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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mi, 20. Sep 2023, 23:07

Surgeon Simulator fand ich auch furchtbar. Hab nicht mal die erste Operation hinbekommen.
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Do, 21. Sep 2023, 20:09

Ich auch nicht...


Teil 2/2

The Plan: Gibt’s glaube ich kostenlos bei Steam und ist nach fünf bis zehn Minuten durchgespielt. Man fliegt eine Fliege immer zum Licht….

Droid Assault: Ein Arcade-Shooter, der mich genau drei Level lang interessiert hat, dann wurde es langweilig…

Beat Hazard: Ein Asteroids-Klon als Musikrhythmusspiel umfunktioniert. Macht ein paar Songs lang Spaß, dann war‘s das auch schon.

Cargo Commander: Das Konzept klang echt spannend. Man durchforstet im Weltall andere Container nach nützlichen Ressourcen und stattet sich so ein bisschen aus. Dabei hat man nur ein paar Minuten Zeit, denn der Magnet, mit dem man sich eine Handvoll Container heranzieht, hält nur kurz. Das wird dann in den letzten Containern immer etwas haarig, rechtzeitig wieder zurückzukommen. Leider ist die Ausbeute immer so marginal gewesen, dass man fast nie genug Ressourcen hatte, um in Ausstattung zu investieren, die Ressourcen haben geradeso für Nahrung und etwas Munition gereicht. Und die war auch fix alle, wenn man mal auf einen Robotergegner in einem Container gestoßen ist. Nach ein paar Stunden war mir das dann zu sehr immer dasselbe, ich habe keinen Fortschritt gespürt und habe es dann sein gelassen.

Cortex Command habe ich überhaupt nicht verstanden. Ein Action-Strategiespiel im SciFi-Military-Bereich mit undurchschaubaren Spielmechaniken. Ich habe es echt ein paar Mal probiert zu verstehen und zu spielen, aber das hat nicht funktioniert.

Symphony: Noch ein Rhythmusspiel, das ebenfalls die eigene Musik auf der Festplatte erkennt und man dann Gegner im Rhythmus der Musik abschießen lässt. Macht ein paar Songs lang Spaß, dann hat es mir gereicht.

Port Royale 3 habe ich genau eine Partie gespielt, was eine der zwei Kampagnen gewesen sein müsste. Das war mal OK, aber wie bei allen Spielen dieser Art wird das irgendwann dröge, immer dasselbe Schiff dieselbe Route langzuschicken. Paar Elemente sind zwar zur Auflockerung drin, aber das genügt nicht.

Wasteland Angel: Noch so ein GTA-Klon wie die ersten beiden GTAs, nur diesmal im postapokalyptischen Wasteland und als Arcade-Arenashooter umgesetzt. Mit dem Auto geht’s gegen Endzeit-Fahrzeuge, die alle abgeschossen werden wollen. Leider in ziemlich langweiliger Präsentation. Macht auch für ein paar Missionen Spaß, dann wird’s wirklich langweilig.

Journey down wurde mir mal als Grim Fandango-ähnliches Spiel angepriesen. Na ja, als eine Art 3D-Adventure mit abgefahrenen Figuren ist das sicherlich ganz nett, aber bei mir hat das überhaupt nicht gezündet. Wie alle modernen Adventures leidet es unter einer geringen Rätseldichte und einem geringen Umfang bei Schauplätzen und Figuren. Mir war schließlich auch die Story zu abgespaced und konnte kaum mein Interesse wecken. Irgendwo in der Mitte vom zweiten Teil/Akt habe ich dann aufgehört.

