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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 1. Mär 2026, 17:50

Ganon hat geschrieben:
Aktuell versuche ich mich an Bayonetta.

Bei der Story ging es mir genauso, das ist hübsch verwirrend alles. :lol: Ich habe das damals auf der PS3 durchgespielt und in den letzten Jahren noch mal auf dem PC. Ich bin mir sicher, dass ich beide Male mit dem Schwierigkeitsgrad von normal auf einfach runtergegangen bin und selbst da immer wieder einige Anläufe gebraucht habe. Aber ich habe es beide male durchgespielt, es war also machbar. Die Kampfmechanik ist aber auch speziell, da jeder Tastendruck aufeinander aufbaut und man darüber Combos baut. Das habe ich aber ähnlich wie in den Batman Arkham-Spielen nie allzugut gemeistert, weshalb das dann auch immer etwas wild war.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 1. Mär 2026, 22:35

Kann man auf der PS3 während der laufenden Kampagne den Schwierigkeitsgrad ändern? Dann muss ich das mal so versuchen...
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mo, 2. Mär 2026, 22:56

Uh, gute Frage, ob das auf der PS3 ging, das ist jetzt über zehn Jahre her. :oops: Am PC ging es auf jeden Fall. Aber auch auf der PS3 habe ich das damals definitiv nicht im mittleren Schwierigkeitsgrad gespielt, sondern in einem der leichteren.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Di, 3. Mär 2026, 20:04

Ich schnetzel mich gerade durch lauter so relativ kurze Spiele, diesmal im wahrsten Sinne des Wortes. In Ryse: Son of Rome geht es ins antike Rom, man spielt einen Heeresführer, der selbst kräftig in den Schlachten mit Schwert und Schild mitmischt. Gelegentlich bildet man mit seinen Truppen auch mal eine Schildkröte und rückt dann unter dem Schutz der Legionärsschilde auf den Feind vor. Das ist schon recht cool gemacht. Das Spiel selbst ist ein Mix aus Call of Duty, Saving Private Ryan und Gladiator. Nur eben als Sandalenaction anstatt mit Schusswaffe. Meiner Spielfigur schaue ich über die Schulter, wenn es in den Kampf geht, um Rom vor den Barbaren zu beschützen. Die Levels sind schlauchig und voller Skriptsequenzen, gelegentlich kommt die eine oder andere Arena, wo das Spiel mir dann zwei bis drei Gegnerwellen entgegenwirft. Die Kampfmechanik ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber sie ist durchaus abwechslungsreich und erfordert schon ein bissen Übung. Ryse ist aber vor allem ausgesprochen sehenswert inszeniert, grafisch ist das selbst für ein zwölf Jahre altes Spiel wunderbar anzusehen, wobei das aber auch ordentlich Rechenpower braucht. Die Story wird in umfangreichen und gut gemachten Zwischensequenzen erzählt, die ich auch recht spannend fand. Die historische Darstellung ist zwar absurd, wenn die Briten Rom mit Elefanten angreifen :lol: , aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Die Story ist aber durchaus verzwickt und geschickt mit dem Feldzug in Britannien verbunden, von der Landung in Dover, die was von der Normandielandung aus Saving Private Ryan hat, bis hin zum Ausflug in die düsteren, mystischen Wälder nördlich des Hadrianswall, wo man es mit frühmenschlichen Wilden zu tun bekommt. Atmosphärisch ist das echt der Hammer, bei dem Spiel hatte ich ohnehin die ganze Zeit das Gefühl, einen Kinofilm mitzuspielen. Und ich frage mich, warum es keine Fortsetzung gibt. Klar, das ist immer noch nur ordentlich gemachtes Actionfilmniveau und nicht gerade der nächste Intellektuellen-Preisträger, aber Spaß hat mir das trotzdem gemacht. Ich fand es sogar so gut, dass ich gleich noch einen zweiten Durchlauf mache, in dem ich mir die restlichen Collectibles zusammensuche, so viel ist das zum Glück nicht. Alles in allem ein echt cooles Actionspiel, sowas würde ich gern mehr spielen.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Di, 3. Mär 2026, 21:04

