Ganon hat geschrieben:SupermanJames Gunn wirft uns direkt in ein Universum, in dem Metawesen schon lange bekannt sind und auch Superman bereits seit einigen Jahren aktiv ist. Dadurch gibt es eine Menge Figuren auf Helden- wie Schurkenseite, was sich für mich aber organisch anfühlte. Die meisten kennt man ja schon ein der einen oder anderen Version. Superman selbst strahlt diesen Idealismus und die Hoffnung aus, die dem Charakter klassischerweise zu eigen ist, aber der Film schreckt auch nicht vor düsteren Momenten zurück. Aktuelle politische und gesellschaftliche Themen spielen durchaus auch eine Rolle (und Ähnlichkeiten zu gewissen Erfahrungen von James Gunn sind sicher nicht zufällig). Der Film hat einen schönen, niemals albernen Humor, starke Action, aber auch einfach viel Herz. David Corenswet macht seine Sache sehr gut, Nicholas Hoult ist ein fantastischer Lex, Crypto ist super, obwohl er nur ein CGI-Hund ist, Clarks Eltern haben mir sehr gut gefallen und Nathan Fillion ist auch dabei. Was will man mehr? Bis auf ein paar ungelenke Erklärungsdialoge habe ich hier nichts zu meckern. Der Film ist vollgepackt mit jeder Menge Zeug, aber das fand ich einfach alles spannend, lustig oder emotional mitreißend.
Ich sag's ganz klar: Der beste Superman-Film seit Richard Donner (Superman 2), der beste DC-Film seit Christopher Nolan (The Dark Knight) und der beste Superheldenfilm seit, nun ja, James Gunn (Guardians of the Galaxy Vol. 3).
9/10 CapesMovieBob gab 10/10 und ich hätte nicht gedacht, das ich ihm da fast zustimmen würde. Die 3/5 durch Julius Vietzen bei Filmstarts kann ich nicht so ganz verstehen, werde mir aber noch die Leinwandliebe-Folge dazu anhören. Bei IMDb steht er bei ordentlichen 7.6, aber damit nur 0.5 über dem meiner Ansicht nach wesentlich schwächeren Man of Steel. Na ja... Post-Credits-Szenen gibt es übrigens, sind aber nur kleine Gags. Der eigentliche Teaser auf den nächsten Film kommt noch vor dem Abspann, da habe ich jetzt auch wirklich Lust drauf. Jetzt muss sich erstmal zeigen, ob die neuen Fantastic Four mithalten können.

(HBO Max). Für mich war das leider der schwächste Gunn-Film. Also ja, er war schon kurzweilig, sah gut aus, hatte eine Reihe von netten Szenen. Aber Lex Luthor fand ich als Bösewicht uninteressant, dieses Kampf-Fernsteuern albern, generell die Story ziemlich belanglos. Einzig dank Krypto gibts von mir noch eine 7/10.
Man of Steel und Superman stehen in der imdb inzwischen beide bei einer 7.1 und ich könnte jetzt auch nicht sagen, welchen ich davon besser fand. Letzten Endes fallen für mich beide in die Kategorie "einmal und nie wieder".