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Do, 20. Feb 2003, 19:14

nForce-Chipsätze lohnen sich eigentlich nur mitsamt der integrierten Grafik, sonst sind sie doch zu teuer für die gebotene Mehrleistung.
 
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Fraggy
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Do, 20. Feb 2003, 19:24

Ssnake hat geschrieben:
nForce-Chipsätze lohnen sich eigentlich nur mitsamt der integrierten Grafik, sonst sind sie doch zu teuer für die gebotene Mehrleistung.


ROFL!
Das Epox Ep-8RDA+ kriegst du für 130€
Das ist stabil, schnell, zukunftsfähig und hat alles was mach braucht (auser Raid, wer das will nimmt Asus A7N8X deluxe).
Die KT400 oder 333-Boards sind auch nicht viel preiswerter.

Warum rätst du zu 2100Ram wenn 2700 fast gleichviel kostet (und bewiesen schneller ist)?
Zumindest bei Athlonsystem macht dies null Sinn, bei P4 sieht das anders aus...



@bloody:
http://www.hardwareluxx.de/cgi-bin/ubb/ ... 000025&p=7
Da steht ausdrücklich dass,
1. Man bei ALLEN nForce2-Boards auf AGP 4x stellen kann (was bei KT400 nicht ging)
2. zumindest das Epox KEINE Probs mit Ati- und Nvidia8xAgp-GrafKas hat.



Nein, ich bin nicht von Epox gesponsort 8)
I did absolutely nothing and it was everything I thought it could be.
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Fr, 21. Feb 2003, 09:34

fraggy hat geschrieben:
Ssnake hat geschrieben:
nForce-Chipsätze lohnen sich eigentlich nur mitsamt der integrierten Grafik, sonst sind sie doch zu teuer für die gebotene Mehrleistung.


ROFL!
Das Epox Ep-8RDA+ kriegst du für 130€
Das ist stabil, schnell, zukunftsfähig und hat alles was mach braucht (auser Raid, wer das will nimmt Asus A7N8X deluxe).
Die KT400 oder 333-Boards sind auch nicht viel preiswerter.

Warum rätst du zu 2100Ram wenn 2700 fast gleichviel kostet (und bewiesen schneller ist)?
Zumindest bei Athlonsystem macht dies null Sinn, bei P4 sieht das anders aus...



@bloody:
http://www.hardwareluxx.de/cgi-bin/ubb/ ... 000025&p=7
Da steht ausdrücklich dass,
1. Man bei ALLEN nForce2-Boards auf AGP 4x stellen kann (was bei KT400 nicht ging)
2. zumindest das Epox KEINE Probs mit Ati- und Nvidia8xAgp-GrafKas hat.



Nein, ich bin nicht von Epox gesponsort 8)


Naja, das bedeutet leider nicht, daß es nicht im Spieleralltag zu Problemen kommen kann bei einer Ati-Nforce Kompo.
Wenn ich eine Geforce kaufen würde, würd ich aber auf jeden Fall ein Nforce Board kaufen.
Einen nennenswerten Preisunterschied nforce-via gibt sowieso nicht.
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Fr, 21. Feb 2003, 10:56

Holla!

fraggy hat geschrieben:
Warum rätst du zu 2100Ram wenn 2700 fast gleichviel kostet (und bewiesen schneller ist)?
Zumindest bei Athlonsystem macht dies null Sinn, bei P4 sieht das anders aus...

Er hat doch erklärt, das es mehr auf die Timing-Werte ankommt. Das Bausteine mit niedrigeren Timings einen wesentlichen Vorteil bringen, leuchtet selbst mir ein! Das Problem existiert ja eigentlich schon seit langem...

mfg
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Fr, 21. Feb 2003, 14:52

Man kann sich ja tagelang allein mit den Netzteilen beschäftigen. Momentan bin ich ja aufgrund dieser Review (http://www.hartware.net/review.html?id=253&page=8) beim Zalman ZM300A-APF hängengeblieben. Alle Kritiken weltweit, die ich gefunden habe, sind extrem positiv - es soll verdammt ruhig sein und auch mehr als genug Leistung bieten. Dabei hat es nur einen Lüfter, was eigentlich ja als zu wenig gilt. In Berlin abholbar für 82 Euro...

