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wulfman
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Fr, 31. Jan 2003, 10:44

orb?

mfg
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Vorläufig letzte Worte, heute:

der Exstudent auf der Insel
 
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Wolke 7
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Fr, 31. Jan 2003, 11:10

Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg?
 
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Abdiel
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Die Österreicher :roll:

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thwidra
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Mi, 12. Feb 2003, 18:22

Im Westen Nichts Neues
Hab vor kurzem die restaurierte Fassung gesehen, war in jeden Fall nicht schlecht. Aber dem Buch konnte ich mehr abgewinnen. Übrigens bot der Film für damalige Verhältnisse ein ziemliches Technikfeuerwerk (heute würde man wohl Effektefeuerwerk sagen). Es war einer der ersten Filme mit Ton, die Schauspieler mussten also auch richtig sprechen. Das war damals vielleicht so ungewohnt für die Darsteller, wie heute die BlueScreen-Technik. Außerdem setzte der Film als einer der ersten den beweglichen Kamerakran ein, um über die Schützengräben hinwegzuschwenken. Gab sicherlich einen hübschen Atmosphäre-Bonus.

Zu den beiden Filmen hab ich schon was gesagt:

Vom Winde verweht
War ganz nett, aber bitte kein zweites Mal.

Metropolis
Für den Film braucht man imo schon eine ganze Menge Muse. Hab leider die letzten paar Minuten nicht mehr sehen können. Insgesamt aber ein herrlicher, prächtig mit Motiven jonglierender, Film.


Immerhin drei Filme, die ich aus der Zeit kenne. Von ein paar weiteren sagen mir die Namen noch was, aber so genau kann mich nicht mehr erinnern.
 
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thwidra
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Re: Es gibt noch mehr... 1915-1940

Mi, 1. Jul 2026, 21:11

Seit ziemlich genau Anfang letztem Jahr und damit nun fast exakt anderthalb Jahre läuft mein kleines Filmprojekt, alte Filme zu gucken und Filme von Filmgrößen nachzuholen – jedenfalls soweit ich sie kenne. Ich hatte ja schon mal erzählt, dass ich dieses Projekt laufen habe. So klein ist das Projekt inzwischen gar nicht mal mehr. Ich habe zahlreiche Filme von bekannten Regisseuren oder Schauspielern nachgeholt, habe mich an den Oscar-Gewinnern langgehangelt oder an der IMDB-TOP-250, und dann wieder in der IMDB gecheckt, was Darsteller oder Regisseure noch so gemacht haben und interessant erscheint. Schon im Jahr davor habe ich Filme von einzelnen Schauspielern wie Sean Connery, Clint Eastwood, Jackie Chan (alle zum Teil bis in die 1980er) oder auch Bud Spencer und Terrence Hill größtenteils durchgeschaut. Immer wieder habe ich ein paar Perlen entdeckt, andererseits waren auch ein paar arg profane Filme dabei. :lol: Die allermeisten Filme habe ich mir aufgeschrieben, oftmals dazu sogar ein paar Stichpunkte und mir juckt es jedenfalls in den Fingern, ein paar Kurzeindrücke zu schildern, noch dazu wo ich sonst bei aktuellen Filmen kaum mitrede. Außer den Filmen, die ich im Kino sehe, bekomme ich sonst nicht so viele aktuelle Filme mit. Hier wird jetzt nicht immer jeder bahnbrechende, historisch Film von mir eine allzu gute Einschätzung bekommen, dazu sehe ich es doch zu sehr aus dem Blick von heute, mancher älterer Film ist aber dann doch sehr gelungen. Zudem kann ich als interessierter Laie ohnehin nicht einschätzen, warum jetzt dieser einer Film von annodazumal so bahnbrechend und innovativ war, aber egal. Mir macht das insgesamt Spaß, ab und an mal einen alten Film zu gucken, angefangen habe ich mit den ersten Filmen kurz nach der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert und bin inzwischen bis Mitte der 1970er gekommen, gelegentlich bin ich auch schon in die 1980er Jahre gesprungen. Ich werde einfach Stück für Stück ein paar Eindrücke schildern, chronologisch so wie die Filme erschienen sind, was aber nicht immer auch die Reihenfolge war, wie ich sie gesehen habe. Mal sehen wie lange ich das durchhalte, und vielleicht ist ja auch mal ne Anregung für euch dabei. ;)