Ryse hat mir auch echt gut gefallen, das ist sogar mein Favorit unter den Crytek-Spielen. Es ist mir völlig unverständlich, wie das Spiel z.B. bei der Gamestar eine 68 bekommen konnte und auf der anderen Seite ein Crysis 3 eine 92. Für mich ist das genau andersrum (wenn auch eher eine 8 vs. 6).
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Di, 3. Mär 2026, 22:04

thwidra hat geschrieben:
Uh, gute Frage, ob das auf der PS3 ging, das ist jetzt über zehn Jahre her. :oops: Am PC ging es auf jeden Fall. Aber auch auf der PS3 habe ich das damals definitiv nicht im mittleren Schwierigkeitsgrad gespielt, sondern in einem der leichteren.

Dann schaue ich mal, vielleicht in der Kapitelauswahl. Mit dem Speichersystem bei dem Spiel stehe ich eh auf Kriegsfuß. Hat eine Weile gedauert, bis ich kapiert habe, wie man nach dem Beenden beim nächsten Mal am letzten Checkpoint weiterspielen kann. Man darf das Spiel nicht beenden, wenn man tot ist, dann landet man nämlich wieder am Kapitel-Anfang. :? :irre: :motz: :arg:
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mi, 4. Mär 2026, 20:28

Cloud hat geschrieben:
Ryse hat mir auch echt gut gefallen, das ist sogar mein Favorit unter den Crytek-Spielen. Es ist mir völlig unverständlich, wie das Spiel z.B. bei der Gamestar eine 68 bekommen konnte und auf der anderen Seite ein Crysis 3 eine 92. Für mich ist das genau andersrum (wenn auch eher eine 8 vs. 6).

Oh je, Gamestar wieder zielsicher... Die Crysis-Serie liegt bei mir noch auf dem Pile of Shame, ich habe damals nur den ersten Teil gespielt. Aber gefühlt ist Ryse für mich auch das bessere Spiel und hätte definitiv eine höher Wertung als die 68 verdient.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mi, 11. Mär 2026, 22:09

Ganon hat geschrieben:
Pioneers of Pagonia
[...]
Ich habe in meinem heute endendem Weihnachtsurlaub die ersten 5 von 7 Missionen der Kampagne gespielt, was 27 Stunden dauerte. Die werden echt lang und manchmal ziehen sie sich zum Ende etwas, aber an sich finde ich das echt gut. Es gibt natürlich auch ein Freies Spiel und Szenarien, aber ich habe dann doch lieber klare Ziele und ein Gefühl für Progression, als ziellos zu siedeln. Aber trotzdem macht es natürlich am meisten Spaß, seine Siedlung immer größer aufzuziehen, statt alle 2 Stunden dieselbe Startphase spielen zu müssen.
[...]
Also alles in allem nervt es mich hier und da, aber eigentlich bin ich echt zufrieden damit. Ich habe vor allem Die Siedler 2 und 7 gerne gespielt, und das ist eine gelungene Weiterentwicklung, wie ich es mir erhofft hatte. Nach aktuellem Stand: 8.0

Nach einer kleinen Pause und 15 weiteren Stunden Spielzeit habe ich die Kampagne beendet und bleibe bei meinem Fazit. Zwischendurch kam ein größeres "Quality of Life"-Update, das einige Dinge am Interface verbesserte und ein neues Menü ergänzte, mit dem man einen etwas besseren Überblick über seine Einheiten (zivil und militärisch) hat. Und aus dem GameStar-Test(!) hatte ich erfahren, dass man Militärgebäude auf Zahlentasten legen und darüber einfacher aufrufen kann (wie Gruppen in einem RTS). Das hätte ich gerne mal früher gewusst, macht doch einiges leichter... Aber auch so war mir der Kampf in der Kampagne etwas zu sehr im Fokus, insbesondere die Bosskämpfe hätte es (zumindest in dieser Form) nicht gebraucht. Aber es hat noch so viele weitere Mechaniken, die in angemessenem Tempo eingeführt werden, die Komplexität ist nicht so erschlagend, wie ich im Vorfeld befürchtet hatte, sondern sorgt für eine angenehme Balance aus Gemütlichkeit und Stress. Jetzt freue ich mich auf die fürs 2. Quartal angekündigte (kostenpflichtige) Erweiterung. Die soll eine neue Kampagnenkarte enthalten mit einer neuen Bedrohung (na gut) und außerdem die bisher fehlende Viehzucht sowie Weinanbau und das Brauen von Bier einführen. Klingt doch gut. Und dann schaue ich mir vielleicht sogar mal die Szenarien abseits der Story an - vorzugsweise mit weniger Gegnerpräsenz.
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Sa, 14. Mär 2026, 15:00

