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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Do, 12. Jun 2025, 12:58

Ganon hat geschrieben:
Clair Obscur - Expedition 33


Danke für Deine Eindrücke! Das Spiel hat auch mein Interesse geweckt - ob ich es dann jemals spielen werde, steht auf einem anderen Blatt. Das Kampfsystem klingt, als ob es mir liegen könnte, komplizierte Menüs und schlechte Einführung oder Erklärung von Mechaniken schrecken mich dafür eher ab. Mal schauen...
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Do, 12. Jun 2025, 23:25

Gerne. Die Kämpfe machen schon Spaß, wenn man das Prinzip erst einmal verinnerlicht hat. Allerdings wirkt das Spiel stellenweise schon etwas gestreckt durch längere Abschnitte, in denen man nur einen Kampf nach dem anderen hat, die oft sehr ähnlich ablaufen. Immerhin gibt es nicht wie in den alten JRPGs der 90er alle paar Schritte einen Zufallskampf, man sieht die Gegner in der Welt herumlaufen und kann manchen Kämpfen auch ausweichen.
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mo, 16. Jun 2025, 19:28

Syder Arcade: Das ist ein cooler, kleiner Arcade-Shooter, im Raumschiff geht es durch ein paar Levels, um Gegner abzuknallen. Ist eine Gegnergruppe platt, dann gibt es ein paar Goodies wie mehr Power für Waffen oder eine Schiffsreparatur einzusammeln. Das hat alles in allem einen schönen Flow. Leider hat das Spiel gerade mal sechs Levels, weshalb man da auch schon nach ein bis zwei Stunden durch ist. Es sei denn man will sich auf den höheren Schwierigkeitsgraden die Zähne ausbeißen. Will ich eher nicht. Mich erinnert das stark an Xenon 2, was ich im ganz früher sehr gern gespielt habe und was es so leider heute nicht mehr gibt.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Do, 19. Jun 2025, 16:29

Rift Riff ist Tower Defense in knuffiger Optik. Vor dem Start eines Levels muss man sich für fünf der Tower entscheiden und nur diese kann man dann benutzen. In den Levels selbst bewegt man sich mit seiner Figur und platziert an den wenigen vorgegebenen Plätzen entsprechende Tower. Für die eigene Figur wählt man zudem noch eine von mehreren Eigenschaften (z.B. schießt sie selbst auch auf Gegner, oder sie macht diese langsamer). Das ist anfangs noch einfach, kann später aber auch durchaus knifflig werden. Rift Riff kommt jetzt nicht gerade an Defense Grid ran, aber es hat mir schon sehr gut gefallen. Schade nur, dass ich in 6,5h schon alle Missionen durch hatte (dafür kostet es aber auch nur 7€). Es gibt allerdings auch noch 35 Challenges, die zum Teil schon echt happig sind. Für die werde ich sicher auch nochmal einige Stunden brauchen. 8/10
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 22. Jun 2025, 14:32

Psychonauts 2 im Game Pass
Sehr ähnlich zum ersten Teil: ein 3D-Jump'n'Run mit viel Story und Adventure-Elementen im typischen Stil von Double Fine und Tim Schafer. Der Einstieg war konfus, denn in der Story sind nur wenige Tage seit dem Ende von Teil 1 vergangen, in der Realität lagen dazwischen aber etliche Jahre und ein VR-Ableger, den ich nicht gespielt habe. Man bekommt zwar ein "Was bisher geschah"-Video, aber fühlt sich, als würfe man mittendrin anfangen. Aber ist das überwunden, wird die Geschichte doch sehr interessant und motivierend. Raz darf nun das Hauptquartier der Psychonauts erkunden (als Praktikant) und betritt natürlich wieder zahlreiche abgefahrene Gedankenwelten. In den besten Fällen werden da unterschiedliche Themen auf raffinierte Weise verknüpft und bei aller Lustigkeit auch tiefgründige Emotionen geweckt. Das 70er-Rock-Festival ist da ein klares Highlight, andere Gebiete fand ich aber eher flach und uninteressant. Da war Teil 1 in meiner Erinnerung stärker. Gameplay ist wie gesagt sehr ähnlich. Zu den bekannten PSI-Fähigkeiten kommen im Laufe des Spiel weitere dazu, die man auf die vier Schulterknöpfe des Gamepads verteilen kann. Da muss man öfter mal wechseln, wodurch man sich schlecht merken kann, wo was liegt. Grafik ist wohl Geschmackssache. Ein Cartoon-Stil kann über technische Schwächen hinwegtäuschen, aber wenn man den nicht ansprechend findet, bringt das halt nichts. Einige Charaktere sehen aus wie missglückte Muppets, ich finde das echt nicht hübsch. Aber sie sind gut vertont und wie gesagt konnte die Story mich zum Durchspielen motivieren, zumal der Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu anderen Genrevertretern zum Glück nicht frustrierend war und der Humor mich immer wieder amüsierte. 7.5
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Sa, 12. Jul 2025, 17:07

