich auch nichts verpasst.

The African Queen: Humphrey Bogart und Katharine Hepburn müssen sich in Ostafrika während des Ersten Weltkrieges entlang eines Flusses durch Feindesland begeben, um in Sicherheit zu kommen. Charlie ist ein abgehalfterter Captain eines kleinen Dampfbootes und erklärt sich einverstanden, sie mitzunehmen. Beide können sich aber überhaupt nicht leiden, kommen sich aufgrund der gemeinsamen Abenteuer entlang des Flusses aber immer näher. Tatsächlich fand ich das witzig anzuschauen, ordentliche Charakterentwicklung, interessante Zwischenfälle und Abenteuer, bis hin zu einem manuell abgeschossenen Torpedo und dem Liebespaar, was zueinander findet.
 
Benutzeravatar
Cloud
Wolke 7
All Star
All Star
Thema Autor
Beiträge: 13588
Registriert: So, 7. Apr 2002, 14:34
Wohnort: Ettlingen

Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Mo, 17. Aug 2026, 22:23

1951 gabs noch The Thing from Another World, den finde ich unter den SF-Klassikern heute fast noch am besten anschaubar.
 
Benutzeravatar
Ganon
Ganonenfutter
All Star
All Star
Beiträge: 14634
Registriert: Mo, 8. Apr 2002, 17:40
Wohnort: Frankfurt am Main

Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Mo, 17. Aug 2026, 22:36

Cloud hat geschrieben:
1951 gabs noch The Thing from Another World, den finde ich unter den SF-Klassikern heute fast noch am besten anschaubar.

Stimmt, den habe ich vor einer Weile auch mal nachgeholt und fand ihn ganz gelungen im Vergleich zu anderen 50er-Horror/SF-Streifen aus heutiger Sicht.
_______________________________
Leland Yee, the Senator that decided that violent videogames were so dangerous to society that he needed to propose a law that banned selling them to minors, was arrested recently for weapons trafficking. He was buying shoulder-mounted rocket launchers from an extremist Islamic group and accidentally sold them to a member of the FBI. I mean, thank God he doesn't play videogames or he might have really become a threat to society.

-- Extra Credits Episode 200
 
Benutzeravatar
thwidra
Inventar
Inventar
Beiträge: 3531
Registriert: Do, 27. Jun 2002, 16:26

Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Di, 18. Aug 2026, 19:27

Den habe ich mir gleich mal auf die Watchlist gepackt. :)


1952

The Greatest Show on Earth hat wieder den Oscar für den besten Film gewonnen. Hier ist eine ziemlich große Zirkustruppe unterwegs, angeführt von Braden (Charlton Heston), dabei ist auch ein Clown (James Stewart), der sich nur geschminkt bei den Auftritten zeigt und ein dunkles Geheimnis hat. Paar interne Reibereien gibt‘s auch noch, wer z.B. mit auf‘s Trapez darf, und diverse Schicksalsschläge kommen hinzu. Das ist eigentlich ein cooler Film, wenn man soetwas mag, riesiger Zirkus, große Cast, ein volles Beziehungsgeflecht. Der Film war durchaus nett.

Bend of the River / Meuterei am Schlangenfluss: Gleich noch mal James Stewart in einem der zahlreichen Western, die er noch gedreht hat. Er und sein Cowboy-Kumpel müssen im Winter Nahrungsmittel und Ressourcen an einige Siedler liefern, die sich in Oregon niedergelassen haben. Das ist dann aufregender als es sein sollte. War auch bestenfalls nett anzusehen, viel wird da bei mir nicht hängen bleiben.

Singin' in the Rain: Musical-Schmachtfetzen, den ich wieder nur schwer ausgehalten habe. Or ne ey. :roll:

High Noon / Zwölf Uhr Mittags: Das ist ja so ein Klassiker, den ich auch mal nachholen musste. An dem Tag, an dem Marshal Kane heiraten will, wird sein Erzfeind in der Stadt eintreffen, den er vor Jahren hinter Gittern gebracht hat. Der hat wiederum früher die Westernstadt beherrscht und die Leute haben in Angst gelebt. Das ist tatsächlich spannend, zumal die Einwohner schon bei der Ankündigung ängstlich werden und der Marshal ziemlich auf sich allein gestellt ist.