Monaco: What’s yours is mine ist zwar auf den ersten Blick ein putziges Heist-Game, war mir aber auch einfach zu viel Trial and Error. Da verliere ich ebenfalls die Lust.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Mi, 27. Sep 2023, 20:58

Baldur’s Gate 3: Und jetzt habe ich den Endgegner geschafft. Baldurs Gate ist dabei ein bisschen kaputt gegangen, aber den bösen Machenschaften ist ein Ende gesetzt. 8) Also insgesamt ist es ein sehr cooles Spiel und ich hatte beim Spielen eine unheimliche Abenteuerlust. Mir hat bisher auch kaum ein Spiel so sehr das Gefühl gegeben, dass ich meine eigene Geschichte erzähle. Ich könnte hier viel von den ganzen Erlebnissen, Storys, Quests oder Kämpfen in Baldurs Gate 3 erzählen, oder von den Begleitern und ihren Entwicklungen, oder wie sehr sich die Umgebung in das Geschehen einbeziehen lässt und was man in der Welt alles anstellen kann. All das zeigt mir, dass ich mehr über das Abenteuer nachgedacht habe, als über die Spielmechanik. Und das sagt mir, dass das Spiel schon ganz viel richtig macht und durchaus ein würdiger Nachfolger von Teil 2 ist. Von mir gibt es in jeden Fall eine dicke Empfehlung.

Trotzdem ist aber nicht alles in Butter und ein bisschen Kritik sei erlaubt. An den perfekten Spielfluss von Baldur’s Gate II kommt es meiner Meinung nach nicht ganz ran. Die Kameraführung ist manchmal echt hakelig, vor allem in engen Gassen, Häusern oder Dungeons. Es wird zudem nichts von den D&D-Regeln oder Spielmechaniken erklärt, das Tutorial ist super rudimentär und es lässt sich vieles nur durch Herumprobieren herausfinden. Das heißt dann auch schon mal häufiges Nachladen. Technisch hat das Spiel auch seine Macken und ist vor allem im dritten Akt noch nicht ausgereift. Fehlerhafte Animationen oder ein seltsames Zittern bei Nahaufnahmen in den Gesprächen sind nicht gerade fein anzusehen. Und so sehr ich die Story, eine ganze Reihe echt knifflige Entscheidungen und die wirklich starke Ausarbeitung der Charaktere mochte, im dritten Akt lässt das etwas nach und wirkt nicht mehr so rund und gelungen wie in den ersten beiden Akten. Das zieht sich dann leider bis zur seltsam geschnittenen Endsequenz durch. Das wird jetzt nicht gleich schlecht, aber das Niveau wird meiner Meinung nach nicht ganz gehalten. Es gibt aber immer noch atmosphärische Höhepunkte, z.B. im House of Grief, einschließlich eines großartigen Bossfights, wenn dieser Weg gewählt wird, die jedenfalls den Kämpfen von Akt 1 und 2 in nichts nachstehen.

Für mich bleibt Akt 2 der spielerische und erzählerische Höhepunkt und ich werde Baldur’s Gate 3 definitiv noch mal spielen, mit anderen Partybegleitern, vielleicht ein paar anderen Entscheidungen und gern durch ein Addon erweitert. Ich hoffe jedenfalls sehr, dass das Spiel nach dem Erfolg, den es jetzt schon hat, nicht für sich allein stehen bleibt und in irgendeiner Form fortgesetzt wird. Da bin ich definitiv dabei. :D
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 8. Okt 2023, 21:09

The Council ist ein Adventure à la Telltale, nur dass man hier komplett auf QTEs verzichtet und stattdessen ein Skill-System mit Skill-Checks in den Dialogen hat. Setting und Story sind gelungen: Ende des 18. Jahrhunderts trifft man auf bekannte Persönlichkeiten (George Washington, Napoleon etc), man ist selbst Mitglied eines Geheimbundes und deckt eine Verschwörung auf. Weniger gelungen sind dagegen die Rätsel, die teils derart konfus sind, dass ich mir gar nicht erst die Mühe gemacht habe, sie selbst zu lösen. Dafür gibt's gerade noch eine 7/10.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 22. Okt 2023, 15:56

