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thwidra
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Test: Warcraft 3

Fr, 26. Jul 2002, 15:44

So, ich möcht's jetzt mal offiziel ankündigen: Ich würde gerne einen Test zu Warcraft 3 machen. ich schätze aber mal, das ich noch mindestens zwei Wochen dafür brauchen werde, da ich es auch noch ein wenig im Battle.net spielen... äh... testen will. Wenn mir also jetzt jemand sagt: "Ich schaffe den Test eher, ich bin schneller, ich schaff's schon in einer Woche.", dann überlase ich ihm gerne auch die Aufgabe.
Ansonsten steht die Frage zu einem zweiten (vielleicht auch dritten) Meinungskasen.
 
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ButtSeriously
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Fr, 26. Jul 2002, 19:08

Meinungskasten? Immer gerne. ;)

Grüße von
ButtSeriously
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thwidra
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Di, 17. Sep 2002, 16:32

Endlich, endlich, endlich hab ich ihn fertig bekommen. Sorry, mir sind einfach zu viele langwierige Dinge dazwischen gekommen. Weiter unten hab ich dann noch ein, zwei Fragen, bzw. Anmerkungen. Ansosnten wie üblich die Bitte zur Suche nach etwaigen Fehlern. :)
Viel Spaß beim lesen!
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WARCRAFT 3 -
REIGN OF CHAOS

Angekündigt als Revolution im Echtzeitstrategie-Genre sollte Warcraft 3 mehr Rollenspiel als Echtzeitstrategiespiel werden. Da das Konzept scheinbar nicht so leicht aufging, besann sich Blizzard wieder in die andere Richtung und machte aus Warcraft 3 ein solides Strategiespiel mit nur einigen RPG-Elementen.

Dieser kleine Evolutionsschritt tut dem Genre dabei ausgesprochen gut, die Konzentration auf einige wenige, dafür aber wichtige Einheiten, ist einer der neuen Punkte, die sich aus diesem Konzept ergeben. Massenschlachten und Rushs, welche bisher die meisten Echtzeitstrategiespiele kennzeichneten, sind damit theoretisch passé. Die Entwicklung des Helden bekommt einen wichtigen Stellenwert neben dem üblichen spielerischen Einerlei, wie Basenbau und Einheitenrekrutierung.

Von Helden, Skills und magischen Gegenständen
Wer jetzt an ein Diablo in Strategieform denkt, der liegt da nicht ganz falsch, allerdings auch nicht ganz richtig. Ein Held gehört mit seinen Spezialfähigkeiten nun zum Kern der Truppe. Er beeinflusst je nach Typ die Kampfeinheiten durch bestimmte Angriffs- oder Schutzauren und kann direkt durch z.B. Heilzauber auf sie einwirken. Weiterhin gehören spezielle Angriffsfähigkeiten zu seinem Repartoir, welche, natürlich, feindlichen Einheiten besonders viele Lebenspunkte abziehen können, sie verlangsamen, vergiften oder an den Boden fesseln können. Die insgesamt vier Spezialfähigkeiten je Held lassen sich bei einem der 10 möglichen Levelaufstiege um eine von maximal drei möglichen Stufen steigern. Alle Fähigkeiten lassen sich demzufolge nicht perfekt ausbilden.
Definiert wird ein Held über die Attribute Kraft, Beweglichkeit und Intelligenz, welche sich auf Gesundheit, Mana, Angriffsschaden und Rüstung auswirken. Diese Werte sind aber von Beginn an festgelegt und lassen sich nur teilweise durch ebenfalls feste Werte bei einem Levelaufstieg oder durch einen magischen Gegenstand steigern. Bis sich ein gesteigerter Angriffsschaden bemerkbar macht, braucht man aber schon ein paar gute Gegenstände mit ausreichend vielen Zusatzpunkten.
Erfahrung, welche man für den Levelaufstieg benötigt. gewinnt der Held nur durch Kampfeinsatz, z.B. gegen „neutrale“ Monster, die, wenn sie etwas stärker sind, schon mal einen nützlichen Gegenstand fallen lassen nach ihrem erzwungenen Ableben. Insgesamt kann ein Held sechs Gegenstände in sein Inventar aufnehmen, wozu nicht nur magische Gegenstände zählen, sondern auch Tränke, Folianten, Stadtportalsrollen oder andere einmal anwendbare Zauber.
Diese ganz einfachen Anleihen aus den Diablo-Spielen sind eine der wesentlichen Innovationen des Spiels. Waren die Helden in Starcraft einfach nur stärkere Versionen ihres jeweiligen Einheitentyps, sind sie nun völlig eigene Einheiten mit spezifischen Fähigkeiten und steigerbaren Skills.

