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thwidra
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Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Fr, 24. Jul 2026, 19:13

1942

To Be or Not to Be: Im besetzten Polen tourt eine Schauspieltruppe durch das Land und muss einem polnischen Soldaten helfen, einen deutschen Agenten aufzuspüren. Der Film ist eine Mischung aus Komödie und Kriegsfilm, die leider für mich nicht so richtig funktioniert.

The Ghost of Frankenstein / Frankenstein kehrt wieder: Frankenstein ließ sich offenbar wirklich in einer ganze Reihe Filme melken. Jedenfalls plant Frankenstein diesmal, das Gehirn seines Monsters zu tauschen. Seine Pläne werden aber von seinem ambitionierten Assistenten durchkreuzt. Mir hat der Film nur noch bedingt zugesagt, so toll fand ich den nicht mehr.

Saboteur: Mal wieder ein Spionagethriller von Alfred Hitchcock, wieder nicht in allzu gut, wie ich finde. Barry wird unrechtmäßig der Sabotage beschuldigt, flieht und versucht nun seine Unschuld zu beweisen. Hat bei mir wieder nicht so richtig gezogen.

Mrs. Miniver von William Wyler hat wieder den Oscar für den besten Film gewonnen. Eine englische Familie in einem Vorort von London erlebt den Beginn des Zweiten Weltkrieges und die Bombenangriffe auf London mit. Stück für Stück verwandelt sich ihr Grundstück und Haus in eine notdürftige Absicherung vor den Luftangriffen, der Schuppen wird zum Ersatzbunker umfunktioniert, das Haus bekommt auch Treffer ab. Sogar ein deutscher Pilot muss über dem Grundstück notlanden. Den Film fand ich wieder recht beeindruckend, wie die Familie mit zwei kleinen Kindern den Krieg erlebt, hat mich gebannt auf den Bildschirm schauen lassen. Zwischen den Angriffen versuchen sie ja ein normales Leben zu leben und nehmen auch an gesellschaftlichen Anlässen teil. Und als Bootsbesitzer hilft der Familienvater dabei, das britische Heer aus Dünnkirchen zu retten.

The Mummy's Tomb ist dann leider nach Schema F der nächste Mumienfilm. Die Mumie und ein Hohepriester kommen nach Amerika, um sich an den Familien zu rächen, die sich an der heiligen Grabstätte einer ägyptischen Prinzessin von vor ein paar tausend Jahren vergriffen haben. Or nee, der Film hat mich echt nicht von den Socken gehauen.

Casablanca: Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann in einer duften Romanze. Auch den Film kenne ich schon, als ich ihn vor Ewigkeiten schonmal gesehen habe, fand ich ihn nett. Dann habe ich ihn vor wenigen Jahren ein zweites Mal gesehen und war völlig in den Bann gezogen. Jetzt beim dritten Mal Anschauen hat Casablanca nichts von seinem Bann verloren. Das Café in Casablanca hat eine hervorragende Atmosphäre und die Handlung und Dialoge sind wunderbar. Der Film hat so was Mystisches. Den Oscar für den besten Film hat er meiner Meinung nach zurecht gewonnen. Und Casablanca ist mal eine Romanze, mit der man mich nicht jagen kann, den Film schaue ich mit Sicherheit mal wieder.
 
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thwidra
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Re: Es gibt noch mehr... 1941-1960

Mo, 27. Jul 2026, 18:49

1943

Shadow of a Doubt: Alfred Hitchcock verpackt diesmal einen Mysterythriller mit einem Familiendrama. Eine junge Frau hat ihren Onkel in Verdacht, dass er ein Serienkiller ist und er kommt nun auch noch auf Familienbesuch. Der Film ist schon wieder leicht besser, hat aber viel Hin und Herr (ist er’s oder nicht?) und damit mehr als genug Aufregung für die Nerven. Ich war aber noch nicht wieder angetan.

Frankenstein meets the Wolf Man: Der Wolfsmann trifft auf das Monster von Frankenstein. Also wieder Horrorfilm im B-Movie-Bereich und bestenfalls nett anzuschauen, bestenfalls. Der Wolfsmann wollte eigentlich bei einem verrückten Doktor Heilung finden. Und der wiederum will das Monster aus dem Eis auftauen. Einfach putzig. :lol:

Hangmen Also Die! / Auch Henker sterben: Fritz Lang hat einen Thriller gedreht, der in Prag während des Zweiten Weltkrieges spielt. Der Reichskommissar der Tschechoslowakei wird von einem Widerstandskämpfer ermordet. In seinem Versteck erfährt er, dass immer mehr Geiseln von der Gestapo getötet werden, weil er sich nicht stellt und ihn plagt deshalb immer mehr sein Gewissen. Das ist ein guter Film, für mich aber nicht wirklich überragend. War ok mal zu gucken.

Phantom of the Opera: Noch so ein Monster-Horrorfilm im typischen 30er- und 40er-Jahre-B-Movie-Style, den ich dann aber auch nicht mehr sonderlich toll fand.

Son of Dracula: Und genauso mittelmäßig bis unterdurchschnittlich ging es mit Son of Dracula weiter. Eine amerikanische Dame ist vom Gedanken ans ewige Leben besessen und lädt den Grafen Alucard (haha!!) zu sich ein. Der verköstigt sich natürlich erst mal an der Nachbarschaft. Was für ein Blödsinn. :roll:

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