Batman: Arkham Origins: Bin als Batman mal wieder Gangster verkloppen gegangen. Dieser Teil soll eine eigene Batman-Originstory sein, aber wenn man die beiden Vorgänger Arkham Asylum und Arkham City kennt, dann fühlt sich das erst mal nicht so an. Den genauso wie in den beiden Vorgängern bekommt Batman einen Teil seiner Gadgets erst im Verlauf der Story und levelt auch von Null an auf. Erst durch die Story und die recht gut gemachten Rendersequenzen wird das ein bisschen klarer, bleibt aber doch recht oberflächlich. Ansonsten macht das Gekloppe wie gewohnt Spaß, auch wenn ich selbst trotz Gamepad nicht allzugut darin bin. Ich habe zwar paarmal eine Combo über 50 geschafft, aber die meisten Kämpfe sind doch weit daruntergeblieben, zu oft erwischt mich jemand, bzw. bin ich aus der Flow-Serie raus. Die Spielwelt ist diesmal nicht ganz so groß und auch nicht so überfachtet mit hunderten Collectibles, Zufallsereignissen oder Nebenmissionen. Arkham Origins würde ich nach den beiden Vorgängern als den etwas schwächeren Teil bezeichnen, aber da ich ebenso wie in Arkham City noch den Story-DLC offen habe, kann ich mir schön vorstellen, das noch mal auszupacken. In jeden Fall freue ich mich aber auf den Abschluss der Serie Arkham Knight.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 13. Jul 2025, 10:49

Mein GamePass-Abo habe ich jetzt auslaufen lassen, bevor der erste bezahlte Monat begonnen hätte. Clair Obscur habe ich nicht weitergespielt, da muss ich mir wohl irgendwann später mal einen Monat für gönnen. Überhaupt habe ich das Abo nach Psychonauts 2 eine Weile gar nicht genutzt, war auch zu heiß für PC-Spiele. Ausnahme war die Demo zu Tony Hawk's Pro Skater 3 + 4, die es nur für Vorbesteller des Spiels oder eben im GP gab. :irre:

Diese Woche wollte ich die letzte Gelegenheit natürlich noch ein wenig nutzen und habe erstmal Doom: The Dark Ages angezockt. Vor allem, um zu sehen, wie es bei mir läuft und wie die Steuerung mit Maus & Tastatur funktioniert. Beides erstaunlich gut! Zwar waren auch hier wie bei Indy niedrige Details voreingestellt und die VRAM-Anzeige war im roten Bereich, aber es lief sehr flüssig, so dass ich ein paar Stufen hochgeschaltet habe. Auch auf Hoch war es nicht wesentlich schlechter, sah aber auch nicht wesentlich besser aus - da gibt es noch etliche Stufen darüber und man kann Path-Tracing oder HDR aktivieren, wenn man die Hardware dafür hat. Wäre also bei mir spielbar, hat aber noch Luft nach oben. Das Gameplay ging gut von der Hand, die Benutzung des Schilds (mit der rechten Maustaste) ging mir schnell in Fleisch und Blut über. Auch das Parieren bestimmter Angriffe funktionierte dank langsamer Geschosse und großzügigem Zeitfenster (zumindest am Anfang) gut, hätte ich aber trotzdem nicht unbedingt gebraucht. Die Kämpfe hatten bisher (zwei Stunden Spielzeit) einen angenehmen Stressfaktor, eher wie Doom 2016 als das zu schnelle und volle Eternal. Allerdings ist die Anzahl der Spielelemente auch etwas übertrieben. Neben dem reinen Ballern und Blocken gibt es Schildschlag, Schildwurf, Nahkampf, Glory Kills und was weiß ich nicht alles. Und dann noch Levels, wo man einen Mech steuert oder auf einem Drachen reitet, die sich wieder ganz anders steuern (mit Ausweichen statt Blocken). Wäre aber durchaus ein gutes Gamepass-Spiel - aber wie schon bei Indy (und offenbar auch THPS) habe ich wieder keine Möglichkeit gefunden, das Spiel auf englisch zu stellen. Und deutsch geht in dem Fall leider echt nicht. Mit Waffen wie einer "Schienennagel-Kanone" möchte ich nicht kämpfen. Die ohnehin uninteressant wirkenden Zwischensequenzen schienen auch eher mäßig auf deutsch synchronisiert zu sein (habe die meistens nach kurzer Zeit abgebrochen). Außerdem habe ich alle bisherigen Doom-Spiele auf Steam, da will ich auch The Dark Ages haben. Aber für 80 €, wenn ich es grafisch wohl noch nicht voll auskosten kann? Da warte ich lieber noch etwas.

Für die letzten Tage wählte ich noch etwas, dass an zwei bis drei Abenden durchgespielt ist, es wurde Cocoon.
In dem Puzzlespiel steuert man eine Art zweibeinigen Käfer in isometrischer Perspektive und trägt Kugeln herum, die man in Fassungen einsetzt, um Dinge zu aktivieren. Doch diese Kugeln enthalten noch einmal komplette Welten, in die man an bestimmten Stellen hineinspringen kann oder aus ihnen heraus. Und wenn man dabei eine andere Kugel trägt, kann man diese darin ablegen und somit mehrere auf einmal herumtragen und ineinander verschachteln. Das ergibt coole "Um die Ecke"-Denk-Rätsel à la Portal. Jede Welt hat auch einen Bosskampf, bei dem es vor allem darum geht, die spezielle Mechanik zu verstehen. Auch wenn man nicht wirklich sterben kann, halten die einen u.U. eine Weile auf, das fand ich eher lästig. Nach dem Sieg verleiht die entsprechende Kugel aber eine spezielle Fähigkeit, wenn man sie trägt, womit man an anderer Stelle wiederum weiterkommt und neue Rätsel lösen kann. Auch wenn ich mal kurzzeitig hängenblieb, fiel mir die Lösung immer recht bald ein, oft verbunden mit einem witzigen "Ach, DAS geht?"-Moment. :-) Grafisch reißt es keine Bäume aus, aber der Effekt, wenn man nahtlos zwischen den Welten wechselt, ist immer wieder cool. Statt der bei HLTB angegeben 4-5 Stunden, habe ich eher 5,5 gebraucht und weiß nicht so recht, warum, aber es hat mir über die gesamte Zeit gut gefallen, weil das Hantieren mit den Welten echt mal was Neues war. Spannend gelöst fand ich auch, wie das Spiel komplett ohne Text und UI-Elemente auskommt, aber trotzdem gut zu verstehen ist 8.0

Im GP gäbe es an sich noch viele spannende Sachen. Auch THPS3+4 ist jetzt erschienen und will ich spielen. Aber jetzt habe ich eher mal wieder Lust, mich meinem Backlog zu widmen oder auch mal wieder mehr Serien zu gucken. ;-)
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 20. Jul 2025, 17:49

Trotz Game Pass war meine Switch durchaus auch in Benutzung in den letzten Monaten. Im ersten Halbjahr vor allem für Ring Fit Adventure, was bei der Gesamtspielzeit inzwischen Tears of the Kingdom überholt hat und somit mein meistgenutzter Switch-Titel ist.