Steuerung, Spielaufbau und neue Features
In einem eigenen Spiel kann man sich zu Beginn ausgerüstet mit einem Helden und einer Hand voll Einheiten erst einmal auf Erkundungstour in die nahen Gefielde begeben und erste Monster metzeln. Die Steuerung ist dabei gewohnt simpel, Linksklick wählt eine Einheit an und Rechtslick auf einen Punkt oder Gegner lässt diese in Aktion treten. Bis zu 12 Einheiten können in eine Gruppe aufgenommen werden und auf eine Zifferntaste gelegt werden. Per Strg-Taste und Klick auf einen Einheitentyp in der Gruppe lassen sich alle Einheiten dieses Typs aus der Gruppe anwählen und man kann diese z.B. im Kampf auf einen anderen Gegner hetzen, als den Rest der Gruppe. Neu ist das Durchschalten der Einheitentypen per Tab-Taste, was denn bis zuweilen doch hektischen Kampfablauf leichter von der Hand gehen lässt. Komfortabel wie immer sieht man Portraits der Einheiten in der unteren Anzeige zusammen mit den möglichen Spezialfähigkeiten der stärksten Einheit der Gruppe, in aller Regel die des Helden. Links neben dem Einheitenportrait bzw. –skills ist dann noch die obligatorische Minikarte, welche das bisher entdeckte Gebiet anzeigt.
Die obere Bildschirmleiste zeigt noch die Anzahl der „Nahrungspunkte“ samt aktueller Maximalkapazität und den Gold- und Holzvorrat an. Je nach Typ verbraucht eine Einheit 2 bis 5 „Nahrungspunkte“. Neu ist die Anzeige der Kosten-Stufe und des Tag- und Nachtwechsels. Ersteres dient der Einheitenlimitation, ab 40 benötigten „Nahrungspunkten“ für die Einheiten fließen nur noch 7 Goldstücke auf das Konto, obwohl weiterhin 10 Stück in der Mine abgebaut werden. Bei 70 sind es dann nur noch 4 Goldstücke und bei 90, dem Maximum der „Nahrungspunkte“, gar keine mehr. Zweiteres hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Völker. Bestimmte Monster schlafen bei Nacht und lassen sich umgehen oder hinterrücks angreifen. Die Nachtelfen werden unsichtbar bei Nacht, wenn sie sich nicht bewegen, oder die Menschen regenerieren am Tage Lebenspunkte. Natürlich verringert sich generell der Sichtradius bei Nacht.

Präsentation im 3D-Grafikgewandt
Normalerweise ist eine Karte bis auf das eigene kleine Fleckchen zu Beginn unentdeckt. Die Heldengruppe auf Erkundungstour macht diese Stück für Stück sichtbar. Sobald die Gruppe weiter zieht, legt sich aber der „Fog of War“ über die entdeckten Gebiete und man kann eventuelle feindliche Bewegungen natürlich nicht sehen. Weiterhin sehen kann man aber Höhenzüge, Täler, Wälder, Seen und Flüsse.
Dieses präsentiert sich optisch in einem sehr guten 3D-Gewandt. Auf einer Karte kann sogar ein Berg vorkommen, die Höhenstufen selber steigen aber nur sachte an. Theoretisch kann es auf einer Karte Höhenstufen bis in den zweistelligen Bereich geben, praktisch wird man aber nie einen extremen Höhenunterschied direkt nebeneinander finden, der begehbar ist. Höhenstufen und Täler wurden in gesundem Maße eingesetzt und nicht, wie in manch anderem 3D-Strategiespiel, übertrieben und unrealistisch. Strategisch bringen Höhenstufen natürlich auch Vorteile, ein Wachturm auf einer kleinen Anhöhe z.B. bringt einen erweiterten Sicht- und Schussradius.
Die Karte selber sieht man aus einer quasi-isometrischen Sicht. Ein Segen, braucht man sich trotz der 3D-Engine nicht um Kamerapositionen zu kümmern. Tatsächlich ist die Veränderung dieser auch nichts weiter als eine nette Spielerei, man kann etwas näher zoomen oder um 90 Grad nach links und rechts drehen. Allerdings geht die Kameraposition nach einer Drehung sofort wieder auf die Ausgangsposition zurück. Verwirrung ist damit ausgeschlossen.
Außergewöhnlich gut sind auch die Einheitenanimationen. Bewegungen, Laufen und Arbeit sehen „realistisch“ bis filigran aus, Kampf und Zauberei mit den ganzen (Geschoss-)Effekten bieten schon ein kleines Feuerwerk. Insgesamt ist die Grafik nicht der letzte Schrei, bei einem Zoom sieht sie schon nicht mehr so prickelnd aus. Dadurch, dass der Iso-Look mit 3D-Gelände verquickt wurde, ist das Ganze absolut praktisch, funktional und sieht auch noch gut aus. Idealer Weise lässt sich die Grafikauflösung auch bis 1280x1024 hochstellen. Das war in Starcraft noch nicht möglich. Mit geringem Abstand vor Age of Empires 2 ist Warcraft 3 inzwischen schon Spitzenreiter im Genre in Sachen Grafik.