The Quiet Man / Der Sieger: Das Duo John Ford und John Wayne ist wieder am Werk, diesmal ist es aber kein Western, sondern eine irische Geschichte. John Ford hat hier wieder einen Oscar als bester Regisseur bekommen. Ein Boxer kehrt nach vielen Jahren aus Amerika in seine irische Heimat zurück und will die Farm seiner Eltern übernehmen. Dabei beginnt er eine stürmische Romanze mit Mary (Maureen O’Hara). Der Film ist nett anzusehen, John Wayne ist halt nicht mehr wirklich jung hier, von daher ist das nur bedingt glaubwürdig alles für mich. Die Western der beiden haben mir in der Regel doch etwas besser gefallen.

Fear and Desire: Der erst Film von Stanley Kubrick. Vier Soldaten sind hinter feindliche Linien geraten und müssen wieder zurückgelangen. Dabei haben sie auch mit ihren eigenen Ängsten und Dämonen zu kämpfen. Ist auch ganz nett gemacht, aber noch lange nicht so genial wie spätere Kubrick-Filme. Stanley Kubrick ist jedenfalls auch ein Regisseur, dessen Filmographie ich vervollständigen wollte.
 
Benutzeravatar
Cloud
Wolke 7
All Star
All Star
Thema Autor
Beiträge: 13588
Registriert: So, 7. Apr 2002, 14:34
Wohnort: Ettlingen

Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Mi, 19. Aug 2026, 08:32

Ah, F&D ist der einzige Kubrick, den ich noch nicht gesehen habe. Er läuft auf Prime und geht nur ne Stunde - perfekt.
 
Benutzeravatar
thwidra
Inventar
Inventar
Beiträge: 3531
Registriert: Do, 27. Jun 2002, 16:26

Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Do, 20. Aug 2026, 20:09

The Thing from another World nachgeholt und na ja, so ganz hat mich das nicht überzeugt. Vom „Ding“ gibt es kaum etwas zu sehen, stattdessen sehr viele Dialoge über die ungewöhnlichen Ereignisse an der arktischen Air Base Station, bei denen lange niemand checkt was los ist. Klar, das hebt schon ein bisschen die Spannung, ist nicht uninteressant, aber am Ende war mir das zu wenig SciFi und Action und zu viel Gerede. Ist jetzt kein schlechter Film aber da hat mir 1951 Gort in The Day the Earth Stood Still besser gefallen.


1953

The Naked Spur: James Stewart im nächsten Western, hier spielt er einen Kopfgeldjäger auf der Suche nach einem Kriminellen. Dabei muss er sich notgedrungen auf zwei zwielichtige Begleiter verlassen. Der Film hat ein paar nette Naturkulissen in den Rocky Mountains, aber sonst war das nichts.

I Confess: Alfred Hitchcock ist wieder am Werk, diesmal wird ein Priester verdächtigt, einen Mord begangen zu haben. Der kann die Anschuldigungen aber nicht aufklären, weil er sonst sein Beichtgeheimnis brechen würde. Leider ist der Film immer noch nur so mittelprächtig, mich hat es nicht angehoben.

The War of the Worlds: Eine Kleinstadt in Kalifornien wird von den Marsianern angegriffen, von da aus startet die Invasion der Erde. Das Marsianer-Design ist herrlich, die Special Effects sehen für 1953 klasse aus. Auch die Story kommt gut rüber, wobei man hier dann aber nicht zu viel erwarten darf. Aber für eine 1950er Jahre SF-Film ist der schon ganz gut gelungen.

The Wages of Fear / Lohn der Angst: Vier Männer müssen in Südamerika eine Ladung Nitroglycerin an ein abgelegenes Ölfeld ohne die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen transportieren. Mit den beiden Trucks haben sie dann so einiges zutun, um durch das unwegsame Gelände zu kommen. Ist auch nett anzuschauen und sicherlich hier und da auch spannend, aber mich hat das ebenso nicht sonderlich überzeugt.