Star Trek: Borg, der interaktive Film von Simon & Schuster aus den 90ern, ist neuerdings als inoffizielles HD Remaster kostenlos spielbar. Auf Basis einer nur in Japan veröffentlichten DVD-Version hat ein Fan die Videos hochskaliert, eine direkt im Browser spielbare Version des Programm darumgebastelt und auf seinem privaten Server hochgeladen: https://borgremastered.com/
Die Videos sehen echt klasse aus und die Story ist auch unterhaltsam: Als junger Sternenflottenoffizier wird man von Q auf eine Zeitreise mitten in die Schlacht von Wolf 359 (die mit Locutus und so) verfrachtet. Das "Gameplay" ist natürlich nicht so toll. Man kann ab und zu was anklicken, bei den sogenannten "Entscheidungen" gibt es aber immer nu eine "richtige" Wahl, damit es weitergeht. Das Scheitern lohnt sich aber auch immer mal dank der witzigen Videos mit John deLancie.
Für die Länge einer Star-Trek-Doppelfolge echt unterhaltsam.
Ist jetzt schon einige Wochen online, ohne dass es Copyrightbeschwerden gab, aber man weiß nie. Also nicht zu lange warten. ;-)
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Sa, 11. Nov 2023, 11:09

Puyo Puyo Tetris 2 gibt es auch auf Steam, ich habe es aber auf der Switch im bisher von mir nicht genutzten Handheldmodus gespielt. Das erinnert an alte Gameboy-Zeiten. :-) Dass ich Teil 1 übersprungen habe, lag einfach am Preis. Im eShop kosten beide Teile regulär happige 40 €, aber der zweite war neulich stark reduziert, also habe ich da zugeschlagen.
Tetris muss ich ja niemandem erklären. Puyo Puyo stammt wie auch dieses Crossover von Sega. Statt Blöcken (Tetrominos) fallen bunte Blobs (Puyos) herunter. Gleichfarbige nebeneinander liegende verketten sich (auch "ums Eck", aber nicht diagonal) und vier gleiche verschwinden. Darüberliegende fallen dann runter, was Kombos ermöglicht. Die sind auch nötig, denn man spielt immer gegen einen (menschlichen oder Computer-)Gegner und schickt diesem durch Kombos "Müll" aufs Spielfeld. Da ist dann weniger gemütliches Puzzlen als mitunter hektisches Taktieren angesagt. Neben dem Standard-VS-Modus (in beliebiger Kombination, also z.B. Puyo Puyo gegen Tetris) gibt es weitere Varianten. Etwa den Talentmodus, wo man ein Team aus drei Charakteren mit unterschiedlichen Fähigkeiten wählt. Oder Fusion, wo Puyos und Tetrominos ins gleiche Spielfeld fallen - das ist geistig echt anspruchsvoll.
Beendet habe ich jetzt den Abenteuermodus für Einzelspieler, der über eine überraschend lange Spielzeit etliche Partien der unterschiedlichen Modi in eine Geschichte einbettet. Die sollte man allerdings keinesfalls ernstnehmen. Ein Haufen Charaktere (die man so für den Talentmodus freischaltet) redet endlos belangloses Zeug und am Ende werden eh alle Probleme über einen "Kampf" in den erwähnten Spielvarianten gelöst. Präsentiert wird das im Stil einer simpel gezeichneten Visual Novel, immerhin mit englischer oder japanischer Sprachausgabe und (oft schlecht übersetzten) deutschen Texten. Der kindliche Anime-Kitsch hat einen gewissen Trash-Spaß-Faktor, ist aber auch oft schwer auszuhalten. Spielerisch lagen mir manche Modi mehr als andere und auch sonst fand ich den Schwierigkeitsgrad stark schwankend. Man kann Partien, die man nicht schafft, aber auch einfach überspringen und weiterspielen.
Na ja, zum Glück ist Tetris unverwüstlich und auch Puyo Pyuo gibt es nicht umsonst schon seit den 90ern. Die Kombination aus beidem finde ich durchaus spannend. Dass ich jetzt noch stundenlang weiter Partien ohne das Storykorsett spiele, halte ich aber für unwahrscheinlich. Dafür warte noch zu viel anderes. Aber es war nett für zwischendurch. 7.5
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Sa, 18. Nov 2023, 20:36

