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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

Sa, 8. Okt 2022, 21:54

Schon wieder ein neuer The Batman (WOW), dieses Mal ist es Robert Pattinson. Der Film ist extrem düster, fast schon farblos, generell ist die Optik erstklassig und für mich das Highlight. Die Story kann da leider nicht ganz mithalten. Sie ist zwar interessant und natürlich kommen auch wieder bekannte Figuren vor, aber diese bleiben doch etwas blass und die 3h haben sich teilweise schon etwas in die Länge gezogen. 7/10
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

So, 9. Okt 2022, 10:45

Werewolf by Night
"A Marvel Studios Special Presentation" auf Disney+. Hat nicht wirklich Filmlänge, aber eine Serie ist es auch nicht, also... ein Kurzfilm?
Die besten Monsterjäger der Welt kommen zusammen, um ihren neuen Anführer zu bestimmen. Dazu sollen sie ein spezielles Ungeheuer erlegen und ein mächtiges Artefakt ergattern, bekämpfen sich aber auch untereinander. Doch einer von ihnen hat ein Geheimnis... Was das ist, macht der Titel schon recht deutlich. Das Ganze soll eine Hommage an die Horrorklassiker der 30er - 50er sein und ist stilecht in Schwarzweiß gehalten. Ansonsten von der Inszenierung her aber eher modern, für eine Marvel-Produktion allerdings erstaunlich brutal. Ein unterhaltsamer Zwischenhappen für die Halloween-Saison. 7/10
_______________________________
Leland Yee, the Senator that decided that violent videogames were so dangerous to society that he needed to propose a law that banned selling them to minors, was arrested recently for weapons trafficking. He was buying shoulder-mounted rocket launchers from an extremist Islamic group and accidentally sold them to a member of the FBI. I mean, thank God he doesn't play videogames or he might have really become a threat to society.

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thwidra
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

Fr, 28. Okt 2022, 22:30

Tausend Zeilen: Ein deutscher Film, rette sich wer kann! :o Nein, im Ernst, ein durchaus guter Film von Michael Herbig, der auf wahren Begebenheiten beruht. Es geht um den Relotius-Skandal und einen deutlichen Schritt im Niedergang eines deutschen Leitmediums. Natürlich sind die Namen im Film verändert, DER SPIEGEL ist hier DIE CHRONIK, Claas Relotius heißt Lars Bogenius. Im Film entsteht eine kleine Schnitzeljagd, Reporterkollege Romero kommt Bogenius langsam auf die Schliche, aber natürlich glaubt ihm keiner in der Chefetage, dass Bogenius' Artikel erfunden sind. In der Chefetage geht es vielmehr darum, sich Gedanken zu machen, wie originell sich die Reportagen im Magazin erzählen lassen. Der Film ist grundsolide gemacht, hat die richtige Portion Witz und gelegentlich auch etwas Selbstironie, wenn z.B. die Chefetage der Chronik den Anspruch an ihre eigene Berichterstattung formuliert. Übertragen auf den Spiegel ist es kein Wunder, warum das Magazin in den letzten Jahren, zumindest bis vor kurzem, einen Niedergang erlebt hat. Steht aber auch stellvertretend für die anderen Nachrichtenmagazine. Fast schon ein bisschen mutig von Herbig, sowas im Film, wenn auch als Metapher, zu benennen. Den Film kann man sich mal geben, aber ich muss ihn mir das kein zweites Mal anschauen.
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