Übers Wochenende will ich mich dann endlich bezüglich Gehäuse und Netzteil entscheiden und dann zu Wochenbeginn bestellen. Danach sind wohl Mainboard und CPU dran, da geb ich mir wieder ne Woche Zeit für... :)
 
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Fr, 21. Feb 2003, 16:20

Abdiel hat geschrieben:
Holla!

fraggy hat geschrieben:
Warum rätst du zu 2100Ram wenn 2700 fast gleichviel kostet (und bewiesen schneller ist)?
Zumindest bei Athlonsystem macht dies null Sinn, bei P4 sieht das anders aus...

Er hat doch erklärt, das es mehr auf die Timing-Werte ankommt. Das Bausteine mit niedrigeren Timings einen wesentlichen Vorteil bringen, leuchtet selbst mir ein! Das Problem existiert ja eigentlich schon seit langem...

mfg
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Wie gesagt, 256MB Infineon DDR333-Ram (CL 2.0!!!) gibts für unter 50€
Der soll mit sehr guten Timings laufen, ist billig und wenn du nen Athlon mit FSB 166 kaufst hast du synchrone Taktung.
Und DDR266-Ram gibts bis jetzt doch auch nur mit CL 2, 2.5 und 3, oder täusche ich ich da?
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Fr, 21. Feb 2003, 19:02

fraggy hat geschrieben:
Ssnake hat geschrieben:
nForce-Chipsätze lohnen sich eigentlich nur mitsamt der integrierten Grafik, sonst sind sie doch zu teuer für die gebotene Mehrleistung.


ROFL!
OK, ich geb' zu, da war ich nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand. Es scheint sich durchaus was getan zu haben.
Warum rätst du zu 2100Ram wenn 2700 fast gleichviel kostet (und bewiesen schneller ist)?
Weil die Mehrleistung vernachlässigbar klein ausfällt, und insbesondere PC2700-Riegel mit geringen Latenzzeiten (anders als 2100er) entweder kaum verfügbar sind, oder (wenn sie denn als Markenmodule verläßlich laufen sollen) durchaus erkennbar teurer sind.
Da hab' ich lieber 512 MByte 2100er mit 2-2-2 Latenz als 256MByte 2700er mit 3-2-2. Das bringt in den meisten Fällen für die Gesamtperformance mehr.

Ich sag' nicht, daß man keinesfalls 2700er nehmen sollte - nur würde ich es nicht unbedingt tun, weil der suggerierte Performance-Vorsprung in der Praxis nicht spürbar ist. 3200er (wenn sie denn überhaupt laufen würden), oder Rambus-RIMMs (die halt nur unverschämt teuer sind) würden echte Vorteile versprechen. Nur sind sie halt noch nicht einsatzreif oder wiederum so teuer, daß es fraglich ist, ob man sie wirklich einsetzen sollte.
Die Entwicklung bei Rambus ist eigentlich schade - langfristig bietet diese Technologie deutlich mehr Potential für höhere FSB-Taktungen. Aber sie hat sich nicht durchgesetzt, Intel ist hier zu früh in die Startlöcher gegangen. Sie hätten sich nicht mit Gewalt darauf versteifen sollen, denn im Grunde müßte die Zeit für RIMMs eigentlich noch kommen.


A propos AGP 8X: Bislang sind alle Tests eindeutig - ein Marketinggag, der keinerlei erkennbare Geschwindigkeitsvorteile bietet. Vielleicht wird's in ein, zwei Jahren besser - bis dahin wird aber eh' ein neuer Rechner fällig, also gelassen bleiben und locker durch die Hose atmen.
 
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Fr, 21. Feb 2003, 19:21

Alex hat geschrieben:
Man kann sich ja tagelang allein mit den Netzteilen beschäftigen. Momentan bin ich ja aufgrund dieser Review (http://www.hartware.net/review.html?id=253&page=8) beim Zalman ZM300A-APF hängengeblieben. Alle Kritiken weltweit, die ich gefunden habe, sind extrem positiv - es soll verdammt ruhig sein und auch mehr als genug Leistung bieten. Dabei hat es nur einen Lüfter, was eigentlich ja als zu wenig gilt. In Berlin abholbar für 82 Euro...


Ja Zalman scheint wirklich in letzter Zeit nen imensen Schub was die Quallität angeht erhalten zu haben. Die Kühler zB gibts ja schon lange aber sie waren immer nur in gewissen Grenzen einsetzbar. Obwohl mehr draufstand kam man oft schon arg an die Sorgengrenze was Hitze angeht. Ich wäre also trotzdem vorsichtig denn zaubern können die von Zalman ja auch nicht :).

cu
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Sa, 22. Feb 2003, 13:41

Was mir natürlich gar nicht aufgefallen war, ist dass sich mein Link in Klammern automatisch in ein 8) verwandelt hat...