Panzer Corps 2 ist, nunja, genau das gleiche wie Panzer Corps oder halt Panzer General, nur etwas hübscher und mit minimalen Mechanik-Änderungen. Dementsprechend hat es mir wieder viel Spaß gemacht. Auf die unzähligen DLCs werde ich dieses Mal aber verzichten. 8/10
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 19. Nov 2023, 15:37

Das habe ich auch noch auf dem Radar, obwohl ich ebenfalls noch genügend Teil 1 spielen könnte. Da bin ich zwar durch die deutsche Kampagne durchgekommen, aber nur auf einem der leichteren Schwierigkeitsgrade, schon auf dem mittleren (der anfänglich verfügbaren) hatte ich meine Schwierigkeiten. Die vielen anderen Kampagnen habe ich gar nicht angefasst.

The Night of the Rabbit: Und wieder ein deutsches Adventure, leider wieder ziemlich langweilig und dröge, gegen Schluss habe ich mich da richtig durchgequält. Man spielt einen Jungen, der gerne Zauberer werde will und sein Abenteuer im Zauberwald, genauer gesagt in Mousewood, erlebt. Hat ein paar Anleihen von Alice im Wonderland. Das Spiel hat eine ganz stattliche Anzahl an Dialoge, aber leider hört man fast nur zu und wählt selbst kaum was aus. Die Rätsel sind jetzt auch wieder nicht zu viele, zur Hälfte Ok, bei der anderen Hälfte habe ich mich paar Mal gefragt, wie man darauf kommen soll? Also insgesamt aus meiner Sicht nichts, was man irgendwie verpasst hat.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 19. Nov 2023, 18:12

thwidra hat geschrieben:
Das habe ich auch noch auf dem Radar, obwohl ich ebenfalls noch genügend Teil 1 spielen könnte. Da bin ich zwar durch die deutsche Kampagne durchgekommen, aber nur auf einem der leichteren Schwierigkeitsgrade, schon auf dem mittleren (der anfänglich verfügbaren) hatte ich meine Schwierigkeiten. Die vielen anderen Kampagnen habe ich gar nicht angefasst.

Da gibts dann eigentlich überhaupt keinen Grund, zum Nachfolger zu greifen. Spiele lieber erstmal Afrika/Allied/Soviet Corps, die sind auch abwechslungsreicher als die Hauptkampagne. Teil 2 ist da quasi wieder ein Schritt zurück und bietet bisher nur eine lange deutsche Kampagne.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Fr, 24. Nov 2023, 14:54

Ich bin immer noch an Zelda dran, mittlerweile weit über 100 Stunden, und liebe es immer noch. Aber wei Stunden konnte ich mir doch ncoh zeit für was anderes nehmen:

Dangeresque: The Roomisode Triungulate
Die Macher von Homestar Runner (Flash-Cartoons aus den 2000ern) hatten schon vor einer Weile die erste "Roomisode" zu Dangeresque, eine Parodie auf 80er-Actionhelden gemischt mit Noir-Detektiven ("the world's best crooked cop/private eye"), herausgebracht: Ein kurzes Point'n'Click-Adventure mit nur einem Schauplatz. Um zwei weitere Episoden erweitert und mit Sprachausgabe und Zwischensequenzen aufgemotzt, erschien das vor wenigen Monaten für kleines Geld bei Steam und itch.io. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Ich bin jetzt nicht der größte Fan des Pixelstils, gerade bei Adventures, aber da weckt doch ganz nette 90er-Gefühle. Sogar einen Punktezähler wie bei den alten Sierra-Spielen gibt es. Das Ganze ist natürlich vor allem für Fans und daher voller Anspielungen und Insider. Die Rätsel selbst sind nett, aber eher einfach gehalten. aber es ist doch schön, dass diese Charaktere und der tyische Humor weiterleben, obwohl Flash lange tot ist (die Toons gibt's inzwischen auch auf YouTube und ab und zu erscheint noch was Neues). 7.0
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Di, 28. Nov 2023, 16:26