Basenbau und Einheitenvielfalt
Während unser Heldentrupp auf Erkundung ist und erste Gegner meuchelt, kümmert man sich in der Zwischenzeit um den Auf- und Ausbau einer funktionierenden Basis. Grundsätzlich hat jedes Volk das gleiche System, es gibt ein Haupthaus, in dem Arbeiter rekrutiert werden, bis zu vier Gebäude, in denen die Truppe rekrutiert wird, bis zu zwei Gebäude, um Techniken zu erforschen, Unterkünfte, Wachtürme und einen Altar, an dem man einen toten Helden samt Erfahrung und Inventar wieder beleben kann. Das Haupthaus lässt sich noch um bis zu zwei Stufen steigern, was höhere Technologien und Truppentypen erst möglich macht.
In aller Regel hat ist eine Basis mit den wichtigstens Gebäuden in 20 Minuten hoch gezogen. Arbeiter schaffen Holz herbei und schuften in der Goldmine. Im Gegensatz zu Teil 2 gibt es kein Öl mehr, ebenso keine Wassereinheiten oder –gebäude, sondern nur noch Land- und Lufteinheiten. Diese sind dabei so unterschiedlich ausgefallen, wie nur möglich. Keine der insgesamt 57 Einheitentypen (inklusive 3 Helden pro Volk und herbeibeschworenen Kämpfern) gleicht zu 100% einer anderen. Allenfalls lassen sie sich in Kategorien wie Luft- oder Nahkampfeinheiten einordnen. Aber auch hier unterscheiden sie sich in den diversen Werten, wie Angriffsstärke, Lebenspunkte, u.a.. Die Hippogryphen der Nachtelfen können z.B. nur andere Lufteinheiten angreifen. Erst die Technologie „Hippogryphen-Zähmung“ macht es möglich, dass eine Bogenschützin auf dem Hippogryphen reitet und auch Landeinheiten angreifen kann. Damit ist eine Hippogryph-Reiterin einem Greifenreiter der Menschen fast ebenbürtig.

Vier Völker sollt ihr sein
Die Völker in Warcraft 3 – Menschen-Allianz, Untote, Orcs und Nachtelfen – sind eines der originellsten und witzigsten Elemente des Spiels. Neben diesen vier spielbaren Völkern gibt es auch noch mehrere kleinere, wie z.B. die Goblins, Golems oder Trolle. Normalerweise stehen diese als Feinde in der Gegend herum und beschützen eine Goldmine oder ein Söldnerlager. In diesem wiederum können aber manche auch für die eigene Armee angeworben werden. „Randalier-Zeppeline“, die Einheiten über unpassierbare Fleckchen transportieren, lassen sich eben nur da erwerben.
Recht standardmäßig und konventionell sieht noch die Menschen-Allianz aus. Es gibt Fußsoldaten und Ritter, die noch mit dem Schwert um sich schlagen. Dazu kommen Einheiten, die aus mittlerer Distanz kämpfen, wie die Scharfschützen der Zwerge oder Priester und Zauberin der Elfen. Ebenfalls vom Zwergen-Volk stammt der Mörser-Trupp, der über eine hohe Reichweite eine vernichtende Feuerkugel schießt, und den Gyrokopter, eine Art Hubschrauber aus Holz mit Mini-Guns. So originell wie die letzten beiden Einheiten ist auch der Dampfpanzer, der aus Holz besteht, auf vier Rädern heran rollt und in null Komma nix feindliche Gebäude zerlegt.
Jede der genannten Einheiten hat bis zu drei Spezialfähigkeiten, die in ihren jeweiligen Gebäuden erforscht oder gar gesteigert werden können. Im Gegensatz zu den Helden können diese aber ansonsten nicht weiter ausgebaut werden. Manche davon wirken passiv und steigern z.B. die Trefferpunkte oder wirken sich automatisch auf befreundete Einheiten aus. Witzig ist der direkt anwendbare Verwandlungszauber der Zauberin, mit dem Feinde einfach in blökende Schafe verwandelt werden.
Stärker auf Nahkampfeinheiten setzen dagegen die Orcs. Mit dem Grunzer, dem gewaltigen Tauren, dem Räuber und der Kodo-Bestie stehen teils starke, teils schnelle Nahkämpfer zur Verfügung. Mit der Verschlingen-Fähigkeit der Kodo-Bestie ist ein Gegner gleich mit einem Happs weg. Natürlich gibt es auch hier wieder Magier-Einheiten, Distanzkämpfer und Luft-Einheiten.
Ein wenig an die Zergs aus Starcraft erinnert das erste neue Volk im Spiel: die modrigen Untoten. Gebäude können nur auf verseuchtem Gebiet gebaut werden und mit den Ghuls steht ein billiger Nahkämpfer zur Verfügung, der in Massen einiges an Schaden anrichten kann. Hauptsächlich setzen die Untoten mehr auf insgesamt leicht schwächere Distanzkämpfer. Der Totenbeschwörer („Ich liebe die Toten. Und zwar oft!“) stellt mit dem automatischen Zauber der Totenerweckung allerdings im Kampf noch aus jeder getöteten Einheit zwei Skelett-Krieger her. Die sind zwar äußerst schwach und zerfallen nach einer kurzen Zeit, aber sie binden den Gegner und lenken von anderen Einheiten ab.
Die Nachtelfen schließlich sind das zweite neue Volk und bilden gewissermaßen die Krönung der Originalität der Völkerausprägung. Die Kämpferinnen (Bogenschützin, Jägerin, Dryade) sind mit die schwächsten im Spiel. Dafür sind sie nachts unsichtbar, wenn sie sich nicht bewegen. Als Ausgleich gibt es zwei Druiden, die über mächtige Zauber verfügen. Der Krallen-Druide steigert mit Gebrüll den Angriffsschaden befreundeter Einheiten oder er verwandelt sich in einen mächtigen Bären. Der Klauen-Druide setzt mit dem Wirbelsturm erst einmal eine feindliche Einheit außer Gefecht und er kann sich in eine Krähe verwandeln um feindliche Lufteinheiten anzugreifen. Als einzige der vier Völker können die Nachtelfen bei einem Umzug gleich ihre Gebäude mitnehmen, diese "Baumwesen" entwurzeln sich einfach und wandern gemächlich zum neuen Siedlungsplatz.
Insgesamt sind die Variationen der vielen Einheiten der Völker ausgesprochen gelungen und einer der wesentlichen Spaßfaktoren des Spiels. Wirklich jede der Spezialfähigkeiten hat ihren Sinn und ihre Daseinsberechtigung, auch wenn man nie dazu kommen wird gleich alle auf einmal anzuwenden.