Bei dem Zalman-Netzteil bin ich eigentlich sehr zuversichtlich. Es ist ja bereits die "2. Generation". Das erste hatte wohl noch ein paar Krankheiten, aber die Taiwaner haben sich die Reviews wohl gut durchgelesen und beim Nachfolger alle Kritikpunkte abgearbeitet. Schön leise mit automatischer Lüftersteuerung und aktivem PFC.

Die Ram-Diskussion lese ich mir noch mal genau durch, wenn es soweit ist! :)
 
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Sa, 22. Feb 2003, 19:13

...aus aktuellem Anlaß sei die c't 5/2003 (sollte Montag in den Handel kommen) allen Aufrüstungsinteressierten ans Herz gelegt, Hauptthema: "Technik für Gamer", zzgl. Athlon Mainboard-Tests und Festplattenübersicht.
 
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So, 23. Feb 2003, 11:48

So, das Casetek 1018 und das Zalman-Netzteil hab ich grad zusammen bei PC Cooling bestellt, die scheinen ordentliche Preise zu haben, beides hab ich nirgendwo billiger gefunden.
 
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So, 23. Feb 2003, 17:53

Nachtrag zu nForce2-Chipsätzen:
  1. Für Athlon-Rechner vermutlich erste Wahl
  2. Allerdings nur, wenn die CPU einen FSB von 166 MHz erfordert (bei DDR also "FSB 333")
  3. Unbedingt zwei Speichermodule nehmen

Jetzt kommt die Gewissensfrage, ob
  1. PC2100 CL 2 (gut erhältlich, ziemlich preiswert)
  2. PC2700 CL 3 (gut erhältlich, billig, keinerlei Geschwindigkeitsvorteil)
  3. PC2700 CL 2,5 (ebenfalls gut erhältlich, etwas teurer, nur unmerklich schneller)
  4. PC2700 CL 2 (schwer zu kriegen, mehr als doppelt so teuer, versprochene Mehrleistung ist theoretisch möglich, bleibt aber nach Testergebnissen der c't fraglich)

Vom Preis-Leistungsverhältnis scheint mir momentan der Athlon XP 2600+ das günstigste Angebot zu sein. Wer eine aufrüstbare, schnelle Einsteigermaschine sucht, wäre vermutlich am Besten mit einem Epox EP-8RDA+ (oder Abit NF7), Athlon XP 1800+ und PC2100er-RAM (CL2) am Besten bedient.
Beide Boards unterstützen explizit bis zum Athlon XP 3000+. Man könnte darauf setzen, daß wenn dem neuen Rechner die Reserven ausgehen, der XP 3000+ preislich auf 100€ abgesunken ist, und PC2700er-RAM mit CL2-Latency preislich ebenfalls auf ein Normalmaß abgesunken ist.
Der neue Athlon XP (Barton-Kern) kommt ja auch mit doppelt so großem L2-Cache daher, und vielleicht kommt ja noch ein Firmware-Uprade daher, daß noch etwas schnellere Prozessoren unterstützen wird (das ist aber reine Spekulation).

Rechenbeispiel anhand der Tagespreise von Alternate:
Athlon XP 1800+ (boxed): 89,-
2x128 MB PC2100 CL2: 58,-
Abit NF7: 119,-
Creative Audigy Player (bulk): 79,- (natürlich wäre AC97-Onboardsound billiger, aber wir wollen ja nicht nur Lärm, sondern Klang)

SUMME 1a: 345,- Euro.

Angenommene Nutzungsdauer: 1,5 Jahre, Verkauf von Speicher und CPU zum Restwert 50,-€

Neukauf von CPU XP 3200+ (boxed): 90,-
2x256MB PC2700 CL2: 100,-

SUMME 1b: 140,-€
1a + 1b: 485,- Euro über eine Gesamtnutzungsdauer von 4 Jahren.



Demgegenüber Alternative 2:
XP 3000+: ca. 550,-€
2x256MB PC2700 CL-2 (Corsair Spezialmodule): 210,-€
Rest wie oben.

SUMME: 958,-€; bei gleicher Nutzungsdauer entstehen also Mehrkosten von 473,-€ (also 97,5% mehr(!) - oder anders formuliert: Es bleiben 473,-€ für eine bessere Grafikkarte und andere Peripherie übrig).