Gestern habe ich im dritten Anlauf Immortal Fenyx Rising durchgespielt. Knapp 47 Stunden hat's gedauert, bis ich den Abspann bewundern durfte - je länger das Spiel dauerte, desto linearer bin ich vorgegangen, hab diverse Vaults, Truhen, Challenges, etc links liegen lassen und wollte zum Ende kommen. Das heißt aber nicht, dass es mir zu dem Zeitpunkt keinen Spaß mehr gemacht hat. Das Spiel sieht durchgehend wunderschön aus, die Rätsel waren meisten interessant und die Kämpfe mit ihrer eleganten Wucht ziemlich befriedigend. Naja, ich spiele wenig bis gar nichts durch, das sollte Lob genug sein. :D
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Do, 30. Nov 2023, 19:14

Dust: An Elysian Tail hat mich kaum begeistern können und ich fand es nur so mittel interessant. Allerdings ist es kurz und auf den unteren Schwierigkeitsgraden auch gut zu meistern, einfach Klingensturm und Geschosse in den Kämpfen dauerhaft an, der Rest erledigt sich von alleine. Mit Dust metzelt man sich durch den Plattformer, angesiedelt ist das in einem Fantasy-Setting, leicht anime, stärker kindisch ausgerichtet. Gelegentlich werden Sidequests erfüllt und etwas Charakter- und Inventarmanagement kommt hinzu. Ich fand gerade im späteren Verlauf die Spielgebiete richtig verwirrend und man muss auch Abschnitte wiederholen, um zu bestimmten Kreuzungspunkten zu kommen. Dust: An Elysian Tail war für einmal fix durchspielen OK, mehr muss für mich aber nicht sein.
 
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 3. Dez 2023, 15:36

Hui, Dust habe ich vor mittlerweile knapp 9 Jahren gespielt und damals eine 9.0 gegeben. Aus dem Kopf könnte ich jetzt allerdings nicht mehr sagen, was mir daran so gut gefallen hat. ;-)

Aber das Internet vergisst nicht. Im Rahmen eines GG-Projekts schrieb ich:
Dust - An Elysian Tail begeistert sofort mit wunderschöner 2D-Grafik und sehr guter (englischer) Sprachausgabe. Es mischt klassisches „Metroidvania“ mit RPG-Elementen, so dass man ständig durch die Suche nach zusätzlichen Fähigkeiten, die neue Wege öffnen, und die Aussicht auf den nächsten Levelaufstieg motiviert wird.

Das kombobasierte Kampfsystem macht viel Spaß, auch wenn es auf Dauer mehr Abwechslung vertragen könnte. Ein weiteres Highlight sind die Dialoge mit den vielen sympathischen Figuren. Held Dust wird von einem sprechenden Schwert und dessen Wächterin, einem geflügelten Wesen mit orangem Fell und großer Klappe namens Fidget, begleitet. Die kuriose Truppe bringt eine ordentliche Portion Humor ins Spiel und die Story wird mit der Zeit auch interessanter als sie anfangs scheint. Ich hatte 16 Stunden richtig viel Spaß damit.
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