Julius Caesar nach dem Stück von Shakespeare. Marlon Brando spielt den Mark Anthony. Hier gibt’s die klassische Story um Julius Cäser und Mark Anthony und den Senat von Rom zu sehen. Ich fand’s nur wieder arg träge, muss man wohl mögen.
 
Benutzeravatar
Ganon
Ganonenfutter
All Star
All Star
Beiträge: 14634
Registriert: Mo, 8. Apr 2002, 17:40
Wohnort: Frankfurt am Main

Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Fr, 21. Aug 2026, 10:39

thwidra hat geschrieben:
Ist jetzt kein schlechter Film aber da hat mir 1951 Gort in The Day the Earth Stood Still besser gefallen.

Da kenn ich leider nur das Remake, das leider trotz Keanu Reeves recht lahm ist...
_______________________________
Leland Yee, the Senator that decided that violent videogames were so dangerous to society that he needed to propose a law that banned selling them to minors, was arrested recently for weapons trafficking. He was buying shoulder-mounted rocket launchers from an extremist Islamic group and accidentally sold them to a member of the FBI. I mean, thank God he doesn't play videogames or he might have really become a threat to society.

-- Extra Credits Episode 200
 
Benutzeravatar
Cloud
Wolke 7
All Star
All Star
Thema Autor
Beiträge: 13588
Registriert: So, 7. Apr 2002, 14:34
Wohnort: Ettlingen

Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Fr, 21. Aug 2026, 10:53

thwidra hat geschrieben:
zu wenig SciFi und Action und zu viel Gerede.

Genau das machts für mich erträglich. Bei so alten Filmen können mich Effekte und Action halt überhaupt nicht mehr abholen, interessante Dialoge dagegen schon. Aber die Carpenter-Fassung ist natürlich viel besser. Ich weiß gar nicht, ob ich die 2011er-Fassung gesehen habe. Ich glaube ja, habe aber keinerlei Erinnerung daran...
 
Benutzeravatar
Ganon
Ganonenfutter
All Star
All Star
Beiträge: 14634
Registriert: Mo, 8. Apr 2002, 17:40
Wohnort: Frankfurt am Main

Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Fr, 21. Aug 2026, 11:16

Die 2011er-Fassung fand ich gar nicht schlecht, ist im Grunde das Prequel zum Carpenter-Film. Ärgerlich ist da nur, dass die ursprünglichen praktischen Effekte in der Post-Production durch CGI übermalt wurden, das altert halt nicht so gut...
_______________________________
Leland Yee, the Senator that decided that violent videogames were so dangerous to society that he needed to propose a law that banned selling them to minors, was arrested recently for weapons trafficking. He was buying shoulder-mounted rocket launchers from an extremist Islamic group and accidentally sold them to a member of the FBI. I mean, thank God he doesn't play videogames or he might have really become a threat to society.

-- Extra Credits Episode 200
 
Benutzeravatar
Cloud
Wolke 7
All Star
All Star
Thema Autor
Beiträge: 13588
Registriert: So, 7. Apr 2002, 14:34
Wohnort: Ettlingen

Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Fr, 21. Aug 2026, 11:32

Ja, ich muss den gesehen haben, da war irgendwas mit nem Hund am Ende, der das dann weiter trägt.
 
Benutzeravatar
thwidra
Inventar
Inventar
Beiträge: 3531
Registriert: Do, 27. Jun 2002, 16:26

Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Di, 25. Aug 2026, 20:34

Die 2011er-Version kenne ich wiederum nicht, The Thing von 1982 habe ich aber gesehen und fand den auch recht cool.


Bei mir ging es dann im Jahr 1953 noch etwas weiter:

It Came from Outer Space / Terror aus dem All: B-Movie-Science-Fiction dismal in entsprechend halbgar. Ein UFO stürzt in der Wüste von Arizona ab und nur ein Mensch sieht, was wirklich passiert ist. In der Stadt will ihm niemand glauben, aber langsam verhalten sich immer mehr Menschen immer seltsamer. Leider kommt der Film nie so richtig in Fahrt und die Story ist auch eher banal.