Kampfablauf und KI-Gegner
Mit einer kleinen schlagkräftigen Truppe lassen sich nun erste kleine Sticheleien gegen den Gegner lancieren. Die vielen unterschiedlichen Fähigkeiten und Zauber der vielen unterschiedlichen Einheiten lassen praktisch eine Unmenge an taktischen Varianten und Vorgehensweisen zu. Eine Ausrichtung auf Verteidigung und der Aufbau einer Armee mit schweren Einheiten, was den Gegner auflaufen lässt und mürbe macht, kann ebenso zum Erfolg führen, wie eine Armee mit lauter kleinen und schnellen Kämpfern, die auf den Gegner gehetzt werden. Prinzipiell ist aber ein ausgewogener Armeeaufbau zu empfehlen, mit dem man sowohl agieren als auch reagieren kann. Schließlich muss mit den vorhandenen Ressourcen gut gewirtschaftet werden.
Wenn eine Vielzahl von verschiedener Einheiten dann aufeinander trifft, hat man allerdings schon alle Hände voll zu tun, damit mehrere wirksame Zauber und Fähigkeiten auf den Gegner prasseln. Die Sache kann dann schon mal leicht hektisch werden. Bei vielen verschiedenen Einheiten entsteht dann ein kleines Grafik- und Effektefeuerwerk, welches schon recht beeindruckend aussieht. Das Einheitengetümmel sieht spaßig aus, ein gutes Auge sollte man aber haben, um nicht den Überblick zu verlieren.
Solide und ohne Patzer ist die KI der Gegner und auch der eigenen Einheiten. Die eigenen finden ohne Probleme den kürzesten Weg auch durch unentdecktes Gebiet zu einem angegebenen Punkt. Sollte ein Gegner mal zu sehr in Bedrängnis sein, dann ergreift er auch die Flucht. Desweiteren kennt der Feind auch die grundlegenden strategischen Regeln, was sich u.a. durch ständige Angriffe zeigt. Es ist eben besser, in den Angriff zu investieren, als in die Verteidigung. Angriff ist eben die beste Verteidigung.

Missionsvielfalt
In den Missionen der Kampagne sind dies aber vielmals gescriptete Vorgehensweisen der Gegner oder auch der Verbündeten. Manchmal lösen bestimmte eigene Aktion, wie die Entdeckung neuer Gebiete auf der Karte, Reaktionen des Gegners aus. So wird eine zu beschützende Eskorte plötzlich von hinten angegriffen oder der Aufbau einer zweiten Basis kann einen massiven Angriff auf diese auslösen. In jeder Mission der vier Kampagnen – pro Volk eine – gibt es eine Hauptquest, die sich durchaus im Verlauf ändern kann, und bis zu vier Nebenquests. Diese werden von Figuren gestellt, die aber erst gefunden werden müssen. In aller Regel bringt die Lösung einer Nebenquest einen besonders ergiebigen magischen Gegenstand für den Helden. Die Nebenquests bringen jedenfalls Spannung und Anspruch ins Spiel, manchmal muss schon genau überlegt werden, wie viele Einheiten und wie viele Ressourcen darauf verwendet werden.
Die Missionen der Kampagne sind sehr abwechslungsreich gestaltet und so vielfältig variiert wurden sie in noch keinem Echtzeitstrategiespiel gesehen. Manchmal muss man nur mit einer Gruppe, z.B. in einer Höhle (fast schon in Diablo-Manier), umherziehen, die sich auch noch aufteilen kann, manchmal müssen aber auch Basen errichtet werden, um feindliche Basen mit einer großen Armee zu bezwingen. Es gibt Missionen, in denen ein Zeitlimit vorgegeben ist und es gibt Missionen in denen eine bestimmte Anzahl bestimmter Gegner getötet werden müssen.
Oftmals sind in den Missionen auch mehrere Feindvölker verteilt, die sich zum Teil noch untereinander beharken. In einer Nachtelfenmission zum Beispiel muss sich eine kleine Gruppe zu einem Droidengrab kreuz und quer über die Karte hinweg bewegen. Dabei stehen immer wieder sehr kleine Goldminen zur Verfügung, die abgebaut werden sollten. Aller paar Minuten wird man dabei Zeuge einer Auseinandersetzung zwischen Orks und Untoten, Menschen und Orks oder Untoten und Menschen und läuft noch Gefahr selbst mit hineingezogen zu werden. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist jedenfalls hoch.
Schließlich ist das Erfolgsgefühl imens nach einer bestandenen Mission. Dieses "Stück Arbeit" (eine Mission) stellt sich wirklich als eine sehr spannende und spaßige Sache heraus.