Was neues - also letztes Jahr erschienenes - läuft zur Zeit aber auch: Tetris Forever
Das ist eine interaktive Dokumentation von Digital Eclipse anlässlich des 40. Jubiläums von Tetris. Gibt es auch für PC und andere Konsolen, aber die Kombination aus Nutzung am Fernseher oder mobil fand ich hier wieder ideal. Es gibt fünf Kapitel, in denen man sich entlang eines Zeitstrahls bewegt. Daran hängen Texttafeln, Fotos oder kurze Videos, in denen Alexej Pajitnov und andere von der ursprünglichen Entwicklung reden, vom Ringen um die Lizenzen für unterschiedliche Systeme, die diversen Umsetzungen, Nachfolger und Ableger. Der besondere Kniff: Viele dieser erwähnten Titel kann man auch direkt spielen! Nicht als Emulation, sondern nachprogrammiert, aber sehr originalgetreu und dennoch komfortabel zu starten und zu spielen. Dazu gibt es, sofern vorhanden, 3D-Modelle der Verpackung und die Original-Handbücher. Das geht vom Original in Zeichensatz-Grafik auf dem sowjetischen Elektronika-60 über die ersten DOS-Versionen bis zu diversen Umsetzungen für Nintendo-Systeme. Leider fehlen die wohl berühmtesten Versionen für NES und Gameboy (gibt es ja im Nintendo Switch Online-Abo, da durften sie das wohl nicht nutzen), aber dafür diverse damals nur in Japan erschienene Varianten. Wobei es sich natürlich immer noch meistens um ganz normales Tetris handelt und die Unterschiede eher historisch interessant sind. Nach etwa 10 Jahren enden die spielbaren Versionen und der detaillierte Rückblick, danach gibt es noch einen Schnelldurchlauf bis heute. Und als Bonus das ganz neue Tetris Time Warp. Das spielt sich auch sehr gut, mit den inzwischen üblichen Features moderner Tetris-Versionen, hat als Kniff aber Zeitsprünge in frühere Epochen, in denen man Bonuspunkte sammelt. Und da ist mit dem 1989-Modus dann doch etwas der klassischen Gameboy-Version nachempfundenes dabei. Und weil die Entwickler sich deren Beliebtheit bewusst sind, gibt es spezielle Modi, die rein in dieser Variante gespielt werden. Aber bei aller Nostalgie muss ich dann doch sagen, dass sich das moderne besser spielt. Und generell fällt auf, wie gut das Ur-Prinzip immer noch funktioniert - und die ganzen Abwandlungen, die damals versucht wurden, um einen Tetris-Nachfolger zu finden, nur unnötige Verkomplizierungen sind, die den Spaß eher verringern. Die meisten Varianten habe ich daher nur mal kurz angespielt. Nur Super Bombliss alias Tetris Blast hat es mir echt angetan, das spiele ich auch nach Ansehen der kompletten Doku immer wieder mal. Lässt sich über separates Menü alles recht komfortabel auswählen.
Wenn man sich alles einmal anschaut und manche Spielversionen vielleicht auch mal etwas länger, hat man schon 10 Stunden rausgeholt, ich finde, das lohnt sich echt. So ein Programm ist schwer zu bewerten, denn Tetris ist eben zeitlos genial und eine Doku ist kein Spiel. Aber da wie gesagt einige Versionen echt auch heute noch viel Spaß machen, aber andererseits manche weniger gelungen sind und letztendlich wenig Varianz drin ist, gebe ich mal eine sehr gute 8.5
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Do, 24. Jul 2025, 19:53