So, 3. Dez 2023, 15:58

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom
Geschafft! Diesmal waren es "140 Stunden oder mehr", also etwa ein Drittel mehr als beim Vorgänger Breath of the Wild. Und gerade in diesen letzten drei Dutzend Stunden drehte das Spiel noch mal so richtig auf. Die Hauptquests, die man nach dem Einführungsgebiet bekommt, waren ja sehr ähnlich zu BotW, doch hier geht es danach noch weiter und es öffnen sich neue Abschnitte. Da wurde einiges an spannenden Abenteuern geboten. War das schwache Finale noch ein Kritikpunkt am Vorgänger, gab es diesmal einen richtig coolen Bosskampf und eine schöne Endsequenz. Auch sonst wurden konsequent Schwächen und Kritikpunkte angegangen. Dass man bei Regenwetter keine Felswände hochklettern konnte, hat echt genervt. Jetzt gibt es Anti-Rutsch-Ausrüstung und -Medizin, dem dem vorbeugt. Und neben den vier schon von mir beschriebenen Fähigkeiten, die man direkt zu Anfang bekommt, gibt es jetzt, ähnlich wie in den klassischeren Zelda-Teilen, wieder in jedem Dungeon eine neue, die man speziell dort für die Rätsel und den Endgegner braucht. Genauer gesagt bekommt man Begleiter, deren Spezialfähigkeit auf Befehl des Spielers ausgelöst wird. Die sind teils für die Fortbewegung, teils im Kampf sehr nützlich, und die Begleiter kämpfen auch selbstständig mit. Hat man am Ende alle fünf beisammen, kann man die oft auch die Hauptarbeit machen lassen. Ziemlich cool, zumal die Kämpfe an sich leider nicht wirklich verbessert wurden. Immerhin gibt's neue Monsterarten und insbesondere bei den Großgegnern nun mehr Abwechslung. An manche habe ich mich aber wieder nie so richtig rangewagt. Da hat man auch nach etlichen Stunden noch viel Respekt vor einem dreiköpfigen Drachen mit Elementarangriffen...
Also das ist zweifelsfrei wieder ein Meisterwerk von Nintendo. Was man selbst aus der bekannten Spielwelt an neuen Abenteuern rausgeholt hat, ist der Hammer. In der Mitte hatte ich einen kleinen Durchhänger, wo storymäßig nicht so viel passierte und die komplexe Steuerung verlangt einiges an Einarbeitungszeit. Das verblasst aber im Laufe der Zeit. Selten war ich so nah an der Höchstwertung, aber die zu zücken, scheue ich mich dann doch. Aber das ist eine ganz klare 9.5.
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Re: Spiele, für die sich ein eigener Thread nicht lohnt

Fr, 29. Dez 2023, 21:03

The Invincible
Ein Sci-Fi-Adventure nach dem gleichnamigen Roman von Stanislaw Lem (Der Unbesiegbare). Na gut, eher ein Walking Simulator, in dem man aber auch Multiple-Choice-Dialoge führt, Entscheidungen trifft und ganz selten mal ganz kleine Rätsel löst. Es ist keine direkte Umsetzung des Buches, das ich vorher nicht kannte, sondern, wenn ich es richtig verstanden habe, ein Prequel aus anderer Perspektive.
Man erwacht zu Beginn als Astronautin Yasna mit Erinnerungslücken auf einem fremden Planeten und findet nach und nach heraus, was man eigentlich dort macht und was mit dem Rest der Crew passiert ist. Zudem stellt sich heraus, dass eine feindliche Fraktion ebenfalls ein Forschungsteam dort hat. Hauptmotivation ist aber, das Geheimnis des Planeten herauszufinden, der trotz lebensfreundlicher Umstände völlig tot ist. Diese Geschichte ist superspannend und hielt mich die 7 Stunden Spielzeit voll bei der Stange, obwohl es wenig echte Interaktion gibt und das langsame Lauftempo von Yasna manchmal nervt. Man trifft auch auf andere Charaktere, ist die meiste Zeit aber nur in Funkkontakt mit dem Astrogator auf dem Schiff im Orbit. Die Dialoge sind interessant und super vertont. Grafisch gefiel mir das auch sehr gut, stockte bei vollen Details auf meinem PC aber manchmal. Ist in diesem Spiel allerdings nicht schlimm. Die verwendete Technologie im Spiel hat einen sehr coolen analogen Retro-Look, der zum Veröffentlichungszeitraum der Vorlage passt. Den Verlauf der Geschichte kann man durch seine Entscheidungen beeinflussen und es gibt wohl mehrere Enden. Meins kam leider sehr abrupt und ließ mich unbefriedigt zurück. Der letzte Savepoint liegt wohl weit genug zurück, dass man verschiedene Dinge ausprobieren kann...
Als Fan derartiger SF-Stories hat mir The Invincible sehr gut gefallen, auch wenn spielerisch nicht viel dran ist. In seinem Genre fällt mir aber nicht viel besseres ein. 8.5
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