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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Fr, 11. Sep 2020, 21:15

Torchlight: Immer noch ein guter Diablo-Klon (so viele gute Klone fallen mir auf Anhieb gar nicht ein), den man mal schnell durchschnetzeln kann. Ich habe Torchlight seit Erscheinen nicht mehr angefasst und finde, dass es heute von seinem Charme nicht allzu viel verloren hat.

God of War III: Tja, Kratos hat es nicht leicht Freunde zu finden. Die miesepetrige Attitüde und der undiplomatische Ansatz gegenüber allen Protagonisten ist da nicht gerade förderlich. :twisted: Es macht unglaublichen Spaß mit all dem Metzelwerkzeug all das Ungetüm aus der griechsischen Mythologiewelt zu bekämpfen und die spannend gestalteten Levels durchzukämmen. Die Kämpfe gehen so einfach von der Hand und sind mit ihrer Trefferwirkung so befriedigend, wenn es dann noch gegen gigantische Bossgegner geht, die einem das Spiel gleich von Anfang an entgegenwirft, dann wird es extraspaßig. Man turnt auf einem gigantischen Kronos herum, reißt Helios den Kopf ab oder prügelt auf Zeus ein, bis es kein Morgen mehr gibt. Die Kampf- und Finisheraktionen sehen bisweilen extrem spektakulär aus, so sehr hüpft Kratos auf seinen Gegnern herum, wirbelt durch die Luft oder springt den Gegnern in den Rücken. Kratos verstößt definitiv gegen so einige Gesetze, vor allem gegen das der Schwerkraft. Das fröhliche Monstermetzeln findet in originellen und vielfältigen Levels statt, gelegentlich unterbrochen von einer Reihe angenehmer Rätsel, die in der Regel nicht mehr auf den Sekundenbruchteil genau gelöst werden müssen. Der ganze Mix aus einer Vielzahl von Gegnertypen, spektakulären Kämpfen mit irren Moves, ein paar Rätsel, einer gut gemachten Rachestory gegen die griechische Götterwelt, bis es Mad God Zeus an den Kragen geht, und den spektakulären Bossgegnern ist wirklich großartig. Auf der Konsole hat mir God of War III bisher schlichtweg am besten gefallen.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Fr, 18. Sep 2020, 16:04

Tell Me Why ist das neue Spiel der Macher von Life is Strange. Im großen und ganzen geht es wieder in die gleiche Richtung, nur mit weniger Rätseln, wodurch es sich noch mehr wie ein Walking Simulator anfühlt. Von der Klasse eines LiS ist es leider ein ganzes Stück entfernt, auch wenn es für sich genommen ein ziemlich gutes Spiel ist. Vor allen Dingen dank seiner interessanten Story (Zwillingsschwestern, von denen eine inzwischen ein Trans-Mann ist, kehren an den Ort ihrer Kindheit zurück, um herauszufinden, was damals geschehen ist, als sie ihre Mutter getötet haben, weil diese mit der Schrotflinte auf sie losgegangen ist), auch wenn diese doch manchmal etwas unlogisch ist. Dafür gibts knappe 8/10.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Do, 24. Sep 2020, 13:28

Wenn es je ein Spiel gab, das mich allein des Namens wegen interessiert, dann ja wohl dieses hier:

https://store.steampowered.com/app/1272160/

Ziemlich bizarr! :)
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Do, 24. Sep 2020, 13:49

Clickbait!!!!1!elf

"The Life and Suffering of Sir Brante" ;)
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Fr, 25. Sep 2020, 09:22

Ja, sorry, clickbait - ich dachte, man müsste es sehen, um es zu glauben.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Fr, 25. Sep 2020, 11:33

Faszinierend! Hast du schon die Demo ausprobiert? ;-)
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Fr, 25. Sep 2020, 11:35

Also zumindest mich hätte der Titel trotzdem so neugierig gemacht, dass ich mehr Infos hätte haben wollen :D
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Fr, 25. Sep 2020, 16:26

Drei Spiele aus meiner Wishlist, die im Game Pass aufgetaucht sind und die sich für mich dann als doch nicht so geil entpuppt haben und mehr oder weniger bald wieder von der Platte geflogen sind:

Carrion ist einer dieser Überraschungs-Indie-Erfolge. Ein 2D-Platformer, bei dem man das Monster spielt und die Menschen verschlingen muss. Die flüssige Bewegung fühlt sich klasse an und es hat auch durchaus Spaß gemacht. Allerdings hat der doch relativ schnell nachgelassen und erschwerend kam hinzu, dass es in dem Spiel keine Karte gibt und ich mich nach einem Tag Pause überhaupt nicht mehr zurechtgefunden habe.