Aus meiner Sicht komme ich zu folgenden Schlußfolgerungen:
1. Günstige Systemabstimmung spart mehr als Pfennigfuchserei im Einkauf
2. Konsequente Auswahl der Billigstanbieter beinhaltet das Risiko mangelnder Kulanz oder Service im Reklamationsfall
3. Der Ausfall eines Billigstanbieters im Reklamationsfall bei nur einem von zehn oder 15 Käufen egalisiert jeglichen Preisvorteil, der bis dahin aufgelaufen sein mag
4. Aufrüsten lohnt nur dann, wenn man gezielt am unteren Ende des Spektrums einsteigt - dazu muß man natürlich bereit sein.
 
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Alex
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So, 23. Feb 2003, 23:38

Bereits mathematisch gibt es ein klein bisschen an Deiner Rechnung auszusetzen (90 + 100 ist nicht = 140), aber auch argumentativ hab ich da ein paar Probleme:

- Wer kauft mir CPU und Speicher ab?
- Anderthalb Jahre lang hab ich nur 256 MB Ram
- Dafür hast Du die Soundkarte mit reingenommen, die passt nicht wirklich in die Rechnung (Aufpreis jetzt 115% im Vergleich)

Und außerdem: Will ich in anderthalb Jahren nicht vielleicht den supergeilen Athlon64 oder den Intel Prescott? Dann ist aber auch wieder ein neues Mainboard fällig!

Andererseits hast Du recht, es muss nicht der allerschnellste Prozessor sein. Bei hardocp.com war man beispielsweise beeindruckt, wie gut die Radeon 9700 Pro auf einem AthlonXP 1800+ läuft - die Unterschiede zu einem 3000+ sind bei maximaler Qualität (4xAA, 16xAF) fast nicht-existent, of sogar bei 1600x1200.

Fast OT: Interessant auch deren Vergleich der Grafikqualität des AA und AF bei Ati und Nvidia, da schneidet Ati wirklich besser ab.

Eine kleine Rechnung hab ich übrigens (just for fun) selbst aufgestellt: Will man den Top-CPU, muss man momentan wohl zu Intel greifen. Der 3,06 GHz HT kostet (USA-Händlerpreis) 50 Dollar mehr als der Barton 3000+ (637 zu 588 Dollar), leistet aber auch fast den Unterschied mehr und hat zudem SSE2 und HT, beides könnte in Zukunft noch genutzt werden.
 
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Mo, 24. Feb 2003, 10:11

Alex hat geschrieben:
Bereits mathematisch gibt es ein klein bisschen an Deiner Rechnung auszusetzen (90 + 100 ist nicht = 140)
Du vergißt die 50€ Erlös vom Verkauf der Restteile... :)
- Wer kauft mir CPU und Speicher ab?
Ich bin sicher, bei eBay findet sich jemand.
- Anderthalb Jahre lang hab ich nur 256 MB Ram
Zugegeben, aber die Zahl der Spiele, die heute un in den nächsten 18 Monaten von 512 MByte erkennbar profitieren, dürfte doch recht gering sein.
- Dafür hast Du die Soundkarte mit reingenommen, die passt nicht wirklich in die Rechnung (Aufpreis jetzt 115% im Vergleich)
Nun ja, aber sie ist im Vergleich insofern kostenneutral, als daß sie ja bei beiden Modellen gekauft wird. Würde man sie weglassen, sich also rein auf Speicher, CPU und Mainboard beschränken, fiele der prozentuale Nachteil der Lösung 2 ja noch schlechter aus...
Ich habe die Soundkarte 'reingenommen, um ein preiswertes Board ohne integrierten Sound nehmen zu können, der ja eh' nie eine vollwertige Soundkarte ersetzen kann. Warum also für einen weiteren Soundchip bezahlen, der eh' abgeschaltet wird?
Und außerdem: Will ich in anderthalb Jahren nicht vielleicht den supergeilen Athlon64 oder den Intel Prescott? Dann ist aber auch wieder ein neues Mainboard fällig!
Tja, man kann sich jetzt zum Opfer der gezielten Verunsicherung durch die Chipentwickler machen - muß es aber nicht. Denn als Spieleentwickler begeht man doch Selbstmord, wenn man nur für 5% aller installierten Systeme entwickelt. 64-Bit-Spiele dürften nicht vor vier Jahren zu erwarten sein (wenn überhaupt), und das ist ja ohnehin die angepeilte Gesamtlebensdauer.