From Here to Eternity: In den Wochen vor dem Angriff auf Pearl Harbor wird ein Soldat auf Hawaii stationiert. Er war Boxer und soll nun ins Boxer-Team der Kompanie gehen, doch er weigert sich, er will nicht mehr boxen. Seine Vorgesetzten machen ihm deswegen das Leben zur Hölle. Der Film hat den Oscar gewonnen und ist durchaus gut anzusehen. Mit Burt Lancaster, Montgomery Clift und Frank Sinatra sind auch ein paar bekanntere Schauspieler dabei. Und am Ende gibt es tatsächlich den Angriff zu sehen. Aber auch der Film hat mich am Ende nicht so ganz überzeugt.

Roman Holiday / Ein Herz und eine Krone: Ne Romanze, und mich hat es diesmal echt mitgerissen, der Film ist eine der Perlen, die ich in meinem Projekt entdeckt habe. :D Audrey Hepburn spielt eine europäische Prinzessin, die Rom besucht und dort offizielle Termine wahrnimmt. Die will sie aber lieber nicht machen, sondern Rom auf eigene Faust erkunden. Das lassen ihre Gehilfen aber nicht zu und der Leibarzt verabreicht ihr ein Schlafmittel. Sie schafft es aber gerade noch, aus ihren Räumen auszubrechen, um dann einem amerikanischen Reporter (Gregory Peck) in die Arme zu laufen. Der erkennt sie nicht gleich, bringt sie in seine Wohnung, aber dort dauert es nicht lange, bis er weiß, woran er ist. Das verrät er ihr aber nicht. Nachdem sie ausgeschlafen hat, macht sie sich auf, mit ihm gemeinsam Rom zu erkunden. Er lässt sie heimlich dabei fotografieren und wittert eine Sensationsstory. Währenddessen wird die vermisste Prinzessin gesucht, das bleibt aber zunächst auch unter der Decke. Natürlich kommt dann eins zum anderen und das ganze Drama nimmt seinen Lauf. Der Film ist echt herrlich und eine Entdeckung. Es war nicht der erste Film mit Audrey Hepburn, den ich gesehen habe, tatsächlich haben mich ein paar spätere Filme noch mal hierher an ihre Anfänge als Schauspielerin zurückgeführt. Roman Holiday ist zwar nicht ihr erster Film, aber ihre erste Hauptrolle, für die sie gleich den Oscar als beste Schauspielerin gewonnen hat. Ich fand die Abenteuer in Rom witzig und originell, natürlich kommen sich die beiden näher und es gibt zwar keine schmachtvolle Auflösung, dafür ein etwas realistischeres und trotzdem mitreißendes Ende. Für mich ist Roman Holiday eines der Highlights der 1950er Filme. :angel:

Mogambo: John Ford dreht den nächsten Film, diesmal ein Dschungelabenteuer mit Clark Gabel und Grace Kelly. Die sind auf einer Safari in Kenia und der Jäger Victor muss eine Dreiecksbeziehung zu einer amerikanischen Safari-Teilnehmerin und der Ehefrau des Anthropologen managen. Na ja, die Dschungelbilder waren wieder cool anzusehen, die Story war dagegen völlig mau.

The Big Heat / Heißes Eisen: Film Noir-Thriller von Fritz Lang, ein Polizei-Detektiv versucht ein kriminelles Syndikat zu bezwingen, das wohl eine Reihe von Polizisten und Politiker besticht. Erst wird sein Partner bei der Polizei getötet, dann tötet eine Bombe seine Frau, die eigentlich für ihn gedacht war. Nun kann ihn keiner mehr aufhalten, Rache zu nehmen. Fand ich leider nur mäßig gut, hat mich echt nicht mitgerissen.

Hondo: John Wayne spielt den Beschützer einer Frau und ihres Sohnes, die isoliert im Apachenland leben. Die glaubten sich sicher, da es einen Friedensvertrag mit den Apachen gibt. Doch die Armee hat den Vertrag gerade gebrochen und nun machen die Apachen auch vor der Farm nicht Halt. Der Film ist wieder okayisch anzusehen, mehr aber nicht.

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 220 Gäste