Resident Evil 7 Biohazard hat fantastisch angefangen. Wie ein Horror-Film, der in einem abgelegenen Haus spielt, in dem eine verrückte Familie Fremde gefangennimmt und quält. Doch mit der Zeit ging es dann wieder zum typischen Monster-Horror über, was mich dann eher gelangweilt hat. Den Rest hat mir das Speichersystem gegeben: Mehrere Male musste ich eine ganze Reihe von Räumen neu spielen, da es keine Saves gab.

Am besten fand ich noch Bad North. Man muss im RTS-Stil mit seinen vier Einheiten winzige Inseln gegen einfallende Armeen verteidigen. Eigentlich passt an dem Spiel alles, bis auf eine Sache: Es ist ein Roguelike. Stirbt man, darf man wieder von vorne anfangen. Das habe ich ein paar Mal gemacht, aber irgendwann wurde es mir zu blöd, da die ersten zig Inseln keinerlei Herausforderung darstellen.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 27. Sep 2020, 14:24

Far Cry Primal hat mir wieder großen Spaß gemacht und mich über 30 Stunden beschäftigt. Meine Befürchtungen, dass es sich nicht genug von Teil 4 abhebt, waren unbegründet, da das Steinzeit-Szenario sehr liebevoll, aber nicht todernst, umgesetzt wurde. Erfrischend war vor allem, dass die Tierwelt diesmal nicht nur Beiwerk ist, sondern sogar eine größere Bedrohung als die menschlichen Gegner. Das macht auch die Jagd nach Tierfellen und anderen Ressourcen für das stark ausgebaute Crafting viel interessanter. Das passt alles sehr gut ins Szenario und ich habe nicht so ein schlechtes Gewissen, auch seltene Viecher zu jagen. ;-) Die Kämpfe machen trotz eingeschränkter Waffenwahl bis zum Schluss Spaß, nicht zuletzt dank der zähmbaren Raubtiere, die man auf Feinde hetzen kann. Durch die aufs bekannte System aufgepfropten neue Elemente wird allerdings die Steuerung manchmal etwas umständlich. Ich als PC-Spieler fand es jedenfalls ungewohnt, das Waffenrad benutzen zu müssen. Die Spielwelt ist kompakter als in Teil 4, was ebenfalls im Kontext Sin ergibt, aber dafür noch voller gepackt mit optionalen Aufgaben. Zeitweise habe ich da alles gemacht, was mir unterkam, merkte aber, dass ich so nicht recht vorankam. Also habe ich die "orangen" Nebenaufgaben auf der Karte immer öfter links liegen gelassen. Es gibt auch so genug Missionen und Anreize, die Welt zu erforschen.
Hat mir tatsächlich besser gefallen als erwartet und fühlt sich wie ein vollwertiges Far Cry an. 8.5
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mo, 28. Sep 2020, 19:38

Deliver Us The Moon gewinnt sicherlich keinen Originalitätspreis: Der Kontakt zu einer Mondbasis ist abgebrochen, man wird hingeschickt, um herauszufinden, was passiert ist. Man findet Audio-Logs, Holo-Aufzeichnungen etc. Dazu gibt es auch überraschend viel Gameplay in Form von Rätseln und Geschicklichkeitseinlagen. Vor fünf Jahren hätte man das Spiel sicherlich noch in den Himmel gelobt, auch heute ist es noch gut, in dem Setting vielleicht sogar das beste. Aber ich finde diese Audiologs etc inzwischen echt etwas öde. Dennoch, gerade für SF-Fans eine klare Empfehlung, 7/10.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Di, 29. Sep 2020, 19:08

Hattori Hanso hat geschrieben:
KylRoy hat geschrieben:
In der Prypijat Mission hat mich damals so genervt wie 100%-ig geskriptet alles war. Dabei frage ich mich immer wieso ich das überhaupt spiele.