Ich sage ja auch nicht, daß Du mit Deiner Hochpreisstrategie keine bessere Maschine bekommst - natürlich kriegst Du die! - aber ich weise darauf hin, daß diese Strategie einen erkennbar hohen Preis fordert. Das Geld kann man alternativ eben auch in Software, Kinobesuch und Freundin anlegen. Du kannst in zwölf Jahren vier Systeme zu 2000,-€ kaufen, oder drei Systeme jeweils zur Halbzeit upgraden, wenn man sich mit einer guten, aber preiswerten Lösung bescheidet. Die eine Strategie kostet 8000,- €, die andere nur 4500,- bei 90% der Spielspaß-Funktionalität.
Andererseits hast Du recht, es muss nicht der allerschnellste Prozessor sein. Bei hardocp.com war man beispielsweise beeindruckt, wie gut die Radeon 9700 Pro auf einem AthlonXP 1800+ läuft - die Unterschiede zu einem 3000+ sind bei maximaler Qualität (4xAA, 16xAF) fast nicht-existent, of sogar bei 1600x1200.
...und für letzteres brauchst Du ja auch den passenden Monitor. Wer eh' nur 1024x768 darstellen kann, muß sich um Flaschenhälse der Architektur bei QXGA keine Gedanken machen, da dieser Anwendungsfall ja eh' nicht eintritt.
Im Übrigen findet ja sowieso eine erklärte Verschiebung der Prozessorleistung von der CPU hin zur GPU statt - das ist ja der Sinn der ganzen Geschichte. Das bedeutet, daß die Grafikkarte langfristig zum bestimmenden Faktor wird. Natürlich skalieren die Grafikkarten beim reinen Polygondurchsatz auch mit dem Prozessor - aber bei Polygontechnik ist die Polygonzahl ja gar nicht begrenzender Faktor, sondern die Speicherbandbreite zum Transfer der Texturdaten. Und man kommt ja auch hier langsam an die Grenzen dessen, was sinnvoll noch zu gebrauchen ist. Radeon 9700, GeForce FX - sie brauchen schon einen externen Stromanschluß, und die in den modernsten Prozessoren auftretenden parasitären Leckströme (25% mehr an Stromverbrauch als reiner Verlust nur durch mangelhafte Isolierung) werden in Zukunft auch bei Grafikkarten eine Rolle spielen. Die Rechenleistung ist unter Inkaufnahme von immer mehr Abwärme kaum steigerbar, weil ja schon die GeFön FX zeigt, daß ein solcher Rechner allein deshalb nicht mehr zum Entertainment taugt, weil sein Lüftergeräusch alles übertönt...
 
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Mo, 24. Feb 2003, 12:36

"Du vergißt die 50€ Erlös vom Verkauf der Restteile... "

Absolut richtig, sorry.

"Zugegeben, aber die Zahl der Spiele, die heute un in den nächsten 18 Monaten von 512 MByte erkennbar profitieren, dürfte doch recht gering sein."

Sagt man nicht, WinXP benötige 512 MB Ram? Momentan hab ich noch Win98 (schon seit vier Jahren nie neu installiert!), aber auf XP wollte ich schon upgraden - oder nicht?

"Ich habe die Soundkarte 'reingenommen, um ein preiswertes Board ohne integrierten Sound nehmen zu können, der ja eh' nie eine vollwertige Soundkarte ersetzen kann."

Ich besitze die Soundblaster Live! Value mit dem Cambridge Soundworks Lautsprechersystem - das sollte doch erstmal reichen, oder?

"Ich sage ja auch nicht, daß Du mit Deiner Hochpreisstrategie keine bessere Maschine bekommst - natürlich kriegst Du die! - aber ich weise darauf hin, daß diese Strategie einen erkennbar hohen Preis fordert."

Nein, nein - ich verfolge eher eine Niedrigpreisstrategie! :) Dementsprechend bin ich einer AthlonXP 1800+ -mäßigen Lösung gar nicht so abgeneigt. Auch der c't Games-Ratgeber (danke für den Tipp!), obgleich etwas lieblos, zeigt, dass bei einer Grafikkarte ab der 9500 Pro vor allem mit aktiviertem AA die Framerates sich kaum unterscheiden, egal, ob 1800+ oder 3000+ (nur der 1300er Duron fällt merklich ab).

Dann kann man vielleicht sogar am Mainboard sparen, auch wenn da die c't ja wieder die nforce2-Boards hoch lobt.
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