Romanreife Handlung
Die Story des Spiels, die durchaus eines Fantasy-Romans würdig ist, sicherlich aber keine drei Blumentöpfe gewinnen wird, verlangt auch nach der entsprechenden Missionsvielfalt. Immer wieder wollen sich diverse Helden, die zur Verfügung gestellt werden, in ausweglosen Situationen und Szenarien beweisen. Es gibt Intrigen, Seitenwechsel, hinterhältige und auch tugendhafte Aktionen der Komparsen. Mehrmals darf der Spieler einen Fiesling als Helden steuern und soll dessen Vorhaben in die Tat umsetzen. Oftmals wird aber mindestens ein „guter“ gesteuert und zum Schluss siegt ja auch das Gute über das Böse. Fast jedenfalls.
Die Bösen sind in diesem Falle die Untoten, die aus einer anderen Dimension über die Welt hereinbrechen. Ork Thrall bekommt in einer Vision den Auftrag, die Horde aus der Versklavung der Menschen zu befreien und gegen die Untoten zu rüsten. Die Untoten selbst überrennen indes ganz Lordaeron, die Heimat der Menschen, und sie und die Orks müssen sich nach Kalimdor zurück ziehen. Erst dort können die drei Völker nach einigen Zwistigkeiten gemeinsam die Untoten und ihre Anführer stellen.
Nach einem zwei Missionen langen Prolog, welcher gleichzeitig als Tutorial dient, steuert man in der ersten Kampagne die Menschen-Allianz und versucht Lordaeron vor den Untoten zu beschützen. Als nächstes ist die Kampagne der Untoten dran, welche den Feldzug beendet. Die letzten beiden Kampagnen, zuerst Orks, dann Nachtelfen, schließlich spielen nur noch in Kalimdor, wo eben versucht wird, die Untoten aufzuhalten.
Das Warcraft-Universum ist damit um ein sattes Kapitel reicher, die vier Kulturen werden sehr ausgeprägt dargestellt. Immer wieder werden Legenden, Mythen und die Götterwelt angesprochen, welche die Lebensweisen, bzw. Ausprägungen der vier Völker verdeutlichen. Das trägt vor allen Dingen zur guten Atmosphäre der bunten Fantasy-Welt bei.
Auch zur Atmosphäre tragen die wunderbare musikalische Begleitung und die typischen Blizzard’chen Zwischensequenzen bei, die einfach phantastisch aussehen. Allerdings wird die Handlung auch in Sequenzen mit der Grafikengine des Spiels weiter erzählt, was nicht unbedingt überragend aussieht. Aus der Nähe betrachtet sehen einige Figuren doch sehr klotzig aus.
Ebenfalls nicht ruhmvoll ist die deutsche Synchronisation. Zwar hören sich die meisten Einheiten gut genug und auch witzig an (Akolyt der Untoten: „Ich sehe nur Schwärze! Oh, ich hab die Kapuze unten.“), einige Stimmen, besonders die der Helden und handlungstragenden Figuren, hören sich aber zu zierlich und weich an. Ein Stück Atmosphäre geht damit leider verloren.

Langfristiger Spielspaß
Der ist durch zwei Dinge gegeben, zum einen der komfortabel zu bedienenden Editor, zum anderen die Mehrspielerkomponente Battle.net. Auf den kostenlosen Servern von Blizzard tummeln sich in aller Regel tausender spielewütiger Warcraft 3-Fans. Einer-gegen-Einer-Auseinandersetzungen sind genauso möglich, wie Teamspiele. Jeder Sieg und jede Niederlage wird auf dem Blizzard-Server gespeichert und jeder Spieler bekommt einen diesem Verhältnis entsprechenden Rang zugewiesen. Der wiederum soll helfen, einen gleichstarken Gegner zu finden und er bestimmt natürlich den Platz in der weltweiten Highscore.
Battle.net-Spiele bleiben aber meistens sehr einseitig. Prinzipiell geht es nur um Schnelligkeit. Wer als erstes eine Masse von Billigeinheiten und einen schnell „hochgelevelten“ Helden hat, ist faktisch schon der gewinner des Spiels. Einsteiger brauchen auf Dauer jedenfalls viel Geduld und müssen einiges an Frustration wegstecken können, bevor sie auf wirklich hohe Ränge kommen können.

Fazit
Warcraft 3 ist ein äußerst gelungenes Spiel und bietet grundlegend solide Echtzeitstrategie-Kost. Einheitenmix, Missionsvielfalt, der typische Spielablauf und die Story sind genretypisch gut bis perfekt umgesetzt. Dazu kommen einige Blizzard-Ingredienzen wie das Battle.net und die Rendersequenzen. Was Warcraft 3 aber den Spitzenplatz des Genres schließlich beschert sind die Innovationen in Form der Helden mit ihrem Inventar, ihren Spezialfähigkeiten und dem Levelaufstieg.