1902

Los geht’s mit A Trip to the Moon: Das ist wohl der erste richtige Film, der jemals gedreht wurde, der eine Fiktion auf die Leinwand brachte und keine kurze Alltagsaufnahme war. Der Film ist rund eine viertel Stunde lang und bei YouTube zu finden, sogar in einer colorierten Fassung. Er basiert auf dem Roman von Jules Verne, ist aber heutzutage natürlich eher putzig. Ich bin ja leicht erstaunt, dass man zur Jahrhundertwende ins 20. Jahrhundert noch glaubte, dass auf dem Mond Lebewesen sind. Oder später noch lange geglaubt hat, dass es auf dem Mars Marsianer gibt…


1915

The Birth of a Nation: Das soll der erste große Film sein, der gedreht wurde, ein dreistündiges Epos über den amerikanischen Bürgerkrieg und die Befreiung von Sklaven, aber auch den Folgen in den Südstaaten mit der Entstehung des Ku-Klux-Klans. Der Film ist gerade in der zweiten Hälfte echt übel, wenn schwarze Männer über weiße Frauen herfallen wollen und der Film hat nicht umsonst zu zahlreichem Aufruhr in den USA geführt. Mir selbst hat der Film nichts gegeben, gerade da in der zweiten Hälfte fand ich ihn auch richtig mies und ich habe ihn nur geschaut, weil er eben als erster großer Film gilt.


1921

The Kid / Der Vagabund und das Kind: Charles Chaplins erster richtiger Film, Slapstick im Stummfilmformat, das schon irgendwie Spaß macht. Wider Willen muss sich Vagabund Charles um ein kleines Kind kümmern, macht aber das Beste draus. Witzig anzusehen.


1922

Nosferatu: Die schamlose Dracula-Kopie, die ja eigentlich nur Nosferatu wurde, weil Regisseur Murnau nicht die Lizenz zu Dracula bekam. Witzigerweise habe ich den Film kurz nachdem ich die Neuverfilmung im Kino gesehen hatte auch gesehen. Der alte Film ist heute eher trocken und langwierig, die vielen Texttafeln zu lesen fand ich sogar mühsam. Aber die Schattenhand war cool.


1924

Sherlock Jr.: Das ist Slapstick-Comedy mit Buster Keaton, aus meiner Sicht ein Trittbrettfahrer auf die Chaplin-Filme. Mir hat der Film ehrlich gesagt nichts gegeben.
 
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Re: Es gibt noch mehr... 1915-1940

Mi, 1. Jul 2026, 23:43

thwidra hat geschrieben:
Mal sehen wie lange ich das durchhalte, und vielleicht ist ja auch mal ne Anregung für euch dabei. ;)

Also die bisherigen Filme klangen jetzt nicht so prickelnd ;)

Seit meinem 1. Posting von 2003 ist bei mir glaube ich nur noch Fantasia hinzugekommen. Der ist aber auch heute noch absolut sehenswert.
 
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thwidra
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Re: Es gibt noch mehr... 1915-1940

Do, 2. Jul 2026, 21:24

Ja, ganz vieles wird nicht so prickelnd klingen und es wird auch einen Moment dauern, bis ein paar Filme kommen, die mich wirklich überzeugt haben. Den Test der Zeit bestehen nicht mehr allzu viele Filme. Ich sehe es auch zu sehr aus dem Blick von heute. Ganz vieles war aber interessehalber drauf, weil es in die eine oder andere Kategorie (Oscar-Gewinner, bekannt) gefallen ist. Aber da halte ich dann auch nicht hinter den Berg, wenn ich den Film dann nur mittelmäßig oder gar langweilig fand. Heute kommen auch eine Reihe von Filmen, die ich alle dann nicht so toll fand. 8O


1925

The Gold Rush / Goldrausch: Und wieder ein Chaplin-Film, halb Satire, halb Drama auf das Goldfieber und den Goldrausch in den 1890er Jahren in Amerika. Muss man mögen, das ist kein schlechter Film, die Texttafeln halten sich in Grenzen, ganz viel wird visuell gezeigt. Ich habe mir nicht alle Chaplin-Filme gegeben und ein paar übersprungen, daher ist Gold Rush erst mein zweiter Chaplin-Film.