Joe Dever’s Lone Wolf HD remastered: Die Lone Wolf-Spielebücherserie hat tatsächlich auch mal eine Spieleversoftung bekommen und abgesehen von ein paar anfänglichen Schwierigkeiten hat sich das auch ganz angenehm spielen lassen. Dabei bleibt das Spiel ganz nah an den Büchern, man liest die meiste Zeit eine durchaus recht umfangreiche Geschichte und bekommt aller Nase lang eine Entscheidung vorgesetzt, wie man weiter vorgehen will, oder muss einen Kampf bestehen. Das wiederum funktioniert je nach ausgewähltem Move über unterschiedliche Quicktime-Attacken, also entweder Button-Smashing oder die Maus in die richtige Richtung ziehen. Daran musste ich mich erstmal gewöhnen, gerade am Anfang war das tricky und gleich im ersten Kampf habe ich mal feste ins Gras gebissen. Der Schwierigkeitsgrad ist echt nicht von ohne, die Quicktime-Events sind ein krasser Gegensatz zum sonst so gemächlichen Ablauf. Die Story selbst ist auf dem typischen Niveau der Spielebücher, also weder überragend tiefgängig noch sonderlich intellektuell, versprüht aber nach einer Weile angenehme Fantasy-Atmosphäre. Lone Wolf kann seine Kai-Fähigkeiten, aus denen am Anfang ein paar ausgewählt werden, immer wieder anwenden und wenn es in den Kampf geht, wechselt es in eine 3D-Szenerie, wo dann die Quicktime-Einsätze folgen. Ich fand’s überraschend gut und könnte mir vorstellen, das mal wieder zu spielen und dabei die anderen Entscheidungen auszuprobieren.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Fr, 25. Jul 2025, 19:10

Homefront: Ein Call of Duty-Klon in nicht mal ansatzweise so gut. In Homefront greift Nordkorea die USA an und erobern sie auch fast. So viel schon mal zur "schrecklich plausiblen nahen Zukunft". :roll: Man spielt dann sieben recht kurze Level lang im amerikanischen Widerstand, erlebt eine hanebücherne Story, mäßig interessantes Geballer in unbedeutenden Dörfern oder sogar Supermärkten, dass sich auch noch schlecht steuern lässt, und darf sich ein paar Grausamkeiten der nordkoreanischen Besatzer anschauen. Dafür dass das im Jahr 2027 spielen soll, fühlt sich das eher wie 1970 an. Ein paar Produktionswerte hat das Spiel ja, aber es ist so unglaubwürdig und befremdlich, die Begleiter sind total uninteressant, eher nervig, und das Gameplay ist schon ein verdammt schlechter Abklatsch von Call of Duty. An einem Abend hatte ich das dann tatsächlich durch, trotz dass ich x-mal abgekratzt bin. Zum Glück gab's das damals mal kostenlos bei Steam.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mi, 6. Aug 2025, 18:06

Happy Game. Die Spiele von Amanita Design sind ja oftmals sehr knuffig, da war ich doch ganz schön überrascht, dass es hier in eine völlig andere Richtung ging. Man muss nämlich die Alpträume eines kleinen Kindes durchleben und dabei (eher einfache) Rätsel lösen, um voranzukommen. Das alles ist ausgesprochen kreativ und sieht auch klasse aus. Das waren zwei sehr kurzweilige Stunden, 8/10.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Fr, 8. Aug 2025, 21:05

Quake 2 Enhanced. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, ich habe das damals gar nicht gespielt. Quake fand ich nie so gut wie Doom/DN3D/Unreal, vor allen Dingen, weil mir die Grafik überhaupt nicht gefallen hat. Q1 war aber mein erster Online-Multiplayershooter, Q3 habe ich ebenfalls gerne gespielt, auch wenn Unreal Tournament wiederum ganz klar mein Favorit war.

Die Enhanced-Edition ist sehr gut gelungen, es gibt wohl einige Verbesserungen, die aber ohne den direkten Vergleich eigentlich gar nicht auffallen. Auf Normal fand ich das überraschend leicht, einfacher als die alten Dooms. Da bin ich schnell durchgerusht (sehr praktisch, dass man sich mit Pfeilen auf dem Boden anzeigen lassen kann, wohin man muss) und am Ende konnte ich mich mit jeweils zwei Quaddamage und Invulnerability einfach vor den Boss stellen und der war nach ein paar Sekunden weg. Perfektes Gameplay, gemischt mit einer Grafik zum Weglaufen. Hat mir alles in allem sogar mehr Spaß gemacht, als zuletzt Wolfenstein: The New Order, 8/10
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Sa, 9. Aug 2025, 17:52

Wie passend, ich spiele gerade Doom 3 BFG Edition. Das ist ja auch ein Remaster, der Release ist allerdings schon länger her als sein Abstand zum Original. :?
Da kann ich schon mal sagen, dass die Grafik natürlich auch nicht mehr neuwertig ist, das Spiel mit Licht und Schatten aber immer noch sehr atmosphärisch.