Ja, das ist halt eine überlange Zwischensequenz zum selber spielen. Beim ersten Mal funktioniert das recht gut, aber wenn man das ein zweites Mal spielt und halt auch mal vom vorgesehen Weg abweicht bricht die Illusion halt komplett zusammen.


Um die Diskussion noch einmal kurz aufzugreifen: Ich habe kürzlich auch die Remastered-Fassung von Call of Duty: Modern Warfare 2 durchgespielt und mir hat auch das Spiel sehr gut gefallen. Die Modern Warfare-Trilogie zählt neben dem ersten Black Ops für mich zu den besseren Call of Duty-Spielen. Für mich sind das 1A-Actionspektakel, wenn man adrenalingetrieben durch die Schauplätze gejagt wird und ein (pseudo-)militärisches Gadget nach dem anderen anwendet. Die permanenten Skripts halten die Illusion konstant aufrecht, weshalb ich gar nicht auf die Idee komme, andere Wege zu suchen. Ich habe voll damit zu tun, durch den nächsten Abschnitt zu kommen. Es fühlt sich tatsächlich eher wie ein Actionfilm an, nur dass man hautnah dabei ist, und das macht für mich den Reiz aus. Zugegeben hat der bei den späteren Call of Dutys dann nachgelassen, an den Vorgänger ist auch nie wieder eines der anderen Spiele herangekommen. Tatsächlich gibt es in diesem Spiel ja auch ein Level das sehr stark an den Film The Rock angelehnt ist. Die Remastered-Fassung ist inhaltlich identisch zum Original und lediglich grafisch um einiges aufgewertet. Grafisch muss sich die Remastered-Fassung vor aktuellen Spielen nicht verstecken und läuft selbst auf meiner fünf Jahre alten GTX 980 in HD-Auflösung und fast vollen Details butterweich.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Sa, 3. Okt 2020, 15:04

Alan Wake: Na ich bin mal sehr begeistert, so gut hatte ich das Spiel gar nicht mehr in Erinnerung. Ich habe es nach dem Erscheinen auf PC schon mal gespielt, fand es zwar gut, war aber nicht so restlos angetan wie jetzt. Damals hatte ich mir wohl noch ein Spiel im Stil von Max Payne 2 erhofft, also ein Game Noir. Alan Wake ist aber ein astreiner Mystery-Thriller mit einem ordentlichen Schuss Horror. Wobei es zum Glück kein Effekt-Horror ist, sondern sich der Grusel immer recht sachte aufbaut. Ich bin ja eher kein Horror-Fan, aber hier stimmt einfach die Mischung, meistens hatte ich auch keine Angst. :lol: Selbst 10 Jahre nach Erscheinen spielt sich Alan Wake noch ziemlich gut, rein vom Gameplay her gesehen, ich fand aber die ganze Inszenierung mit der Episodenstruktur samt Story am interessantesten und wirklich spannend. Und wünsche mir eine Fortsetzung. Das Ende ist zwar gelungen, aber nur halbbefriedigend. Die beiden DLCs The Signal und The Writer führen die Geschichte zwar fort, wirklich aufgelöst wird sie aber auch nicht. Ich hoffe, da passiert noch was in der Fortsetzung Alan Wake's American Nightmare.