The Pleasure Garden / Irrgarten der Leidenschaft: Der erste Film von Alfred Hitchcock, eine Romanze, in der zwei Paare durcheinander gemixt werden. Leider hat mich das zu keinem Zeitpunkt wirklich angesprochen, ein Problem, dass ich ganz lange mit den Hitchcock-Filmen haben werde.

Battleship Potemkin: Natürlich musste ich auch mal schauen, was an Sergei Eisensteins Filmen so dran ist. Ok, mag sein, dass Battleship Potemkin innovativ für seine Zeit war, leider fand ich ihn echt langweilig. Außer der Auseinandersetzung zwischen royalen Offizieren und der einfachen Mannschaft auf dem Schiff passiert da ja gar nichts. Und dann gibt’s da halt einen Aufstand.


1926

The General: Und nochmal Slapstick mit Buster Keaton, diesmal im Kriegsumfeld des amerikanischen Bürgerkrieges. Johnnie muss eine Dampflokomotive durch’s Feindesland zurückbringen. Obwohl hier ein paar schicke Special Effects-Sequenzen für die damalige Zeit drin sind, hat mich der Film nicht so wirklich angesprochen. Die Prämissen vieler Filme sind halt noch arg simpel.
 
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thwidra
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Re: Es gibt noch mehr... 1915-1940

Fr, 3. Jul 2026, 20:52

1927

Auch bei Metropolis komme ich nicht ganz um eine kritischere Einschätzung drumherum. Ok, mag sein, dass Metropolis ein hervorragender Film ist, aber ich hatte diesmal echt Schwierigkeiten, dem Film zu folgen. Ich hatte Metropolis schon mal gesehen, aber diesmal war es einfach enorm langwierig und mühsam, trotz gelegentlich interessanter Bilder. Leider habe ich irgendwo auf YouTube auch noch eine extralange Fassung geschaut. Und es gab wieder viel zu lesen, weshalb ich mich da schon sehr drauf konzentrieren musste. Ich mag Stummfilme nicht wirklich, die sind mir zu anstrengend und ich war wenig später froh, dass die Stummfilm-Ära vorbei war. Das Orchester-Gedudel kann einem auch auf den Keks gehen. Metropolis schneidet diesmal leider nicht sehr gut bei mir ab.

The Lodger: A Story of the London Fog: Weiter geht es mit Alfred Hitchcock, diesmal ein Thriller um einen Mörder, der in London Frauen tötet. Auch hier ist das leider noch nicht spannend oder originell.

Wings: Der erste Film, der einen Oscar für den besten Film des Jahres gewonnen hat. 1927 wurden zum ersten Mal die Oscars vergeben. Wings ist ein amerikanischer Kriegsfilm, der den Ersten Weltkrieg zeigt mit Schützengräben und Luftkämpfen, die erstaunlich realistisch aussehen. Hier habe ich mich manchmal gefragt, ob das echte Aufnahmen aus dem Krieg waren, die verwendet wurden. Einzelne Charaktere werden hier eher wenig herausgearbeitet und die Handlung orientiert sich tatsächlich am Kriegsgeschehen. Jedenfalls fand ich den Film durchaus sehr sehenswert.

Downhill: Und der nächste unüberzeugende Hitchcock-Film. Ein erfolgreicher Schuljunge übernimmt die Schuld für ein Vergehen seines Zimmerkameraden. Von da an erlebt er jede Menge Ärger. Ach nee!

The Ring: Dritter Hitchcock-Film im gleichen Jahr. Zwei Boxer kämpfen um dieselbe Frau. Eine Romanze in sehr langweilig.

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