Und bei Steam ist gerade QuakeCon Sale, da sind nicht nur die Spiele von id Software, sondern so ziemlich alles von Bethesda im Angebot.
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Fr, 15. Aug 2025, 19:07

In Figment läuft man in isometrischer Perspektive durch eine surreale Welt, löst altbekannte Schalter- und Blöcke-Rätsel und bestreitet einfache Kämpfe. Die kreative Optik wiegt dabei das eher uninspirierte Gameplay auf, zudem gibt es noch einen Kniff, denn das ganze ist ein Musical! Und so singen die Bosse, während man gegen sie kämpft. Das waren ein paar nette und kurzweilige Stunden, mehr (also der sehr ähnliche Teil 2) brauche ich davon aber auch nicht, 7/10.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mi, 20. Aug 2025, 20:27

Und erneut habe ich einige Spiele ausprobiert, an denen ich aber nicht sehr lange drangeblieben bin. Dabei hatte ich mir von den Titeln durchaus was versprochen, aber diese Spiele funktionieren für mich einfach nicht.


Jagged Alliance: Back in Action fängt leider den Charme der beiden Vorgänger überhaupt nicht ein. Die Söldner sehen nach nichts aus und werden langweilig gesprochen, da konnte ich einfach nicht lange dranbleiben.

Marlow Briggs and the Mask of Death: Hack and Slash-Action mit allerlei übersinnlichen Gadgets in halb mythologischen, halb real designten Levels. Leider habe ich nach ca. einem Drittel die Gegner nicht mehr geschafft und etwas entnervt aufgegeben.

Viscera Cleanup Detail: Shadow Warrior: Tja mit dem Mob durch die Shadow Warrior-Level zu laufen und Blut aufzuwischen oder Körperteile einzusammeln klang dann doch um ein Vielfaches besser als es tatsächlich war. Ich habe glaube ich nach einer viertel Stunde wieder aufgehört. Putzen macht schon im echten Leben nicht viel Spaß.

Space Pirates and Zombies: Ziemlich sperrig zu bedienen, gefühlt passiert durch das Aufrüsten der Schiffe nicht wirklich was und am Ende geht es immer nur darum, sein Kampfschiff über den Bildschirm zu jagen und Gegner schnell genug abzuballern. Das macht mir leider nicht allzulange Spaß.

How to Survive: Urks, komisches Zombie-Survival auf einer Insel, das einem auch die Spielmechanik schlecht erklärt. Habe ich schnell wieder sein gelassen.

Forced: Ein komischer Diablo-Clon, der sich aber nur mit WASD spielen lässt und die Maus ist nur zum Zuschlagen da. Das hat mich dann auch nicht überzeugt.

Mortal Kombat Komplete Edition: Das ist mal bockeschwer, schon das Tutorial wird zur Glückssache, Buttonsmashing am Gamepad und eine fürchterliche Story haben mich nach ein paar Kämpfen völlig abgeschreckt. Ich hoffe, dass die Nachfolger noch was taugen, da habe ich auch noch was auf dem Pile of Shame.

Aqua Kitty – Milk Mine Defender: Shot’em’up ähnlich von Syder Arcade, aber auch viel zu schwer selbst im leichten Spielmodus. Auch hier gibt es leider nur Ballern und die eigenen Miner beschützen. Wäre es nicht so schwer, dann wäre das wohl völlig ok zu spielen, aber so ist das eher ärgerlich.

HOARD: Über eine Karte scheucht man seinen eigenen Drachen, greift Karavanen, Dörfer und Städte und Burgen an, oder auch den gegnerischen Drachen, raubt mal ne Prinzessin, schleppt aber vor allem Gold in sein eigenes Lair ran. Wer nach 10 Minuten am meisten hat, gewinnt. Wäre die Steuerung nicht so hundsmiserabel schlecht, könnte man das vielleicht sogar eine Weile spielen. So aber reicht das nur für ein paar Partien, dann hatte ich die Lust verloren.

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