Meinung
Ich gehöre ja zur Gruppe der Diablo 2-Skeptiker und hatte damals schon an der Genialität Blizzards gezweifelt. Auch vor dem Erscheinen von Warcraft 3 habe ich deren Genialität auf Grund der zahlreichen Innovationsplanungen an der Grenze zur Selbstüberschätzung vermutet. Um so positiver bin ich über dieses ausgewogene Spiel überrascht und begeistert, welches sich hier präsentiert. Blizzard hat einfach eigene Tugenden und die des Genres nahezu perfekt und originell wie nie zuvor umgesetzt. Innovationen sind genug da, um frischen Wind ins RTS-Genre zu blasen. Zuviel Neuheiten wären dem Spiel bestimmt schon nicht mehr so gut bekommen. Den Genre-Spitzenplatz hat Warcraft 3 jedenfalls vollauf verdient, allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass es aus dem eigenen Hause davon wieder verdrängt werden wird. Ob das Spiel dann genug Meilenstein-Qualitäten wie Starcraft aufweisen wird, wird sich zeigen. Immerhin dürften bis dahin aber ein paar Jahre vergehen und Blizzard vertrostet uns in den nächsten Monaten mit einer Zusatz-CD. Mit den Elfen gibt es praktisch ja schon das fünfte Volk und einige ungelöste Aspekte in Story von Warcraft 3 gab es da ja auch noch... Blizzard hat sich bei mir jedenfalls rehabilitiert, Warcraft 3 macht einfach jede Menge Spaß und hat, trotz ein, zwei Kanten, eine fesselnde Atmosphäre.

Pro
- Innovationen (Heldenkonzept)
- Missionsvielfalt
- Einheitenmix

Contra
- laue Synchronisation

Grafik: 80
Sound: 90
Einstieg: 90
Komplexität: 90
Steuerung: 90
Multiplayer: 80
SPIELSPASS:90
--------------------------------------------------------------------------

Über die einzelnen Wertungen können wir ja noch mal streiten, da sehe ich eine Korrektur nicht sooo eng, bei der Spielspasswertung müssen aber schon äußerst schwergewichtige Argumente kommen. Auf keinen Fall geht's höher, 90 Punkte stellen in meinen Augen schon eine exorbitante Wertung dar und sind eigentlich eine klare Kaufempfehlung. Und schließlich wollen wir ja noch steigerungsfähig sein bei zukünftigen Titeln. ;)

@ButtSeriously: Du könntest in deinem Meinungskasten einen Satz zur englischen Version verlieren. Danke. :) Ansonsten einfach den Text hier rein stellen, oder an mich mailen (thwidra@hotmail.com).

Desweiteren wollte ich von dem üblichen Bilder-Schema ein klitzeklein wenig abweichen, wie das bisher praktiziert wurde. Eigentlich wollte ich zwei, drei Bildmontagen (zusammengesetze) hineinstellen und dafür nicht zum vergrößern anbieten. Keine Angst, das soll jetzt nicht den Textrahmen oder gar das Design sprengen, aber mindestens ein Bild geht über die Größe von 320x240 Pixel hinaus, ein anderes ist schmaler, dafür ziemlich hoch (oder lang oder wie auch immer).
Die Bilder muss ich allerdings alle erst noch machen, ich denke, dass ich das bis heute Abend schaffe, so das die ganze Sache morgen online gehen kann. Falls es dann nicht so toll aussieht, kann ich die Bilder ja immer noch durch die standartisierte Variante ersetzen.

Und noch eine Frage: Wie bekomme ich die fünf Sterne im Meinugnskasten hin? Da zeigt es in der Vorlage immer nur vier an, und der letzte ist aufgehellt.
 
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Di, 17. Sep 2002, 16:57

Es gibt einen kleinen inhaltlichen Fehler. Ein Level 10 Held hat alle Fähigkeiten maximal ausgebildet. Die Spezialfähigkeit eines Helden hat nur einen Level.

ciao
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Di, 17. Sep 2002, 18:23

thwidra hat geschrieben:
Dieser kleine Evolutionsschritt tut dem Genre dabei ausgesprochen gut, die Konzentration auf einige wenige, dafür aber wichtige Einheiten, ist einer der neuen Punkte, die sich aus diesem Konzept ergeben.


Nach "gut" solltest du den Satz beenden und einen neuen anfangen -> einfacher zu lesen.

thwidra hat geschrieben:
Massenschlachten und Rushs, welche bisher die meisten Echtzeitstrategiespiele kennzeichneten, sind damit theoretisch passé. Die Entwicklung des Helden bekommt einen wichtigen Stellenwert neben dem üblichen spielerischen Einerlei, wie Basenbau und Einheitenrekrutierung.


Grammatikalisch glaube ich so korrekt:

Die Entwicklung des Helden bekommt neben dem üblichen spielerischen Einerlei, wie Basenbau und Einheitenrekrutierung einen wichtigen Stellenwert.

thwidra hat geschrieben:
Weiterhin gehören spezielle Angriffsfähigkeiten zu seinem Repartoir, welche, natürlich, feindlichen Einheiten besonders viele Lebenspunkte abziehen können, sie verlangsamen, vergiften oder an den Boden fesseln können.


"natürlich" würde ich weglassen.

thwidra hat geschrieben:
Erfahrung, welche man für den Levelaufstieg benötigt. gewinnt der Held nur durch Kampfeinsatz, z.B. gegen „neutrale“ Monster, die, wenn sie etwas stärker sind, schon mal einen nützlichen Gegenstand fallen lassen nach ihrem erzwungenen Ableben.


Würde ich umschreiben. Klingt so als ob der Held Erfahrung nur gegen neutrale Monster sammelt.