Sa, 29. Okt 2022, 10:10

Ganon hat geschrieben:
Doctor Strange in the Multiverse of Madness
Und hier das Mainstream-Gegenstück. ;-) Überraschenderweise ist das weniger eine Fortsetzung zum ersten Teil oder zu No Way Home, sondern am ehesten zu WandaVision! Allerdings fand ich es ehrlich gesagt richtig schäbig, was hier aus Wanda gemacht wurde, hat mir gar nicht gefallen. Die Geschichte war generell recht schwach und so richtig viele unterschiedliche Universen waren auch nicht zu sehen. Es gibt ein paar witzige Cameos und sogar eine Anspielung auf What If...? und Sam Raimis Handschrift ist in im späteren Verlauf immer deutlicher zu spüren. Da wird das echt fast zu einem Horrorfilm. Aber mich haben die Unzulänglichkeiten doch sehr gestört und der Rest nicht genug überzeugt, das wettzumachen. 6/10 Universen


thwidra hat geschrieben:
Doctor Strange in the Multiverse of Madness: Tja, eigentlich boykottiere ich neue Marvel-Filme ja seit Endgame*, aber gestern wurde ich dann wieder mit ins Kino geschleift. Der zweite Strange-Film ist kurz gesagt fantastisch und der Besuch hat sich sehr wohl gelohnt. Visuell ist der Film ein kleines Meisterwerk, so eine Menge an spaßigen Absurditäten und bizarren Objekten, Monstern und Plätzen hat es lange nicht in einem Film gegeben, selbst für eine Comicverfilmung. Das hat echt Spaß gemacht, wobei mir Scarlet Witch im Film eindeutig am besten gefallen hat. Sie stiehlt definitiv allen die Show. Es gibt im Film noch eineinteressante Verknüpfung zu einem anderen bekannten Marvel-Superheldenteam (Professor X im gelben Matchboxauto :lol: ). Einzig die Handlung ist manchmal echt selten dämlich und hat Logiklöcher so groß wie ein Sprungtor durch’s Multiversum, da haben wir uns paar Mal wirklich an den Kopf gegriffen. Das macht deutliche Abstriche in der B-Note. Aber insgesamt ein toller Film mit wunderbaren Schauwerten einschließlich einiger Anleihen aus Sam Raimis alten Filmen wie Evil Dead oder Army of Darkness. Was für ein Spaß!

*Die Wahrheit ist wohl eher, dass ich nicht die Zeit hatte, mir all die neuen Sachen anzusehen. ;)


Da ist ja eine Menge Platz zwischen euch beiden, von der schäbigen Wanda bis zur Scarlet Witch, die allen die Show stiehlt :green: Also die Story ist echt Käse, bis hin zu einem Wong, der doch sehr bereitwillig Wanda zum gesuchten Ort führt und damit das ganze Multiversum in Gefahr bringt. Da hat man sich nicht einmal die Mühe gemacht, irgendwelche Dinge auch nur halbwegs plausibel erscheinen zu lassen. Dafür gibts eine Menge fürs Auge, das hat mir schon sehr gefallen (auch wenn es nicht immer sonderlich viel Sinn macht, z.B. der Musiknoten-Battle :irre:). Dazu noch zwei überraschende und tolle Kurzauftritte. Für mich der bisher beste Film aus der vierten Phase, aber für mehr als eine 7/10 hat auch das nicht gereicht.
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

Sa, 29. Okt 2022, 10:22

thwidra hat geschrieben:
Tausend Zeilen: Ein deutscher Film, rette sich wer kann! :o Nein, im Ernst, ein durchaus guter Film von Michael Herbig, der auf wahren Begebenheiten beruht. Es geht um den Relotius-Skandal und einen deutlichen Schritt im Niedergang eines deutschen Leitmediums. Natürlich sind die Namen im Film verändert, DER SPIEGEL ist hier DIE CHRONIK, Claas Relotius heißt Lars Bogenius. Im Film entsteht eine kleine Schnitzeljagd, Reporterkollege Romero kommt Bogenius langsam auf die Schliche, aber natürlich glaubt ihm keiner in der Chefetage, dass Bogenius' Artikel erfunden sind. In der Chefetage geht es vielmehr darum, sich Gedanken zu machen, wie originell sich die Reportagen im Magazin erzählen lassen. Der Film ist grundsolide gemacht, hat die richtige Portion Witz und gelegentlich auch etwas Selbstironie, wenn z.B. die Chefetage der Chronik den Anspruch an ihre eigene Berichterstattung formuliert. Übertragen auf den Spiegel ist es kein Wunder, warum das Magazin in den letzten Jahren, zumindest bis vor kurzem, einen Niedergang erlebt hat. Steht aber auch stellvertretend für die anderen Nachrichtenmagazine. Fast schon ein bisschen mutig von Herbig, sowas im Film, wenn auch als Metapher, zu benennen. Den Film kann man sich mal geben, aber ich muss ihn mir das kein zweites Mal anschauen.

