Di, 2. Jun 2026, 08:13
Adrian Tchaikovsky - The Final Architecture-Trilogie ist eine klassische Space Opera, die mich sehr an Mass Effect erinnert hat. Und nicht nur mich, das ist so eine Standardempfehlung, wenn Leute nach derartigen Büchern suchen.
Es gibt die große Bedrohung, die Architekten, von denen einer so groß wie unser Mond ist. Diese Architekten formen Planeten zu Kunstgebilden um, die Erde z.B. in eine Blüte, wodurch natürlich alle sterben. Wieso sie dies tun und wieso nur bewohnte Planeten, obwohl das Leben unter ihrer Wahrnehmungsschwelle ist, sind zwei der Mysterien, um die es hier geht. Dann gibt es die zusammengewürfelte Crew aus Menschen und unterschiedlichen Alien-Rassen mit ihrem kleinen Schiff. Diese kommt in den Besitz eines Artefakts, das im Zusammenhang mit der Bedrohung steht und wird dadurch zur Zielscheibe mehrerer Fraktionen.
Das Worldbuilding fand ich klasse (auch wenn es aus vielen bekannten Versatzstücken besteht), die Story interessant, die Crew ist mir im Laufe der 2000 Seiten ans Herz gewachsen. Und wie von Tchaikovsky gewohnt, ist das alles flott zu lesen. Allerdings bin ich kein Fan von Actionsequenzen (von der Schlägerei bis zur Raumschlacht) in Buchform, die sind mir in Filmen/Serien/Spielen eindeutig lieber. Und von denen gibt es doch einige. Zudem wird in Band 2+3 auf den ersten 100, 200 Seiten vieles wiederholt, was natürlich Sinn macht, wenn man da jeweils ein Jahr dazwischen hat, aber ich habs halt an einem Stück gelesen und da fand ich einiges etwas redundant. Ich habs echt gerne gelesen, aber wegen dieser Punkte war es für mich dann doch nur eine knappe 4/5.