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Ganon
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2024

Mo, 13. Apr 2026, 22:55

Monkey Man (Prime, nur noch bis Ende der Woche im Abo)
Dev Patel kennt man aus Dramen wie Slumdog Millionaire, hier versucht er sich als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller in einem in Indien angesiedelten Actionfilm. Und macht dabei keine schlechte Figur. Als namenloser Held verdingt er sich in einem Fight Club und heuert außerdem als Bedienung in einem Untergrund-Nachtclub an, um an den Mörder seiner Mutter heranzukommen. Doch das geplante Attentat geht gründlich schief. Nun hat er jede Menge Ärger am Hals, findet auf der Flucht aber auch Verbündete. Die Geschichte hat man schon oft in ähnlichen Filmen gesehen, will diesmal aber auch etwas indische Kultur vermitteln. Trotzdem fand ich das etwas langatmig. Geduld zahlt sich aber aus, denn die Actionszenen lassen es ordentlich krachen. Das ist sehenswert choreographiert und echt brutal, Patel hat sichtlich gut trainiert. Aber für die lange Laufzeit gab es mir zu wenig davon und der Rest war nicht so spannend. 6/10 Mangos
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Leland Yee, the Senator that decided that violent videogames were so dangerous to society that he needed to propose a law that banned selling them to minors, was arrested recently for weapons trafficking. He was buying shoulder-mounted rocket launchers from an extremist Islamic group and accidentally sold them to a member of the FBI. I mean, thank God he doesn't play videogames or he might have really become a threat to society.

-- Extra Credits Episode 200
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2024

Sa, 18. Apr 2026, 11:24

Longlegs (Netflix). Horror mit Nicolas Cage als Serienkiller, den man dabei kaum in seiner Maske erkennen kann. Das ganze ist schon deutlich in der okkulten Ecke verortet, macht dabei aber nichts, was man nicht schon x-mal gesehen hätte. Schick gefilmt und inszeniert und insgesamt ein absolut solider Film. Wieso das jetzt so ein Hit war, ist mir allerdings ein Rätsel, 6/10.
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2024

So, 19. Apr 2026, 08:52

Joker: Folie à Deux (Netflix). Nach dem Mega-Erfolg des Vorgängers (den ich nie so überragend fand wie so viele andere), hat die Fortsetzung etwas völlig anderes gemacht, nämlich ein Musical. Die Fans waren daraufhin leicht angepisst... Der Joker sitzt im Gefängnis und lernt dort Lee Quinzel kennen, die beiden verlieben sich und, nunja, singen. Viel mehr gibt es da an Story eigentlich auch gar nicht. Ich war davon jedenfalls gut unterhalten und habe das ganz gerne gesehen, auch wenn die Songs jetzt nicht so wirklich mein Fall waren. Aber alleine schon Joaquin Phoenix hat den Film sehenswert gemacht und auch Lady Gaga als kompletter Gegenentwurf zu Margot Robbies Harley Quinn hat mir gut gefallen. 7/10
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2024

Do, 23. Apr 2026, 22:02

Ganon hat geschrieben:
Smile 2
Die Fortsetzung wird viel gelobt, meinen Kumpel und mich konnte er im Kino nicht überzeugen. Der Film geht über 2 Stunden und nimmt sich entsprechend mehr Zeit, die von dem "Fluch" betroffene Person näher vorzustellen: Pop-Superstar Skye Riley tritt ein Jahr nach einem traumatischen Erlebnis erstmals wieder in die Öffentlichkeit, hat aber weiterhin mit ihren Dämonen zu kämpfen. Und als sich dann auch noch ihr Schmerzmittel-Dealer vor ihren Augen brutal umbringt, nimmt das Unheil seinen Lauf.
Bei Leinwandliebe haben sie geschwärmt, dass er noch besser als der erste Teil 2 sei, vermuteten aber auch, dass es für Leute, die einfach nur einen Horrorfilm sehen wollen, zu viel Drama sein könnte. Tatsächlich ging es mir so. Dabei ist es im Grunde ein gutes (Psycho-)Drama mit starker Hauptdarstellerin (Naomi Scott), das den übernatürlichen Aspekt eigentlich gar nicht bräuchte. Aber so wird es immer wieder durch nervige Jump Scares unterbrochen. Wirkliche Horrorszenen gibt es nach dem Auftakt erst recht spät wieder und die sind dann auch echt gut. Aber manche Story-Entwicklungen wirken selbst in dem etablierten Smile-Regelwerk unglaubwürdig und übertrieben.
Also irgendwie nichts halbes und nichts ganzes, sondern ein Drama über eine traumatisierte Popsängerin, in das einige Smile-Elemente eingestreut wurden. Einige Ideen sind dabei schon echt interessant, aber es fügt sich nicht richtig zusammen. 6/10 Grinsebacken

(Netflix) Eigentlich wollte ich mir die Fortsetzung gar nicht anschauen, aber da mehrfach zu hören war, dass sie besser als Teil 1 sein soll, habe ich es nun doch getan. Und ja, ich stimme dem zu. Ein runderer Film, der nicht mehr ganz so extrem auf platte Effekte und Jump Scare setzt, wie sein Vorgänger (auch wenn es davon nach wie vor einige gibt) und sich stattdessen mehr Zeit nimmt, das langsame Abdriften der Protagonistin in den Wahnsinn zu zeigen. 7/10

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