Supergirl
Ich fand den Auftritt von Milly Alcock als Kara Zor-El am Ende von Superman letztes Jahr echt cool und auch in ihrem eigenen Film hat sie mir gut gefallen. Statt eines typischen Superhelden-Films ist das eher ein Science-Fiction-Abenteuer auf verschiedenen Planeten. Das ist erstmal eine gute Idee, um sich von Superman abzuheben, und ich mag ja solche Filme. Außerdem hat man so den Gag, dass sich ihre Kräfte ändern, je nachdem, unter was für einer Sonne sie gerade ist. Zu Beginn ist sie wieder mal auf Sauftour und stößt dabei auf ein Mädchen, das Rache an einem außerirdischen Warlord für die Ermordung ihrer Eltern nehmen will. Eigentlich will Kara damit nichts zu tun haben, doch als der Typ ihren Hund vergiftet, hat sie nur drei Tage Zeit, ihm das Gegenmittel abzunehmen. Leider kam der Film für mich nie so richtig zusammen. Die Schauplätze sind unspektakulär, die Action zündet nicht richtig, der Bösewicht ist mal wieder recht uninteressant. Dann kommt irgendwann noch Jason Momoa (in seiner zweiten DC-Rolle nach Aquaman) als Weltraum-Biker Lobo dazu, der zwar offensichtlich Spaß an der Rolle hat, aber wenig Relevantes beiträgt. So blieb Supergirl leider trotz toller Hauptdarstellerin unter meinen Erwartungen. 6/10 Hitzeblicken