Trine 4: The Nightmare Prince ist mehr oder weniger das gleiche wie die ersten beiden Teile, also ein 2.5D-Puzzle-Plattformer in wunderschöner Grafik, in dem man jederzeit unter drei verschiedenen Charakteren wechseln kann, die alle unterschiedliche Eigenschaften besitzen, die man für die Rätsel-Lösungen braucht. Zwischendurch gibts gelegentlich mäßig unterhaltsame Kämpfe und ein paar eher nervige Bossgegner. Das hat wieder viel Spaß gemacht, aber nach so vielen Teilen hätte es z.B. auch mal ein neuer Charakter sein können. 7/10
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mo, 16. Mär 2026, 20:23

Deadfall Adventures: Das ist ein Mix aus Puzzlespiel und Ego-Shooter, aber so in doof und ziemlich mau. Die Elemente für sich genommen funktionieren ja noch recht gut, das Geballer ist total einfach gehalten. Was es zusammenhält, ist aber eine ziemlich putzige Story mit reichlich Fremdschäm-Potential in den Zwischensequenzen. Als Quartermains Enkel läuft man durch antike Grabstätten und Tempel oder zerfallene Mayastätten, kämpft gegen Nazis, Russen und Mumien. Das ist so absurd schlecht gemacht, dass es manchmal echt weh tut beim Zusehen. Besonders witzig fand ich das Charakterwertesystem, an alten Statuen darf ich paar Charakterwerte aufbessern. Nachdem ich genug alte Maya-Schätze aufgesammelt habe, darf ich dann Werte wie längere Taschenlampenzeit oder schnelleres Nachladen aufbessern. Sehr zuvorkommenden von den alten Mayas…. Ne, das war mal nix.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Di, 17. Mär 2026, 19:08

Carrion
Metroidvanias in 2D-Pixellook gibt es viele, aber Carrion ist schon ein außergewöhnliches. Die Entwickler bezeichnen es als "Reverse Horror Game", denn hier spielt man das Monster, das aus einem Labor ausbricht (eine fleischige Masse mit sehr vielen Zähnen und Tentakeln) und alles in seinem Weg verschlingt. Per Maus oder Gamepad schleimt man sich an beliebigen Oberflächen entlang, eine sehr flotte und echt coole Fortbewegungsmethode. Zivile und bewaffnete Opfer werden einfach gefressen, was auch Biomasse (Lebenspunkte) regeneriert und einen dabei tatsächlich anwachsen lässt. Dadurch fühlt man sich schon früh sehr mächtig. Natürlich kommen später auch gefährlichere Gegner dazu, man bekommt aber auch immer stärkere Fähigkeiten. Schwierigere Passagen gab es daher erst kurz vor Ende. Natürlich öffnen die Fähigkeiten auch immer neue Wege, es läuft aber recht linear ab - zum Glück, denn eine Übersichtskarte fehlt, wodurch mir sicher einige optionale Upgrades entgangen sind. Nach 6 Stunden war ich durch. Viel länger hätte das Prinzip wohl auch nicht getragen und bei maximaler Größe wird die Steuerung etwas hakelig. Aber bis dahin hat es echt Spaß gemacht und war ein witziger neuer Ansatz für so ein Spiel. 7.5
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