Das erinnert mich daran, dass ich mir schon ewig mal Ballon von Bully Herbig ansehen wollte, der soll ja auch gut sein...
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

Sa, 29. Okt 2022, 15:40

Stimmt, Ballon war ja auch von Michel Herbig. Der ist auch gut gemacht, lohnt sich in jeden Fall mal zu gucken. Da hatte ich vor etlichen Jahren, bevor es den Film gab, mal die Möglichkeit einen der DDR-Flüchtlinge kennenzulernen, der diese Ballonflucht in einem Vortrag dargestellt hat.


Cloud hat geschrieben:
Da ist ja eine Menge Platz zwischen euch beiden, von der schäbigen Wanda bis zur Scarlet Witch, die allen die Show stiehlt :green:


:lol: Na ja, für mich war das wirklich nur ein Stand-alone-Film, da ich den ganzen Rest nicht mehr gesehen habe. Würde ich WandaVision kennen, dann würde ich vielleicht auch zu Ganons Meinung tendieren. Ansonsten sind wir ja nicht so weit auseinander: Story - Flop, Schauwerte - Top.
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

Sa, 29. Okt 2022, 19:01

thwidra hat geschrieben:
Ansonsten sind wir ja nicht so weit auseinander: Story - Flop, Schauwerte - Top.

Ja, darauf können wir uns wohl alle einigen. :lol:
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

Sa, 29. Okt 2022, 22:08

thwidra hat geschrieben:
Thor: Love and Thunder: Und der neueste Marvel-Streich ist gewohnt fantastisch anzusehen, zumindest für das Comicfilmgenre. Der ganze Film ist total albern, die Gagdichte ziemlich hoch und visuell ist es wieder ein Augenschmaus. Taika Waititi bringt mit einem fiesen 80er-Jahre-Rockmusik-Design noch etwas Würze rein, um Thor noch mehr auf puren Spaß auszurichten. Lediglich Christian Bale als Gorr – The God Butcher ragt noch ein ganzes Stück heraus, da könnte man fast meinen, er spielt in einem seriösen Film mit. Insgesamt ist Thor gewohnt laute, bunte, spaßige Comicaction.


Ganon hat geschrieben:
Thor: Love and Thunder
Ich war ja kein so großer Fan der Neuausrichtung durch Taika Waititi im dritten Teil. Zu viel Klamauk überall, während die Geschichte um Hela eigentlich total ernst war, was nicht zusammenpasste. Teil 4 ist sehr ähnlich. Christian Bale als "Gorr the God-Butcher" ist ein wunderbar gruseliger Bösewicht und nahezu jeder Charakter hat eine tragische Backstory. Aber das geht alles in massenhaft Geblödel unter - zumindest in der ersten Hälfte. Die zweite konzentriert sich glücklicherweise mehr aufs Wesentliche, hat ein paar optisch sensationelle Sequenzen auf Lager und ein starkes Finale. Die Action ist sowieso durchgehend super. Gibt unterm Strich 7/10 knackige Pobacken


Genau wie Teil 3 mein Liebling von Phase 3 ist, ist auch Teil 4 mein Liebling von Phase 4, wobei ich Ragnarok etwas höher einschätze. Aber viel hat nicht gefehlt, das war wieder super Unterhaltung von Anfang bis Ende. Und dass Guns n' Roses eine meiner früheren Lieblingsbands ist, hat natürlich auch nicht geschadet. Dafür gibts dann auch die erste 8/10 in Phase 4.