Gefielde=Gefilde


thwidra hat geschrieben:
Neu ist das Durchschalten der Einheitentypen per Tab-Taste, was denn bis zuweilen doch hektischen Kampfablauf leichter von der Hand gehen lässt.


...was den bis...

thwidra hat geschrieben:
Außergewöhnlich gut sind auch die Einheitenanimationen. Bewegungen, Laufen und Arbeit sehen „realistisch“ bis filigran aus, Kampf und Zauberei mit den ganzen (Geschoss-)Effekten bieten schon ein kleines Feuerwerk.


Klingt etwas umgangssprachlich.

thwidra hat geschrieben:
In aller Regel hat ist eine Basis mit den wichtigstens Gebäuden in 20 Minuten hoch gezogen.


"hat" ist zuviel. "s" bei "wichtigsten" zuviel. Heißt es nicht in der Regel?


thwidra hat geschrieben:
Wenn eine Vielzahl von verschiedener Einheiten dann aufeinander trifft, hat man allerdings schon alle Hände voll zu tun, damit mehrere wirksame Zauber und Fähigkeiten auf den Gegner prasseln.


"von" und "dann" gehört weg.

thwidra hat geschrieben:
Aller paar Minuten wird man dabei Zeuge einer Auseinandersetzung zwischen Orks und Untoten, Menschen und Orks oder Untoten und Menschen und läuft noch Gefahr selbst mit hineingezogen zu werden.


r bei "alle".



Das wären jetzt mal ein paar Fehler die mir beim kurzen überfliegen aufgefallen sind. Der Text ist gut gelungen und vor allem sehr ausführlich. Manchmal solltest du vielleicht darauf achten, dass deine Sätze nicht zu lang werden.

Die Wertung von 90 geht voll in Ordnung - hätte ich auch gegeben.
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Di, 17. Sep 2002, 19:58

Whoops, big problem: Ich kann vom Intro keine Screenshots machen, die ich aber unbedingt brauche. Weder das Warcraft interne Tool, noch SnagIt oder Infraview funktionieren. Entweder kommt gar nichts, oder nur schwarze Bilder. Wer kann mir da eventuelle weiter helfen, bzw. ein paar machen?

Dann noch mal zu den Bildern: Mit den Montagen hab ich ein wenig rumgespielt und ausprobiert. Fazit: weniger gelungen, deswegen flog das meiste wieder raus. Da ist jetzt nur eine Montage, die ganz passabel (mehr aber auch nicht) aussieht. Eigentlich wollte ich dann noch fünf Bilder aus dem Intro untereinander montieren, das hat aber nicht geklappt. Eventuell mache ich noch eine weitere, glaube es aber kaum.
Im Prinzip wird es eher so aussehen, das auf einer Seite die Bilder etwas kleiner sind, als 320x240, dafür eben eines oder zwei mehr dazu kommen. Die sollen dann auch zum Vergrößern sein.
Das war jedenfalls meine Vorstellung bisher.


Animal hat geschrieben:
Es gibt einen kleinen inhaltlichen Fehler. Ein Level 10 Held hat alle Fähigkeiten maximal ausgebildet. Die Spezialfähigkeit eines Helden hat nur einen Level.

ciao
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Mmh? Ein Held hat doch vier Spezialfähigkeiten, die sich jeweils um drei Stufen nach oben schrauben lassen. Das würde theoretisch 12 Levelaufstiege bedeuten. Aber es gibt nur 10. Oder ich hab dich (oder das Spiel) nicht ganz verstanden. :?


@Early:
Danke, schätze, das meiste nehme ich mir zu Herzen. :)
 
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Di, 17. Sep 2002, 20:08

thwidra hat geschrieben:

Animal hat geschrieben:
Es gibt einen kleinen inhaltlichen Fehler. Ein Level 10 Held hat alle Fähigkeiten maximal ausgebildet. Die Spezialfähigkeit eines Helden hat nur einen Level.

ciao
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Mmh? Ein Held hat doch vier Spezialfähigkeiten, die sich jeweils um drei Stufen nach oben schrauben lassen. Das würde theoretisch 12 Levelaufstiege bedeuten. Aber es gibt nur 10. Oder ich hab dich (oder das Spiel) nicht ganz verstanden. :?



Die vierte Fähigkeit ist ein "ultimativer" Zauber und hat nur eine Stufe. Daher sind bei Level 10 alle Fähigkeiten voll ausgebildet.

Noch ein paar Bemerkungen zum (gelungenen) Text:
Stimmt es wirklich, dass man bei 90 Nahrungseinheiten überhaupt kein Gold mehr bekommt? das ist mir nie aufgefallen und ich kann mich auch nicht erinnern, das mal gelesen zu haben.

"Weiterhin gehören spezielle Angriffsfähigkeiten zu seinem Repartoir"

Das heißt "Repertoire".

" Dieses präsentiert sich optisch in einem sehr guten 3D-Gewandt."

Gewand ohne t.

Ansonsten finde ich die Synchronisation nach wie vor gelungen. Es gab eigentlich keine Stimme, die mich gestört hat. Ich würde das auf keinen Fall als Negativpunkt aufführen.
_______________________________
Leland Yee, the Senator that decided that violent videogames were so dangerous to society that he needed to propose a law that banned selling them to minors, was arrested recently for weapons trafficking. He was buying shoulder-mounted rocket launchers from an extremist Islamic group and accidentally sold them to a member of the FBI. I mean, thank God he doesn't play videogames or he might have really become a threat to society.