Mafia (Definitive Edition): Letzte Woche ist das Remake von Mafia erschienen und ich bin schon durch die Storymissionen durch. Das Remake hält sich recht eng an das Original, nimmt sich aber auch Freiheiten, ein paar Sachen zu verändern - zum Guten wie zum Schlechten. Grundsätzlich ist es dasselbe Spiel, die Stadt und die Missionen, ebenso die Geschichte sind nahezu identisch. Lost Heaven sieht imposant aus, die Charaktere sind hervorragend animiert. Grafisch fand ich es zwar nicht so überragend, aber es muss sich hinter modernen Spielen nicht verstecken. Immerhin sind die drei Freunde Tommy, Paulie und Sam jetzt auch eindeutig zu unterscheiden, Sam blieb für mich im Original immer sehr anonym. Es gibt Missionen, die dezent erweitert wurden, so läuft man bspw. nach dem Rennen noch über ein Party und kann kurz mit allen möglichen Leuten reden. Lost Heaven selbst und das Umland wurden leicht verändert, aber alle wichtigen Ecken erkennt man in jeden Fall wieder. Angepasst wurden aber auch zahlreiche Dialoge und die Zwischensequenzen haben zahlreiche zusätzliche Szenen bekommen, so wirkt das auch alles etwas runder. Tommy wird schon sehr zeitig von Gewissensbissen angesichts seiner "Arbeit" geplagt, zumindest wird das ab und an angedeutet. Nicht so gut umgesetzt wurde der Soundtrack, der doch stark verändert wurde. Es ist zwar derselbe jazzige Stil, aber mit Ausnahme der Titelmelodie ist kaum ein Stück wiederzuerkennen, die Musik ist total belanglos. Das Spiel selbst hält sich komplett an die Missionsstruktur. Ich wollte ein paar Mal einfach in der Stadt loslaufen und auf eigene Faust erkunden, aber da passiert nun mal nichts, Lost Heaven ist reine Kulisse. Mafia ist eben noch aus der Vor-Open-World-Ära. Auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad ist das Remake übrigens problemlos spielbar. Ich fand es insgesamt ganz gelungen, besser spielbar als das Original ist es heutzutage allemal. Beim Original war ja damals schon die Steuerung verdammt hakelig, was es aus meiner Sicht heute kaum noch spielbar macht. Da hat das Remake doch einen deutlichen Vorteil.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Sa, 3. Okt 2020, 17:48

Cloud hat geschrieben:
Deliver Us The Moon gewinnt sicherlich keinen Originalitätspreis: Der Kontakt zu einer Mondbasis ist abgebrochen, man wird hingeschickt, um herauszufinden, was passiert ist. Man findet Audio-Logs, Holo-Aufzeichnungen etc. Dazu gibt es auch überraschend viel Gameplay in Form von Rätseln und Geschicklichkeitseinlagen. Vor fünf Jahren hätte man das Spiel sicherlich noch in den Himmel gelobt, auch heute ist es noch gut, in dem Setting vielleicht sogar das beste. Aber ich finde diese Audiologs etc inzwischen echt etwas öde. Dennoch, gerade für SF-Fans eine klare Empfehlung, 7/10.

Da muss ich mich gleich mal korrigieren, denn Observation ist für mich definitiv das beste Spiel in diesem Setting. Wie gehabt geschieht ein Unglück auf einer Raumstation und es gibt nur eine Überlebende. Allerdings spielt man nicht diese, sondern die Stations-KI, die deren Befehle ausführen muss. Über Kameras oder eine Drohne (die man à la Descent im gravitationslosen Raum steuert) sieht man die Umgebung und macht die zu erwartenden Dinge: Man gibt Auskünfte, behebt Schäden, findet Audioaufzeichnungen etc. Die Grafik ist dabei auf AAA-Niveau, die Raumstation sieht wirklich großartig aus. Generell ist die Atmosphäre klasse - man denke thematisch an 2001/Solaris/Event Horizon. Klar, es macht eigentlich keinen großen Sinn, dass man als KI mehr oder weniger langsam und inkompetent zu Werke geht. Auch ist das alles sehr linear und diverse System sind immer erst dann nutzbar, wenn sie in der Story gebraucht werden. Das schmälert das Spaß aber nur wenig und damit gibt es eine klare 8/10.
 
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tafkag
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mo, 5. Okt 2020, 13:21

thwidra hat geschrieben:
Mafia (Definitive Edition): [...] Das Remake hält sich recht eng an das Original

Lasse ich glaube ich besser aus. :x :D
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Di, 6. Okt 2020, 02:19

tafkag hat geschrieben:
thwidra hat geschrieben:
Mafia (Definitive Edition): [...] Das Remake hält sich recht eng an das Original

Lasse ich glaube ich besser aus. :x :D

ich habe das Original gespielt und sehe keinen Grund das ganze noch mal zu machen. Auch mit dem Rennen gab's keine Probleme. Ich brauchte zwar einen zweiten Durchgang aber das war meine eigene Schuld. :)
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