Die letzten beiden Filme haben Phase 4 für mich gerade noch gerettet, bis dahin war ich wieder wie bei Phase 2 kurz davor, das MCU links liegen zu lassen. Unter den Serien war es am Ende leider auch viel Mittelmaß und mit Loki nur eine 8.
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

So, 30. Okt 2022, 12:08

Interessant, ich fand die Filme letztes Jahr wesentlich besser, dieses Jahr bisher eher schwach. Aber ist ja noch nicht vorbei. Bald kommt Black Panther: Wakanda Forever... und das Guardians of the Galaxy Holiday Special! :green:
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

So, 30. Okt 2022, 13:51

Ganon hat geschrieben:
Interessant, ich fand die Filme letztes Jahr wesentlich besser, dieses Jahr bisher eher schwach.

Ich doch auch?

Meine Wertungen:
7-7-5-8-6-6
4-7-6-7-6-6
7-6-7-5-8-6-7-6-6-8-6
5-7-5-6-7-8

Na gut, eigentlich ist das alles mehr oder weniger auf einem Level und Thor sticht regelmäßig hervor.
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

So, 30. Okt 2022, 18:38

Na ja, bei dir sind die beiden Filme aus diesem Jahr eher besser bewertet als die vier vom letzten Jahr. Ich habe Shang-Chi und Spider-Man die 8 gegeben, selbst Eternals fand ich eher besser als Thor 4 und Strange 2.
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

So, 30. Okt 2022, 21:36

Ah, jetzt verstehe ich. Ich war da noch bei den Phasen.

Werewolf by Night habe ich jetzt auch gesehen und fand es ganz nett, 6/10.
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

Mo, 7. Nov 2022, 21:44

Im Westen nichts Neues (Netflix) handelt von den Erlebnissen eines jungen deutschen Soldaten im Stellungskampf des 1. Weltkriegs. Das Buch und die bisherigen Verfilmungen kenne ich nicht, kann dazu also auch keine Vergleiche anstellen. Die Inszenierung ist auf einem Level mit Hollywood, was für eine deutsche Produktion schon beeindruckend ist. Als Film, der die Schrecken des Krieges verdeutlichen will, funktioniert er entsprechend gut. Auf der anderen Seite bleiben die Charaktere eigentlich alle blass und die letzte halbe Stunde fand ich ziemlich dämlich (laut Internet eine komplette Erfindung des Filmes), was den Gesamteindruck dann doch etwas geschmälert hat. Deswegen gibts nur eine 7/10.
 
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

So, 27. Nov 2022, 15:23

Lightyear hat mir anfangs sehr gut gefallen. Ein richtig schönes Sci-Fi-Abenteuer mit Elementen, die ich in so einem "Kinderfilm" gar nicht erwartet hätte. In der zweiten Hälfte baut er leider stark ab, da musste dann noch der aus Toy Story 2 bekannte Bösewicht Zurg auftauchen und das war echt blöd umgesetzt. Aber ich hatte meinen Spaß mit der schicken Optik, temporeicher Action und netten Charakteren - und die Robokatze ist natürlich super. 7/10 Hyperraumsprüngen

Jetzt fehlen mir von Pixar nur noch Coco und Turning Red, aber die reizen mich gerade nicht so...
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Re: Filme des (Produktions-)Jahres 2022

Di, 13. Dez 2022, 08:37

Guillermo del Toro's Pinocchio ist ein Stop-Motion-Trickfilm, der die Geschichte ins faschistische Italien versetzt. Optisch ist das sehr schön ausgefallen, inhaltlich bin ich aber etwas zwiegespalten. Die erste Hälfte fand ich eher langweilig, da wurde mehr oder weniger (naja, eher weniger) die bekannte Story erzählt und des öfteren auch gesungen. Die zweite, dunklere Hälfte hat mir dann deutlich besser gefallen, hier wurde die Erzählung interessanter (und es gab auch keine Lieder mehr). Letzten Endes wars ganz nett, aber von del Toro hatte ich mir dann doch mehr erwartet. 7/10

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