-- Extra Credits Episode 200
 
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Di, 17. Sep 2002, 20:27

Ganon2000 hat geschrieben:
Noch ein paar Bemerkungen zum (gelungenen) Text:
Stimmt es wirklich, dass man bei 90 Nahrungseinheiten überhaupt kein Gold mehr bekommt? das ist mir nie aufgefallen und ich kann mich auch nicht erinnern, das mal gelesen zu haben.


Glaube er hat bei 100 Einheiten geschrieben. Hab ich aber auch zum ersten Mal gehört - allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass ich jemals soviele hatte.

Ganon2000 hat geschrieben:
Ansonsten finde ich die Synchronisation nach wie vor gelungen. Es gab eigentlich keine Stimme, die mich gestört hat. Ich würde das auf keinen Fall als Negativpunkt aufführen.


Kann ich nix dazu sagen - ich hatte (wahrscheinlich zum Glück) die englische Version.

EDIT: Habe mir jetzt erst die Unterwertungen angesehen: Der Multiplayer-Modus hätte sich IMHO schon eine 90 verdient.
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Di, 17. Sep 2002, 22:25

Wie sieht's eigentlich mit den Meinungskästen aus? Gibt's schon drei oder wäre noch einer frei?

Ich würde als Gelegenheits-RTSler gern einen schreiben. Wenn sich aber schon zwei Leute gefunden haben, macht's auch nix.
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Di, 17. Sep 2002, 22:54

Wie Ganon bereits sagte, die vierte Fähigkeit, also Erdbeben, Teleport etc, haben nur eine Stufe.

Das mit den 0 Goldstücken bei 90 Nahrungspunkten ist mir auch neu.

ciao
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Di, 17. Sep 2002, 23:45

thwidra hat geschrieben:
Whoops, big problem: Ich kann vom Intro keine Screenshots machen, die ich aber unbedingt brauche. Weder das Warcraft interne Tool, noch SnagIt oder Infraview funktionieren. Entweder kommt gar nichts, oder nur schwarze Bilder. Wer kann mir da eventuelle weiter helfen, bzw. ein paar machen?

Hast du die GS mit DVD? Da war doch neulich der interaktive Test von Warcraft, inkl. Intro. Von einem DVD-Filmchen sollten doch problemlos Snapshots gemacht werden können.
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Mi, 18. Sep 2002, 00:27

Early hat geschrieben:
Ich würde als Gelegenheits-RTSler gern einen schreiben. Wenn sich aber schon zwei Leute gefunden haben, macht's auch nix.


So wie ich das bislang hier überblicke, war ich wohl bislang außer dir der einzige, der zu diesem Thema die Hand gehoben hat.
Sollte thwidra aber bevorzugen, nur zwei Meinungskästen in seinem Test zu haben, solltest lieber du als ich einen schreiben - die zweite Meinung von einem Gelgenheits-RTS-Spieler wäre wohl interessanter als meine. Ich würde mich nämlich schon als Fan des Genres bezeichnen.

Grüße von
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In memoriam PC Player 1/93 - 6/2001
 
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Mi, 18. Sep 2002, 08:29

thwidra hat geschrieben:
...kleine Gruppe zu einem Droidengrab...
                                                   ^^^^^
Ich weiss ja, das in Warcraft III viele Anspielungen auf Star Wars sind,
aber das sie sogar die Schrottplätze aus EP I + II eingebaut haben ist mir neu! :wink:

Gruß
FNT
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Mi, 18. Sep 2002, 14:00

Early hat geschrieben:
Ganon2000 hat geschrieben:
Noch ein paar Bemerkungen zum (gelungenen) Text:
Stimmt es wirklich, dass man bei 90 Nahrungseinheiten überhaupt kein Gold mehr bekommt? das ist mir nie aufgefallen und ich kann mich auch nicht erinnern, das mal gelesen zu haben.


Glaube er hat bei 100 Einheiten geschrieben. Hab ich aber auch zum ersten Mal gehört - allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass ich jemals soviele hatte.


Das kann schon mal nicht sein, bei 90 Nahrungs-Einheiten ist Schluss. Das ist es ja grad, das für etwas mehr Strategie sorgt.
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Leland Yee, the Senator that decided that violent videogames were so dangerous to society that he needed to propose a law that banned selling them to minors, was arrested recently for weapons trafficking. He was buying shoulder-mounted rocket launchers from an extremist Islamic group and accidentally sold them to a member of the FBI. I mean, thank God he doesn't play videogames or he might have really become a threat to society.

-- Extra Credits Episode 200
 
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thwidra
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Mi, 18. Sep 2002, 15:42

Die zwei Inhaltssachen ändere ich noch, den Fehler mit der Spezialfähigkeit hab ich kapiert, da muss ich mich irgendwie geirrt haben.

Vom GS-Video lassen sich auch keine Fotos machen, irgendwie generell von DVD-Videos nicht. Zumindest mit den drei Programmen, die ich hab. Na, wenn sich keine Lösung findet, werde ich drauf verzichten müssen.

Einen dritten Meinungskasten könnte ich durchaus noch unterbringen. Sind ja sowieso schon vier Testseiten. Ich schätze mal, das dürfte noch nicht überhand nehmen.

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